Folge 86 - Peter Liaunig. Die schönste Geldvernichtungsmaschine des Landes.
Shownotes
Peter Liaunig führt gemeinsam mit Elisabeth Wassertheurer das fabelhafte Museum Liaunig in Unterkärnten. Producer Alex Stegisch und Podcast-Host Wolfgang Kühnelt haben ihn im Museum besucht und jede Menge Video- und Audio-Material von dieser Exkursion mitgebracht. Und eines kann man auch sagen: Wir haben erstaunlich viel erfahren von einem, der selbst sagt, dass er nicht das Rampenlicht sucht.
Peter Liaunig ist eben doch nicht nur „Sohn und Architekt“, wie er einst in zarter Selbstironie sagte. Er ist stark in die Sammlungstätigkeit involviert, in die Hängung der Werke, in viele Detailfragen. Und er sagt offen, dass ein Museum wie das der Familie Liaunig ökonomisch gesehen eine „Geldvernichtungsmaschine“ ist. Wir reden im Podcast zwar über Zahlen, wir sparen aber auch sonst kaum ein Thema aus, das sich rund um die Kunst anbietet. Zum Beispiel: Wie ist das mit den afrikanischen Stücken? Welches Werk ist Liaunig am kostbarsten? Und könnte dem Museum einst das Schicksal der Sammlung Essl blühen?
Den Podcast findet ihr wie gewohnt auf der Website, und allen gängigen Plattformen. Zusätzlich gibt es auch noch ein Video vom Rundgang durch das Museum Liaunig auf YouTube: https://youtu.be/Pnfv9wMNPhc
Hört rein, schaut rein und erzählt es euren Lieben. Danke!
Idee und Moderation: Wolfgang Kühnelt, www.haubentaucher.at Fotos: Alex Stegisch Eine Produktion von DAS POD 2026
Eine Produktion von DAS POD. Idee, Fotos & Moderation: Wolfgang Kühnelt, www.haubentaucher.at
Transkript anzeigen
00:00:03: Haubendauher, der Podcast aus Graz.
00:00:07: Mit Popkultur und Politik, gutem
00:00:11: Essen und schleppten Witzen!
00:00:22: Hier ist der Haubendreucher-Podcast am Mikrofon Wolfgang Kühnelt.
00:00:26: Heute sind wir zu Gast und freuen uns sehr im Museum im unterkernten Ort Neuhaus, Slowenisch Suha bei Peter Liaunik Sohn und Architekt wie er sich einmal nannte.
00:00:37: man könnte aber auch sagen er führt gemeinsam mit Elisabeth Wassertauer das Interessanteste Privatmuseum Österreich, sage ich jetzt einmal.
00:00:43: Vielleicht sogar das interessanteste Privatemuseum Mitteleuropas.
00:00:46: Darüber können wir ja noch streiten.
00:00:48: Danke für die Einladung!
00:00:49: Danke und danke für die Rosen!
00:00:51: Sehr gerne.
00:00:53: Ja kurz zur Person normal weil diese steht er tatsächlich normalerweise nicht besonders gern und besonders oft im Mittelpunkt zu betreiben ein technisches Büro.
00:01:01: Ich habe auf der Website ein paar Designprojekte gefunden, ein paar Architekturprojekten gefunden.
00:01:06: Ein paar Zeitungsinterviews findet man, aber sonst relativ wenig.
00:01:09: Kein Wikipedia-Eintrag vom Herrn Leaunig?
00:01:11: Keine Social Media Kanäle die ich auf die Schnelle gefunden hätte?
00:01:14: Gibt es nicht!
00:01:15: In der Presse stand einmal... Ich bin in erster Linie Sohn und Architekt.
00:01:19: Wir fragen uns aber trotzdem wer ist jetzt Peter Leauneck?
00:01:22: was macht er zum Beispiel anders als seine Eltern wenn es um Kunst geht?
00:01:27: Naja, also ich muss so sagen, ich bin ganz überrascht dass sie noch eine Website gefunden haben weil das sind Projekte aus den neunzig und nuller Jahren.
00:01:32: Also ich habe dann aufgehört mit der Website.
00:01:36: Ich suche nicht das Rampenlicht.
00:01:39: Was mache ich anders?
00:01:40: Man ist natürlich geprägt durch seine Eltern, also viele Dinge übernimmt man bewusst oder unbewusst aber natürlich entwickeln sich dann und es war auch oft sehr spielerisch die eigenen Wege.
00:01:54: Ich erzähle mir gerne die Geschichte, ich war einmal in Wien in einer Galerie zum ersten Mal und der Galarist habe da mit ihm geredet und beim Durchgang der Galerie hab' ich bei drei vier Arbeiten gesagt Die würden mir gut gefallen und der Schallen zu lachen begonnen.
00:02:07: Sonst sind genau die Arbeiten, die ihr Vater gekauft
00:02:09: hat.".
00:02:10: Und das haben wir also zweimal durchexerziert auch bei einem Künstler.
00:02:13: da merkt man einfach wie nah man sozusagen an seinen Eltern ist.
00:02:17: aber letztendlich ja eben jetzt führen durch das Haus mit der Frau Wassertorre seit im Jahr zwanzig achtzehn natürlich wie die Generation aus einer eigenen Idee muss auch ihre eigene Ideen haben und natürlich nachdem ich auch privat relativ viel sammle Siegert das auch nach und nach ins Haus hinein.
00:02:36: Und es war doch immer interessant zu sehen, dass natürlich ... Es hat oft mit Wissen zu tun als auch mein Vater bei gewissen Arbeiten oder meine Eltern vielleicht anfangs Vorbehalte hatten.
00:02:48: Die waren dann hier in der Ausstellung gezeigt aus dem Eis des Leihgaben.
00:02:53: Das kam dann schon des Öfteren vor, dass wir die Arbeiten noch zusätzlich angekauft haben.
00:02:59: Man geht seinen eigenen Weg aber oft ist der Weg in Wirklichkeit ein bisschen vor ausgetreten.
00:03:04: Ein kleiner Pro-Tipp von mir, wenn Sie es nächstes Mal durch eine Galerie gehen und überlegen, was anzukaufen, sagen wir vielleicht nicht, dass sie der Herr Leaunig sind?
00:03:11: Ich nehme schon an, Sie haben einfach mehr Inkaufsbudget als der Herr Kühnelt.
00:03:14: also sagen's einfach, Sie sind der Herr Kühnelt!
00:03:16: Na
00:03:16: ich hab ehrlich gesagt, ich sag nie das ich der Herr Ljaunig bin, es lebt sich ja inkognito viel, viel leichter.
00:03:20: Der Galarist hat nur gefragt und das wäre unhöflich jetzt nicht zu sagen.
00:03:24: Aber ansonsten...ich bin sehr froh, wenn ich anonym bin.
00:03:27: Die Erwartungshaltung ist immer sehr groß, der Name kann auch nach...es ist eigentlich oft auch nachteilig.
00:03:38: Ja, also wir sind jetzt hier im schönen Süden von Kärnten in Museum Leaunig.
00:03:44: Das ist passiert, sage ich immer dazu – das Museum Leаunig war eigentlich nicht geplant, es ist einfach die Sammelleidenschaft hat überhand genommen, meine Eltern haben Mitte der Sechzigerjahre angefangen zu sammeln und das ist das Resultat, was passiert wenn man sechzig Jahre lang sammelt?
00:03:59: Und wie es dann an meinem Vater wirtschaftlich besser gegangen ist, ist dass auch die Sammlung explodiert und ein Teil, es gibt ja dahinter noch zwei Depots, Hier sehen Sie also das sogenannte Schaudepot, ein Chini-Streich der Architekten.
00:04:11: Weil die meisten Museums sieht man ja nicht ins Depot.
00:04:13: aber hier bei den Architekten Querkraft betone ich immer tolle Kollegen von mir.
00:04:18: Die haben das also transparent gemacht damit die Besucher lange Zähne bekommen und wissen was sie es nächstes Mal anschauen können.
00:04:24: Okay weil die Sachen da irgendwann rauswandern und dann
00:04:27: in der großen Halle
00:04:28: geladen werden.
00:04:29: Und das ist auch so dass... Also ich mich jetzt noch nie mehr ein bisschen vorbehaltet.
00:04:32: die Bespielung des sogenannten Schaudipots Alle Künstlerinnen und Künstlern, die in der Hauptaustellung aus welchen Gründen noch immer dann durch den Raster fallen oder mit dem Kurator gemeint haben, es verschiebt sich etwas.
00:04:44: Dann habe ich immer noch hier die Möglichkeit sie wieder hineinzuholen.
00:04:47: Das ist so wie der Joker.
00:04:49: also wir bespielen da schon als ich baut an der gesamten Fläche von acht tausend Quadratmetern und bespiele nun mal fünftausend.
00:04:57: Und die anderen drei sind für?
00:04:58: Der Haustechnik und Räume ist ja die Brose und dergleichen.
00:05:02: Also das ist nicht immer Es ist nicht immer alles bespielbar.
00:05:06: Und die historische Sammlung natürlich auch.
00:05:09: und der Garten so was extra.
00:05:10: Wie nennt sie das große Halle?
00:05:12: Wir nennen es den Hauptraum, ja!
00:05:14: Wir haben gelernt jetzt nach und nach... wir lernen ja auch immer dazu dass man im Wörding aufpassen muss früher.
00:05:20: Man sagt Hauptaustellungen, Wechselausstellung, das ist aber eine Reihung.
00:05:24: deswegen sagen wir Haupthalle Rundehalle Dreieckshalle.
00:05:28: also wir lernen auch jedes mal dazu.
00:05:31: Wenn ihr das richtig verstanden habt Da sind prinzipiell viele Werke aus der Sammlung, die manchmal ergänzt werden.
00:05:39: Genau!
00:05:40: Heuer würde ich sagen knapp zweihundert Werke und vielleicht sind es ein Dutzend Leihgaben.
00:05:46: Es ist unterschiedlich.
00:05:47: Letztes Jahr hatten wir eine Kooperation mit Tschechien und der Slowakeide, da hatten wir hundertzwanzig Leihgarben.
00:05:52: also es ist nur leihgaben in der Administration sehr aufwendig und das können uns auch um die Transporte natürlich nicht immer leisten.
00:06:02: Und muss man dazu sagen Wir sind im Tageslichtmuseum und das macht den Leihverkehr schon schwierig, weil viele Museen nicht mehr herleihen.
00:06:10: Vor allem Papierarbeiten gehen eigentlich nicht mehr im Tageslichtmuseum.
00:06:12: Das wollen die Leute nicht.
00:06:13: Die Museen erlauben es nicht mehr!
00:06:14: Was ich sehr schade finde... Ich bin ein vehementer Verfechter des Tageslichtmusseums.
00:06:19: Was wir uns auf jeden Fall anschauen müssen, ich hab' gelesen in der Recherche, dass gibt's eine Queerwand, die ist fixe und alles andere ist ...
00:06:25: Bingo!
00:06:26: Ja, das ist die einzige.
00:06:28: Weil da die ganzen Lüftungsleitungen reingehen und siehst auch deutlich dicker.
00:06:33: Und alle anderen sind variabel.
00:06:35: Das sind fünf mal acht Meter Wände, die haben so ungefähr dreieinhalb vier Tonnen.
00:06:39: Die können wir alle hochfahren und dann verschieben.
00:06:41: Und das ist schon toll!
00:06:43: Bis auf die Außenwende.
00:06:44: unter einem Mittelmauer wird die Architektur jedes Mal geändert.
00:06:48: Also ich sage immer Lego für Architekten.
00:06:50: Ist es kein Aufteil wenn man eine Architektor studiert hat?
00:06:53: Nein, viele Vorteile auch.
00:06:55: Ich mache das richtig Spaß weil ich kann hier Dinge ausprobieren.
00:06:58: wo kann man einen schon einmal groß und klein machen?
00:07:00: beliebig.
00:07:02: Also ich nutze das ja auch immer aus, wenn zum Beispiel heuer die Korrektorin hat eine Ausstellung gespielt und dann habe ich erst noch drei, vier Wochen.
00:07:10: War schon alles aufgestellt.
00:07:11: Ich gemerkt, dass ein Raum ein bisschen zwickt.
00:07:14: Dann habe ich zwei Meter die Wand verschoben und da ist es schon toll, wenn's geht!
00:07:18: Was plant und baut der Architekt Leonik?
00:07:22: Also ich muss sagen, ich mache alles, sage ich mal als Architek.
00:07:25: Und schwerpunktmäßig... also ich hab früher sehr viele Wohnungen saniert für eine Hausarbeitung.
00:07:30: mittlerweile Das sind so Zufälle im Leben, arbeite ich für diverse Stiftungen und mache eigentlich Generalsanierungen mit Dachgeschoss ausbauten.
00:07:39: Ich bin im Wesentlichen ein Mann Vero, habe einen Mitarbeiter der ein paar Stunden im Monat für mich mitarbeitet aber ansonsten... ...ich kann Projekte in einer Größenordnung von drei bis fünf Millionen allein bewältigen und ich mach alles von der Einreichung bis zur wörtlichen Bauaufsicht weil es mir Spaß macht.
00:07:56: Das ist auch etwas wo ich sage das möchte ich eigentlich nicht aufgeben
00:08:02: Und wenn Sie sich jetzt so mal ein bisschen darüber nachdenken und kalkulieren, wie viel Prozent Ihrer verfügbaren Zeit Freizeit plus Arbeitszeit geht ins Museum?
00:08:11: Wie viele Prozent gibt es im Büro?
00:08:13: Ja das ist eine böse Rechnung.
00:08:14: Also weil ich natürlich draufkomme in Wirklichkeit geht es immer irgendwo nicht aus.
00:08:21: also ich muss sagen dass ich so jetzt wir haben schon bei der Saison ist das Museum Samstag Sonntag offen.
00:08:27: das heißt das passiert dann halt immer wieder dass ich dann samstags sonntag herunter bin.
00:08:31: Meine Bauherren haben natürlich vollkommen zurecht, wollen halt auch die Leistung haben.
00:08:35: Und das ist dann vom Montag bis Freitag und dann passiert es halt sehr oft, dass also die Wochenenden nicht mehr existent sind.
00:08:41: Also ich bin der Meinung, dass halt immer einen Preis in dem Fall...also meine Familie ist nicht immer ganz happy!
00:08:47: Also Kunst ist schön, macht viel Arbeit, das ist schon gerade Valentin.
00:08:51: Ich frage mich eben manchmal wo die Zeit bleibt?
00:08:55: Es dreht sich alles immer schneller.
00:08:58: Ja, wir werden ein bisschen thematisch durch die Gegend hoppeln.
00:09:01: Weil ich habe viele Fragen und manche haben mir schon im Vorfeld ein bissel besprochen.
00:09:05: Ich hab irgendwo gelesen sie sammeln ihre Eltern haben gesammelt es sind tausende von Kunstwerken.
00:09:09: verkauft wird so gut wie nichts.
00:09:11: ist
00:09:12: das?
00:09:13: Das ist das Problem der Sammler.
00:09:15: also man steckt sehr viel Liebe und Herzblut und sonstige Dinge in Sammel hinein und dann lässt man eigentlich nicht gerne los.
00:09:26: Sie haben mal von einer Geldvernichtungsmaschine gesprochen, sogar mehrfach.
00:09:32: Für den laufenden Betrieb lase ich in einem Magazin geht jährlich ungefähr rund eine halbe Million Euro.
00:09:39: Ja also das ist schon hundert und achthunderttausend Euro sind es schon.
00:09:42: Und
00:09:42: dann war noch die Rede von einem sechsstelligen Ankaufsbudget pro Jahr.
00:09:46: Kriegen wir da mehr Details?
00:09:48: Also sechsstellig
00:09:49: kann der noch... Es geht bis zu einer halben Million ist unterschiedlich.
00:09:54: Es hängt natürlich immer von der Situation ab, ich muss ganz ehrlicherweise sagen das war eher noch unter dem Regime meines Vaters dass... Ich habe es noch nicht wirklich gelernt weil wie soll ich sagen mein Vater was eingekauft hat war sein Geld.
00:10:09: ja und jetzt ich muss also mit fremden Geld agieren sozusagen mit dem Geld der Stiftung und das muss sich mit einer gewissen Vorsicht, das muss ich als Architekt auch mit fremen Geld und da diese Balance zu finden geschickt und gut.
00:10:24: Und auch, das klingt jetzt komisch in der kunstwirtschaftlich einzukaufen ist schon eine Herausforderung.
00:10:30: Sie werden den erster Linien-Investment denken dabei weil es wäre absurd gar nicht null.
00:10:34: Also ganz ehrlich also ich muss sagen nachdem wir ja nicht verkaufen... Wir freuen uns natürlich wenn unsere Künstlerinnen und Künstlereisieren und dann bekannt wären.
00:10:46: aber da sind alles nur virtuelle Zahlen weil wir eben nicht verkaufen.
00:10:49: Aber
00:10:50: es ist natürlich eine Bestätigung wenn man Künstlerinnen im Haus, die dann eben große Nummern werden und die schon vielleicht also schon vor fünfzehn Jahren gesammelt hat.
00:10:58: Ist ja kein Kapitalismus-Podcast.
00:11:00: aber die Frage muss ich trotzdem stellen was ist denn das wertvollste Werk?
00:11:03: erinnern ohne dass sie jetzt die Summe sagen müssen?
00:11:06: Der Gironkuli vom Haus oder wie?
00:11:08: Nein nein nein!
00:11:09: Also zum Beispiel der Tony Gregg.
00:11:10: es kommt immer auf die Persönlichkeit.
00:11:12: Die Künstlerin hat einen hohen Namen an.
00:11:14: Der Tony Greig ist schon eine große Nummer.
00:11:16: Die Maria Larsnik ist eine große Number.
00:11:19: Der Gionkuli ist eine grosse Nummer.
00:11:21: Aber wir haben auch zwei Bilder von Pierre Solage, die sind alle nicht mehr wohlfeil.
00:11:25: Also das muss groß und schwer sein – ich weiß es wirklich nicht!
00:11:29: Ich nehme an dass da Toni Greck wahrscheinlich recht wertvoll ist.
00:11:38: Und wenn jetzt die Ausstellung konzipiert wird als gibt er Korridorin?
00:11:44: Wie stimmt's ja euch da ab?
00:11:45: wie viel Jaunik ist dann in der Ausstellung zu sehen?
00:11:49: Ist das sehr wechselhafter?
00:11:50: Es ist unterschiedlich.
00:11:51: aber wenn ich in Wirklichkeit... also für oft für mich auch schwierig, mich zurückzunehmen.
00:11:58: Ich hinterfrage dann schon Dinge... ich habe ja einen großen Vorteil dass die Sammlung sehr gut kenne.
00:12:03: also es ist immer so das erfolgt die Auswahl der Kuratoren und des Kurats, das ist einmal eine ganz wichtige Entscheidung.
00:12:08: man hat mal schon Grundidee in welche Richtung es gehen wird was das Konzept wird, dann sucht man sich auch den Kurator oder die Kuradoren dazu aus Und dann bekomme die unseren Laptop wo die Sammlung drauf ist.
00:12:18: So da ist aber eben meine Privatsammlung noch nicht eingespielt bin hinten nach.
00:12:23: Das ist dann oft für die Korridorinnen und Korridoren schwer, wenn sie bei mir sind es ungefähr eineinhalb Tausend Werke, die ich im Privatbereich habe das dann zu wissen.
00:12:31: Aber im Wesentlichen, die sind alles sehr professionell diese Korridorianne und Korradoren und die haben dann ihre Konzepte.
00:12:38: aber wenn's beim Aufbau irgendwo zwingt, dann frage ich schon nach oder also man muss mich dann schon noch bis zum Gewissen gerade überzeugen
00:12:47: Wenn Sie jetzt eineinhalb Tausend Werke privat haben, die sind dann in Wien oder wie?
00:12:53: Ja
00:12:53: da weiß er oben.
00:12:55: Das ist von mir zum Beispiel... Also es ist in der Region der Ausstellung viel drehen also das hängt sonst bei mir im Stiegenhaus.
00:13:02: Und das Museum hat wieviel?
00:13:04: Viertausend.
00:13:07: Wobei man Fähreweite sagen muss, ich bin ja ein Kleinsammler und ich habe viele kleine Wege.
00:13:11: Also ich hab jetzt nicht solche Formate also... Was ist das für einen kleinen Teil?
00:13:14: Naja, ich hab schon auch solche Formaten aber eben nicht so viel wie das Museum.
00:13:19: Das Sammeln ist eine Krankheit.
00:13:22: Ja, sie werden irgendwann als weites Museum dazu bauen
00:13:24: müssen.
00:13:25: Na, wir reden eh schon über... Wir haben es schon dreimal erweitert!
00:13:29: Und deswegen werden solche Sachen angekauft die man sehr flach machen kann.
00:13:36: Haben wir heuer angekauft?
00:13:37: oder Ewa Schlägel?
00:13:37: Ja.
00:13:38: Das kann man ganz flach machen, so eine flache dünne Scheibe ist sehr praktisch zum Lagern.
00:13:42: Wir werden locken.
00:13:43: aber es ist wirklich schon ein Kriterium das wir überlegen was wir kaufen und wie man's lagern kann.
00:13:50: Und wir werden das vielleicht später noch intensivieren.
00:13:52: Aber nach welchen Kriterien sammelt die Familie Liaunik?
00:13:56: Also unterschiedlich!
00:13:58: Man muss sagen ich habe einen riesigen Vorteil dass der Freundeskreis seit den Mitte des Sechzehntigerjahren überwiegend Künstler.
00:14:03: also wenn dann Wenn man in den Künstlerkreisen ist, dann sagt du pass auf.
00:14:07: Da ist der oder die.
00:14:09: Schaut sich das mal an!
00:14:09: Das ist ja schon viel wert.
00:14:11: Also im Wesentlichen geht es darum... Es muss gefallen.
00:14:14: Aber es muss einen anregen.
00:14:17: Wir haben auch Sachen, die einen aufregen.
00:14:19: also wir haben schon noch Dinge wo wir am Anfang gesagt haben, dass das geht gar nicht.
00:14:23: Also zum Beispiel unten in der Elma Tränkwalder.
00:14:25: Sie ist eigentlich nicht unser Samengebiet so.
00:14:27: Also es geht eigentlich zur Reale aber wenn man sieht was einen dazu bringt sechs mal, ich weiß nicht, fünf Mal vier Meter Tiefe, zwölf Tonnen schwere Grammiken zu bauen.
00:14:38: Dann denkt man sich was treibt in den Menschen zu diesen Dingen?
00:14:40: Und das gibt's eine Faszination.
00:14:43: und dann wenn es denn die richtige Richtung kippt, wird entschieden!
00:14:50: Mein Vater ist natürlich sehr gut gewesen aber auch meine Mutter.
00:14:53: Also sie sind immer so interessant.
00:14:54: also meine Mutter war ja immer voll involviert hatte auch ihre eigene Sammlung jeden davon mit jetzt ein eigenes Sammelgebiet Und sie war also viel strenger, sag ich jetzt.
00:15:02: Also für mich ein der konkreten in der geometrischen Kunst.
00:15:05: Mein Vater und ich sind eher Barockveranlag, die wir haben alles gebraucht von streng bis bespielt.
00:15:11: Und wo kamen die Expertise der Eltern her?
00:15:13: Weil nur Kunst zu lieben und vielleicht einen guten Geschmack zu haben ... Na ist
00:15:17: ganz komisch!
00:15:17: Also mein Vater kommt aus völlig, also ganz schlichtem Verhältnissen hat aber auch ihm mit der Naht aufgewachsen und einer seiner Schulkameraden dessen Onkel hat schon in den fünftiger Jahren Arbeiten gehabt von der Brücke.
00:15:33: Und das hat meinen Vater so fasziniert, als er sich dann als junger, also als Mittelschüler angefangen hat sie für Kunst zu interessieren und Das ist dann immer mehr geworden wie sie dann in Wien, also meine Eltern nach Wien gegangen sind um eben zu studieren, was sie auch kennengelernt haben Hat beim Vater das Glück gehabt dass er den Drago Prelog als engsten Freund gehabt hat und der ist die Urzelle.
00:15:51: Die hat also meine Eltern immer mitgenommen und ganz uneigenutzig Also nicht sich selbst in den Vordergrund gestellt sondern eben Tür und Tor geöffnet.
00:16:01: Also das ist ein Riesenvorteil, wenn man so an der Hand genommen wird.
00:16:05: Also expädiese braucht man auch noch für sich immer oder es ist immer vom Vorteil.
00:16:10: Was Mirbel gründet hat, soweit ich das halt überblicken kann – ich kenne die Sammlung natürlich nicht so gut – Es ist viel Österreich.
00:16:17: Es ist gar nicht so viele Alpe Adria wie vielleicht
00:16:19: von dort.
00:16:20: Nein!
00:16:20: Das ist doch damit zu tun….
00:16:21: also wir sagen Kunst nach Fünfundvierzig aus Österreich.
00:16:24: Wir haben aber internationale Positionen, damit man sich verorten kann.
00:16:28: Aber es kommt jetzt vielleicht nach und nach ein bisschen mehr, aber dafür sind wir auch zu jung noch hier.
00:16:35: Also ja also ich sage jetzt bei Adria Kerntenschwerpunkt hat man allein mit Tronkoli, Lassnik, Holika das sind alles und das ist kein Zufall dass die aus dem Bereich sind.
00:16:47: Ich bin absolut überzeugt dass dieser Kulturraum wo sich eben drei Länder verbinden dass das sehr befruchtend ist für für die Kulturen und also auch für die Währung von Künstlern.
00:17:00: Aber Italien sehe eigentlich
00:17:02: wenig?
00:17:02: Aber relativ wenig, wird schon wieder kommen.
00:17:05: Es ist natürlich ein Spruch.
00:17:07: meiner Mutter war eigentlich immer im Grund untergebrochen Wir sammeln nach Vorwärts, wir sammel nicht nach Rückwärtes Und um wirklich gut zu sammlen muss man sich damit auseinandersetzen.
00:17:17: Ich bin in der italienischen Szene zu wenig verhaftet.
00:17:21: Also ich müsste mich wahrscheinlich mehr damit beschäftigen.
00:17:23: Ich musste auf einer Schande gestehen, ich war ja ganz überrascht Wie wenig die Tscheche, die Slowane auch Deutschen weiß.
00:17:30: Wir müssen unbedingt noch zu dem jungen Mann danach fahren
00:17:32: und dann
00:17:32: sind wir gleich mit unserem Rundgang am
00:17:34: Ende.
00:17:34: Ja sehr gut!
00:17:35: Das ist eine sehr freche Arbeit.
00:17:36: Die haben ja vor zwei Jahren bekommen... Man ist ja stolz was man hat und das will man dann zeigen.
00:17:42: Und das war immer auch die Idee der herrigen Ausstellung dass man sehr wohl auch die Neuerwerbungen zeigt.
00:17:48: Es gibt immer Überschneidung bei jeder Ausstellung wenn sich Dinge überschneiden.
00:17:54: Wenn man dann solche Sachen zeigen kann, freut man sich schon.
00:17:56: Weil es ja so eine eigentlich wirklich freche Arbeit ist.
00:18:00: Die Anfänger der Raumfahrt.
00:18:02: Ja, erzähl uns einmal was darüber!
00:18:04: Der Werner Reiter hat einen sehr, sehr humorvollen Zugang zur Kunst.
00:18:08: Also sehr intellektuell und humorvoll.
00:18:11: Und eben ein Vorstellung dass wenn man Helium in sich aufnimmt zu decken, schweben kann, das ist eine wirklich schöne Vorstellung.
00:18:18: Und natürlich die Leute reißen, wie man hier rein kommt aber er ist so tief entspannt.
00:18:23: Wir haben noch andere Arbeiten von ihm, er hat ja oft sich selbst dargestellt.
00:18:26: Wir haben auch so eine legende Figur wie wenn man vorbeigeht die zu Atmen anfängt.
00:18:29: Da haben wir schon spitze Schreie gehört in den Ausstellungen also... Aber was treibt eben eine Künstlerin dazu so große Objekte?
00:18:38: Wunderschöne Arbeiten zu machen, die sie eigentlich... Was kann man fast nur an sehr grosse Häuser verkaufen und das ist schon faszinierend!
00:18:46: Was treibt jemanden solche Dinge zu tun?
00:18:50: Und die Schule ist eben auch seine Großmeisterin.
00:18:53: Ist halt auch in der Lagerung, mit Gott sei Dank wird es zerlegt aber ist in der lagerung braucht schon Platz.
00:18:57: Ich wollte
00:18:57: gerade fragen also das kann man ja noch einigermaßen zerlegen?
00:18:59: Das
00:19:00: nicht mehr.
00:19:00: Aber für andere Sachen die ich
00:19:01: sehe... Na ja die sehr meta Arbeit vom Chirongule sind drei Riesenkiesen.
00:19:05: Drei Riesen KW.
00:19:07: Na ist alles im Haus!
00:19:08: Fast alles im
00:19:09: haus.
00:19:09: Wie kommt's als originär her?
00:19:12: In
00:19:12: Kisten.
00:19:13: Also teilweise kommen immer drauf an, manche Künstler sind da sehr salob oder manche Galerien.
00:19:17: Das kam gar nicht, da haben wir die Kisten dann gebaut.
00:19:20: Das kann man so in den Einzelteilen Und teilweise, bei der war es sogar sehr spannend weil es keiner genau wusste wie man sie aufbauen musste und da war Herr Czernkole schon ziemlich schlecht beieinander.
00:19:31: Da kann ich mich noch erinnern, da ist dann die Frau Czerenkole da gewesen und wollte uns beim Aufbau helfen und nach drei innervierenden Stunden habe ich dann festgestellt das funktioniert nicht und hab dann Herrn Czeronkole ging sich nicht mehr so gut.
00:19:43: Ich habe gesagt Herr Cczeronkole wir machen jetzt einen Kernenausflug und der hat das in drei Minuten war das erledigt.
00:19:48: ja der weiß natürlich was er will war ein sehr netter Ausflug.
00:19:52: Also so nah an den Kühlstern dran sein zu können ist schon toll.
00:19:54: Also die Leute auch zu kennen, das sind ja alles schon sehr spannende Persönlichkeiten Das ist der Reiz.
00:20:01: also Kunstdiskommunikation bin ich ganz überzeugt davon.
00:20:04: da geht es nicht um besitzen oder sondern die Möglichkeit jemanden über die Schulter zu schauen und in Gedankenwelten einzudringen.
00:20:11: Es ist schon sehr beeindruckend.
00:20:14: Nein, es ist spannend!
00:20:16: Ich finde ein Riesenschonkulifen.
00:20:17: Der war so ein Blitzgescheiter.
00:20:21: Ihr habt ja da beim Eingang eine Arbeit von ihm, die mit einem suchenfernen Hakenkreuz läuft.
00:20:28: Ja wobei ist er in die falsche Richtung?
00:20:30: Eines läuft richtig anstatt in der falschen Richtung?
00:20:32: Hab ich ihn eh gefragt!
00:20:33: Er hat immer ein bisschen Themen auch aus dieser Zeit aufgegriffen – auch die Kornären.
00:20:38: Also das spielt natürlich mit den ganzen Symbolen aus der Zeit.
00:20:41: Wir versuchen den Leuten auch zu erklären dass er nichts mit Nazitum zu tun sondern einfach damit aufgearbeitet hat.
00:20:49: Aber das ist immer diese leichte Provokation, und zum Beispiel eine der Provokationen, die ja gekommen ist wie ihn heruntergeholt hat.
00:20:54: Hat er in der Sporttasche das mitgehabt?
00:20:57: Dann hat er gesagt den Akademie durfte er es nicht ausstellen... ...und hat sich demisch gefreut dass er die zwei Penisse da mitbringt in seiner Sporttrasche!
00:21:05: Also ich war z.B.
00:21:05: bei der Skulptur und sprich nicht dabei, wie wir sie bekommen haben.
00:21:08: Und das ist nattig fertig.
00:21:09: Was ich bei dem Hakenkreus nachfragen wollte, immerhin ist die Arbeit ja das Erste was ich an Kunst sehe wenn ich da reinkomme oder mich nähere.
00:21:17: Ob
00:21:17: das so schlau ist, ist auch eine andere Frage.
00:21:20: Ja es ist eigentlich wahr wir haben auch am Anfang wirklich Probleme gehabt.
00:21:23: Wir haben es vielleicht auch unterschätzt.
00:21:25: wie gesagt vielleicht sieht man auch daran unsere Neuivität was des Bauern eines Museums betrifft.
00:21:31: ja also wir haben so viele Fehler gemacht.
00:21:33: Anders als ist es halt in der Kunstgeschichte war jetzt letzte Woche ein Aquileer das siehst du genug Hakenkreuze.
00:21:39: Die Svastik ist ein Uralssymbol.
00:21:41: Prinzipiell
00:21:43: ist es in der Kunstgeschichte verankert, aber ihr habt mir trotzdem gedacht.
00:21:45: Man hergedenkt immer jedes Mal.
00:21:48: Von all den Arbeiten von Chironkuli und Cannabar war nirgends Uher Hakenkreis
00:21:53: auf.
00:21:53: Aber ich muss ehrlich sagen, das ist vielleicht nicht der schlaueste Schachzug!
00:21:59: Wir haben beim Durchgehen durch den Hauptraum schon darüber gesprochen.
00:22:03: Es ist ja für Tageslichterinnen – das ist für ein Museum eigentlich fast ein No-Go.
00:22:08: Wie geht man damit um?
00:22:09: Haben Sie überall Museumsglas bei den Bildern oder sind die Glasflächen einfach besonders?
00:22:14: Das wird leider oft nicht unterschieden.
00:22:16: Wir wollen ja, dass unsere Dinge auch geschützt sind.
00:22:18: also wenn wir Papierarbeiten zeigen dann haben sie meistens... Also das ist eigentlich für uns immer das absolute Muss, neunundzehprozentiges UV-Glas drauf.
00:22:28: Dann haben wir UV Schutzfolien auf den Glasflichen.
00:22:31: Die Oberlichte sind aus Acrylglas zweilagig, da kommt kein UV-Licht durch.
00:22:36: Also man muss dann auch ein bisschen unterscheiden.
00:22:38: das UVC ist der schädliche Teil.
00:22:41: ins direkte Sonnenlicht hänge ich keine Aquarelle Das weiß man schon.
00:22:45: aber wie gesagt Man sieht also dass eine bändige Tageslicht ist einfach so viel schöner als mich.
00:22:53: ja müden Kunstlichtausstellungen und es ist nur Schade vielleicht ändert sich wieder Dass viele Museumen vor lauter Angst oder vor Reglementierungen, dass die Restauratoren und Konservatoren dann eben ganz absurde Lichtzahlen abgeben.
00:23:10: Also wir haben jetzt eine Leihgabe ein Edelstahlobjekt, wo es dann geheißen hat das Hundertfünfzig Luchs.
00:23:15: in Entschuldigung aber jede Molkerei-Maschine besteht aus Edelstein und steht ja zentelange im Sonnenlicht und hat kein Problem.
00:23:22: also da passieren halt leider sehr viele Dinge, die nicht schlau sind und das bremst dabei wirklich den ganzen Leifverkehrs macht alles sehr kompliziert, die auflagen wenn immer höher und dadurch werden auch die Ausstellungen immer schwerer zu bewältigen.
00:23:35: Und der Leihverkehr wird immer mehr, habe ich das Gefühl, zu einbauen weil große Institutionen mit großer Freude sich von uns ausleihen.
00:23:44: aber eben in die andere Richtung passiert relativ wenig.
00:23:48: Man müsste halt solche Deals abschließen eins gegen eins?
00:23:51: Ja also wir haben ab und zu Grabs dann auflagend, wir haben es auch schon einmal gemacht dass man Teile von der Halle abgedunkelt haben aber eigentlich... Also da will ich nicht zur Kreuze griechen wirklich stolz auf ein Tageslichtmuseum?
00:24:05: Ich hatte vor kurzem einen Maler bei mir zu Hause, der durch meine äußerst bescheidene Kunstsammlung mit mir getriebelt ist.
00:24:12: Der hat das eine oder andere Bild gelobt, er hat aber auch einige zerzaust und das Blöde dran war, er hatte recht gehabt.
00:24:18: also ich habe dann gemerkt bei seiner Analyse dass manche Bilder sich in einer Zahnarztpraxis da gut machen aber halt vielleicht dann doch nicht so viel können.
00:24:28: passiert ihnen Passiert euch das zwischendurch auch, dass ihr sagt okay.
00:24:32: Das hat eigentlich in der Galerie schon super ausgeschaut.
00:24:36: im Kontext aber vielleicht ist es doch nicht so ein genialer Ankauf gewesen?
00:24:40: Naja also ich muss sagen man... Also das ist ein Lernprozess.
00:24:44: Also das hat jeder!
00:24:47: gibt immer Arbeiten in der Sammlung, wo man sagt die sind vielleicht nicht die stärksten.
00:24:50: Aber wir haben gerade vorhin darüber geredet ein Eisberg, wenn wir nur die Spitze sehen, ja?
00:24:55: Siebts Prozent, acht Prozent sind unten drunter und man kann ja nicht verlangen dass also eine Künstlerin oder ein Künstler immer Meisterwerk geproduziert.
00:25:02: Also das ist schon einer... Man lernt dann schon im Zuge des vielen Chancen und Sehen lernt man dazu!
00:25:09: Und muss auch weiligerweise sagen ich habe auch Dinge Ich sag jetzt wahrscheinlich für den Durchschnittsbetrachter absolut wertlos, aber es ist in mir wertvoll.
00:25:18: Also ich sage auch die Zeitungen meiner Kinder sensationell sowie alle Kinderzeitungen eigentlich im Wahnsinn sind und die müssen keinen Wert haben.
00:25:30: also ich bin der Meinung Es muss in erster Liede einem Freude machen Und wie gesagt es ist schön wenn dann die Künstler realisieren.
00:25:38: Wenn nicht, hab ich sagt das sind die Zinsen Das, was ich jeden Tag anschauen kann.
00:25:45: Und es stimmt schon das bessere Vertränk des Gutes.
00:25:51: Aber Sie gehen jetzt zwar durch eine Galerie oder Sie sind beim Künstler oder einer Künstlerin?
00:25:57: Ist das alles reines Bauchgefühl?
00:25:59: oder haben sie da im Kopf trotzdem so ein bissel einen Kriterienkatalog?
00:26:02: Wie passiert das, dass Sie sich ja entscheiden können?
00:26:05: Weil in dem Atelier vom Künstlern hängen jetzt mal mal Fünfzig Arbeiten und Sie nehmen zwei!
00:26:09: Ja wie geht's?
00:26:11: Ja, ich glaube ehrlich gesagt dass der Bauch schon nicht nur groß ist sondern auch wirklich ein entscheidender Faktor ist.
00:26:19: In Wirklichkeit spielen so viele Dinge auf einer unterbewussten Ebene mit wo man dann einfach später drauf kommt warum er diese Entscheidung getroffen hat.
00:26:28: und mich glaubt man lernt schon recht schnell selektiv zu entscheiden.
00:26:35: ob das die richtige Entscheidung ist natürlich wieder andere Frage.
00:26:38: aber Also ich bereite mich natürlich auf gewisse Dinge vor, aber wenn man zu lange nachdenkt kommt nicht unbedingt der bessere Entscheidung heraus.
00:26:47: Oft ist das intuitive auch das richtige.
00:26:51: Sie haben knapp unter fünf Tausend Follower auf Instagram.
00:26:54: aus Ihnen wahrscheinlich so relativ urstis, aber für mich halt eine Messgröße und ein paar tausend Besucherinnen im Jahr.
00:27:01: zahlt sich das alles aus?
00:27:04: Ja da sind wir jetzt wieder bei der Geldvernichtungsmaschine.
00:27:06: also für jedes Ticket, deswegen erzähle ich es gewerzmühlenartig weil immer noch Leute glauben dass wir Geld machen.
00:27:15: also für jedes ticket das geht momentan siebzehn Euro kostet zahlen wir je nach Saison zwischen fünfzig und achtzig Euro pro Person drauf.
00:27:24: Das zum Geschäft so gesehen zahlt sich nicht aus.
00:27:28: aber ich muss schon sagen der virtuelle Lohn wenn die Leute dann im Haus sind und begeistert sind Das ist halt wie in der schlechten Werbung, aber es ist unbezahlbar.
00:27:40: Es ist eine Kulturaufgabe, sonst vollkommen klar... Man könnte sicher, ich könnte wahrscheinlich mit dem Geld ganz andere Dinge tun.
00:27:49: Ins Haus und Braus leben.
00:27:50: Mir geht's aber eh schon mal anstatt gut!
00:27:53: Es ist auch viel Arbeit, aber das ist auch eine tolle Aufgabe.
00:27:56: Und deswegen sage ich ja also immer wenn es keinen Spaß mehr macht dann höre ich auf.
00:28:01: Wenn eben diese ganzen Leihverkehrsachen, wenn das alles immer komplizierter wird.. Also ich möchte schon Deswegen auch das Bild aufhängen.
00:28:08: Das macht mir Freude, weil ich sehe wie sich der Raum verändert und die Kunstwerke auch untereinander kommunizieren.
00:28:15: Also das gleiche Bild kann fünfmal anders ausschauen wenn die Umgebung anders ist.
00:28:20: Ich
00:28:21: würde ja die Gemeinde Neuhaus nicht beleidigen aber es ist schon so ein bisschen der letzte Winkel überhaupt in meiner Wahrnehmung.
00:28:27: Es gibt Winkel, die man von da auch dann wieder erreicht, die vielleicht sogar noch weiter hinten sind.
00:28:32: Ist das Museum ein relativ starker Tourismus-Faktor, weil es sehr viele Attraktionen gibt.
00:28:38: Da gibt's ja da jetzt eine, die meint man, es gibt einen Club einer See und es gibt ein paar Gasthäuser.
00:28:41: aber also merkt ihr das?
00:28:42: Wie sind denn die Leute, die reinkommen?
00:28:45: Sind das hauptsächlich Toreis?
00:28:47: Nein, wir haben fast keine Zufallsgäste!
00:28:51: Also ich muss Sie auch korrigieren, wir sind natürlich am Narwe der Welt.
00:28:55: Es gibt insgesamt glaube ich in Österreich fünf Neue Haus, aber das ist natürlich
00:28:59: für uns... Das sind Drals.
00:29:00: Ja, sehr gut tituliert hat die Züricher Zeitung im Jahr der Eröffnung.
00:29:07: Fiz Karalder an der Trau und das haben uns auch viele Leute gesagt es ist ein Wahnsinn so, dass da herzustellen.
00:29:13: aber andererseits denke ich mir mittlerweile... Ich weiß es leider aus anderen Geschichten.
00:29:20: Das Eselmuseum in Kloster Neuberg, dreißig Kilometer von Wien, hat Schwierigkeiten gehabt, Leute zu bekommen.
00:29:25: Dreißigkilometer vom Wien!
00:29:27: Das Lechtenmaßstein-Museum im neunten Bezirk.
00:29:30: Die Leute fahren aus dem Ersten, Touristen fahren nicht mehr in den neunten Bezirk.
00:29:34: So gesehen ob ich da jetzt im Neuntenbezirk bin oder am Nabel der Welt in Neuhaus ist dann schon an und für sich wurscht mit dem einzigen Unterschied wer zu uns kommt wollte kommen.
00:29:45: also das ist schon... Wir sind auch wirklich dankbar über die Gäste diesen Weg auf sich nehmen Und ich glaube dass sagen wir auch unser Creder wenn sie mal hier gewesen sind haben wir meistens gewonnen.
00:29:59: Was haben die ungefähr für Profil?
00:30:00: Also sind das jetzt hauptsächlich österreichische Touristen, Touristinnen oder hauptmäßig Kärnten und KärntenerInnen.
00:30:07: Oder bunt gemischt Holland-Deutschland was auch immer sich da im Gegenteil hat.
00:30:10: Die Schwertung
00:30:10: ist sicher nach wie vor Österreich aber man hat schon gesehen wie wir zum letzten Jahr die Czechoschlagescheaustellung gemacht haben.
00:30:17: Wann plötzlich Tschechen im Haus ja also Auch natürlich, der Tourismus in Kärnten ist eine große Geschichte.
00:30:22: Das heißt die Deutschen, die dann in den Kernten Urlaub machen und bei Schlechtwetter ins Museum kommen – das ist ein Fakt!
00:30:30: Und auch gut so.
00:30:31: Ich hätte gerne doppelt so viele Besucher aber wir können nicht aktiv sehr stark Werbung betreiben.
00:30:39: Auch solche Dinge wie jetzt mit dem Eurovision Song Contest sind glückliche Fügungen gewesen.
00:30:47: Die bringen natürlich schon auch was.
00:30:49: Aber wie verpasst,
00:30:50: weil du dich nicht angeschaut habt?
00:30:52: Da war etwas bei euch oder...
00:30:53: Nein!
00:30:56: Es wurden Filmeaufnahmen gemacht hier im Haus und wir haben gestaged sozusagen.
00:31:01: Wir haben Bilder und Zonen behängt und dann wurde ein Filmaufnahme gemacht.
00:31:05: Du wusst aber nicht, was damit passiert.
00:31:07: Und ich bin Alexa Kein.
00:31:10: Songkontest höherer, ich kriege da meine Zustände.
00:31:14: Das ist ein eigenes Klientel das sei ihm auch gegönnt.
00:31:17: und mir dann einen Freund haben abends gesagt du ihr seid bei meinem Rumänienbeitrag.
00:31:22: Okay.
00:31:23: Und nachdem die auch eine Hunde weitergekommen sind war es zweimal und komischerweise am nächsten Tag waren wirklich mehr Besucher im Haus und sie haben gesagt wir haben's im Songkondess gesehen.
00:31:31: also man glaubt oft nicht was die kleinen oder größeren Meldungen ausmachen als ich würde ja nie darauf kommen dass sich mich am nächsten Tag ins Auto setz und in das Museum fahre.
00:31:41: Aber wenn mir die Leute so ins Haus bringen, gerne!
00:31:44: Die homänischen Busse werden im Sommer jetzt alle vor der Tür parken.
00:31:48: Was mich auch beschäftigt ist, das Museum hat es im Jahr eight aufgesperrt und seit Dezember zwanzig Zwölf.
00:31:54: ist es bereits unter Denkmalschutz?
00:31:57: Ist das Segen oder Fluch?
00:31:59: Ja ein... Also es ist das jüngste Haus, dass unter denkmalschutz gestellt worden ist.
00:32:05: Das hat auch ein bisschen steuerliche Gründe gehabt, weil wir lang mit dem Finanzamt diskutieren mussten ob wir unter Liebhaberei laufen.
00:32:14: Dann kam also die Unterschutzstellung und das ist auch ein Schutz nämlich auch fürs Gebäude.
00:32:18: Es ist insofern fluch und sägen war wie wir ja im Jahr zwei Tausend vierzehn erweitert haben uns wir aber das Ausbedungen haben im Zuge der Unterschutzstellung dass diese Erweiterung stattfindet.
00:32:28: Also es ist natürlich zweischnelliges Schwert Aber nachdem wir überwiegend unterirdisch sind, also unterirdische kann man relativ viel machen.
00:32:37: Also wir dürfen auch jetzt unterirdischen noch weiter dazubauen ohne dass der Denkmalschutz ein Thema hätte weil ja die Außenhülle nicht verändert wird.
00:32:45: Haben Sie in letzter Zeit einmal auf Google geschaut, Rezensionen?
00:32:48: Habe ich!
00:32:49: Ich bin immer interessiert im Gegenteil.
00:32:52: Man muss... das ist ja ganz wichtig, man muss wissen wie man sich verortet.
00:32:55: Ich habe keine Facebook, kein TikTok aber das Museum schaue ich dann schon Weil mich da noch interessiert was Man liest.
00:33:03: also mit Freude gute Meldungen, aber man liest auch mit Gefühlen dann die negativen Bewertungen.
00:33:10: Aber heute haben wir gerade darüber gesprochen dass sich jemand eben eschufiert hat das er mit dem Hund nicht ins Museum konnte.
00:33:17: und da muss ich nur sagen wenn sie mir ein Museum nennen einen internationalen so mit einem Hund hineingehen kann Dann sagen wir das bitte, also bei uns geht es leider nicht aus versicherungstechnischen Gründen.
00:33:27: Und dann ist auch ein Thema immer die Radfahrer, die natürlich mit sehr teuren Rädern dann in Weise kommen und E-Bikes und dann irritiert sind dass wir draußen einen Radelständer haben.
00:33:35: am liebsten müssen sie durch eine Lobby abstellen, das geht nicht.
00:33:39: Da werden wir jetzt auch höflich darauf antworten, dass die Gemeinde hat zwei verschperrbare Boxen.
00:33:43: da kann man sich den Schlüssel holen und das e-bike absperren.
00:33:46: Aber da sind halt oft die Leute dann zu bequem, als sie dann zweimal hingehen müssen.
00:33:49: Ahrenschlüssel holen gerade einsperren und dann wieder herkommen.
00:33:53: also wir versuchen uns schon zu verbessern.
00:33:55: Ja, also sie liegen bei vier Komma fünf Punkten von fünf möglichen.
00:33:59: Bei Google Rezensionen das würde ich mal als Zufriedenstellend bezeichnen.
00:34:03: eigentlich in meiner Recherche war nur die Maria recht unzufrieden.
00:34:06: Sie hat geschrieben War echt enttäuscht von dieser Ausstellung.
00:34:09: eine Ansammlung von Werken Die Ideen los aneinander gereit uninteressant und da ist es schlicht hässlich wirkt in der Hälfte ganze Architektur nix Und so weiter.
00:34:17: und sofort Erleben Sie das manchmal auch vor Ort, dass da Leute kommen die sich beschweren, denen nicht ihr Kunstverständnis teilen und die sich irgendwas anderes erwartet hätten?
00:34:27: Muss ich.
00:34:27: Muss man auch nicht.
00:34:28: Also wenn... Man muss doch nicht alles verstehen.
00:34:31: also ich muss sagen eine negative Reaktion ist eine Reaktions, dass wir es nicht allen recht machen können ist legitim.
00:34:38: Ja so wie ich halt zum Beispiel nicht ganz freiwillig den Songkontest hören würde ja dann vielleicht war das vielleicht das falsche Museum für sie.
00:34:47: aber Jeder hat seinen Recht auf seine Meinung.
00:34:50: oder vielleicht muss man mal einfach durchgehen.
00:34:54: Ich erzähle es auch oft, ich höre Musik und kann keine Noten lesen.
00:35:00: Oft ist das zusätzliche Wissen nicht von Vorteil.
00:35:03: Man ist voreingenommen und hat einen Grundwissen und manchmal ist es schön wenn man völlig unbedarf darauf etwas zugeht.
00:35:09: Und vielleicht auch einmal irritiert oder auch merke, dass man vielleicht falsch liegt.
00:35:15: Das kann ja auch passieren und passiert mir immer wieder.
00:35:17: Also das nenne ich ganz wichtig diese Verordnung.
00:35:20: wo stehe ich?
00:35:20: Wo bin ich?
00:35:21: Und lege ich halt falsch!
00:35:22: Das ist halt immer schwer.
00:35:24: Keiner gibt es sehr gerne zu, dass er mal falsch liegt aber nur das bringt uns weiter.
00:35:30: Liebe Maria, wenn Sie zuhören, kommen sie einfach wieder.
00:35:32: Es gibt rexelnde Ausstellungen.
00:35:34: Vor allem im Erdgeschoss gibt es immer wieder mal was Neues und
00:35:37: wir haben auch historische Ausstellung.
00:35:38: also da gibt's glaube ich genug zu sehen.
00:35:40: vielleicht ist die Moderne nicht das
00:35:43: was Maria möchte.
00:35:45: Ich zitiere von Wikipedia.
00:35:51: Mit dem Einspielerpreis benannt nach dem Kerner Priesterpolitiker und Polizisten André Einspielern.
00:35:56: Und soweit dann sofort ausgezeichnet, die Lourdatorin würdigte das Ehepaar unter anderem dafür ihr Schloss auch für die slowenische Kultur geöffnet und für eine offene Geisteshaltung in Volksgruppenfragen mutigstellung bezogen zu haben.
00:36:08: Wie wichtig ist Ihnen diese Frage den Kernten ja eigentlich bis heute polarisiert?
00:36:13: Ich glaube da hat sich schon viel getan.
00:36:15: aber ich muss sagen also Das ist der Vorteil, wir sind ja eben nicht in Unterkärnten aufgewachsen.
00:36:20: Also ich bin zwar geboren in Wien und in Klarenfurt oder Kompendorf aufgewachsen.
00:36:26: Man hat natürlich als sogenannte Zugraster Ist man also nicht so befangen Und uns war, also war er auch nicht geplant dass es unterkärnt wird.
00:36:37: Wir sehen immer eine Sprache ist eine Bereicherung.
00:36:41: Ich glaube einfach, dass auch hier im Unterkernten das ein Vorteil ist wenn es zwei oder gar drei Sprachen gibt.
00:36:48: Wir haben immer darauf bestanden, dass es Neuhaar Suha heißen soll und dass der Suho Octet bei uns gesungen hat damit zu tun, was die ersten waren, die gefragt haben.
00:36:59: Also wir waren eigentlich für alle offen.
00:37:02: also ich bin euch komplett neutral.
00:37:04: ob das jetzt ein Kerntner Coe ist der bei uns sinkt?
00:37:07: Das Suho octet sind alles ambitionierte Personen und denen bietet man eine Plattform.
00:37:15: Nein, also wir halten aber Sprache und Kultur sind einfach ganz wichtige Elemente in der Menschheit.
00:37:27: Eine Familie mit gärner Wurzeln, die lange in Österreich für ihre gigantische Sammlung berühmt war, sind die Essels – Sie werden es schon erraten haben!
00:37:34: Sind sie sicher, dass es den Liaunix nie so ergehen wird?
00:37:38: Man ist nie sicher.
00:37:38: Also das ist jeder Tag, also es ist ein Familienbetrieb und finanziert wird das über die Industriebeteiligungen, die mein Bruder führt.
00:37:48: Wenn's da im Gebell knirscht müssen wir auch den Gürtel enger schnallen.
00:37:53: Nichts ist selbstverständlich.
00:37:54: Es ist nicht selbstverständlicher, dass die Besucher den Weg hierher machen.
00:37:58: Nein, nein!
00:37:58: Da muss man wirklich bescheiden und gewohnt bleiben.
00:38:01: Das gibt keine Selbstverständlichkeit.
00:38:04: Da is jeder Tag sozusagen... ...den muss man sich herarbeiten.
00:38:08: Kommen wir jetzt noch zu einer Sache mit dem Gold.
00:38:11: Ja, Zitat von der Website.
00:38:13: die in ihrem formalen Reichtum und der Expressivität ihres Ausdrucks überzeugenden Goldobjektes sind historisch und künstlerisch bedeutende Zeugnisse verschiedener Stämme der ethischen Gruppe der Akan, die in Westafrika im Gebieten der südlichen Hälfte von Ghana sowie im Südosten der Elfenbeinküste leben Die rund sechshundert Schmuck- und Kultobjekte, die überwiegend den Königstemmen der Erschand – die Baule und Fante zuordnbar sind, stammen zum Grosste erst im Neunzehnundzwanzigsten in Hundert.
00:38:38: Einzelne Stücke sind aber weitaus älter.
00:38:42: Kritiker könnten jetzt argumentieren das Museen wie Iris Afrikanische Kunst eigentlich Iris exotische Bereicherung präsentieren ohne jetzt die kolonialen Wurzeln wahnsinnig stark zu thematisieren.
00:38:52: Wie gehen Sie mit der Kritikumfasse vor?
00:38:55: mir schon mal, wer formuliert hat und verstehen Sie das es man hier da eher schaudert?
00:38:59: Weil vermutlich die Kunstwerke her Native Affair Trade zu Ihnen gelangt sind.
00:39:04: Wie immer sie dann gelangts sind.
00:39:06: Das ist ganz leicht zu erklären.
00:39:08: also erstens wie ist das entstanden?
00:39:10: Also wenn man sich mit der moderne Kunst beschäftigt ist natürlich Afrika unausweichlich weil die moderne Persee basiert in vielen Bereichen auf den Entdeckungen, die man um die Jahrhundertwende im Jahrhundertehundert gemacht hat.
00:39:25: In Afrika.
00:39:27: Meine Eltern haben sich dadurch auch immer interessiert und mein Vater hat auf diversen Schweiz reisen in einer kleinen Galerie in Zürich bei der Film Galarivalu schöne Goldobjekte gesehen an Ring und einmal einen Armreifen hat also über die Jahre so ein zwei drei vier fünf Stück gekauft.
00:39:46: Und natürlich auch immer mit dem Galeristen, mit dem Herrn David geplaudert.
00:39:49: Und irgendwann hat der Herr David gesorgt, Herr Leonig und der Herr Davide muss man dazusagen ist also der Urvater von den großen Goldsammlungen in der Ackern weltweit auf eurer Weise die größte hier Neuhaus, die kompletteste und hat eben dann meine Eltern gefragt ob sie nicht Interesse hätten die Sammlung zu übernehmen?
00:40:06: Die Geschichte läuft so eher uns eine Frau sind in den fünftiger und sechziger Jahren in Afrika gewesen dieses Schmuckgegenstände entdeckt und haben sich dann über Monate da unten hingesetzt, und haben den Leuten gesagt wir interessieren uns für die Dinge verkauft sie uns.
00:40:26: Und das ist also in den fünftig-und sechziger Jahren verkauft worden.
00:40:29: und der Herr David hat auch immer erzählt wenn ein junger Mann ihm halt wichtiger war dass er ein kleines Moped hat oder dafür den Ring vom Opa her gibt, dann hat er den Ring verkauft.
00:40:40: Da gibt es natürlich nicht unbedingt immer schriftliche Verträge.
00:40:43: Es gibt dann später schon Verträge, aber aus der Zeit gibt's keine.
00:40:47: Aber das sind ja jetzt nicht zwingend Kultobjekte.
00:40:50: Das sind natürlich... Wenn ein König eine Krone trägt ist es schon bis zum Gewissen gerade ein Kultopjekt.
00:40:55: Aber es wurde nicht geraubt.
00:40:57: die Schweizer waren keine Kolonialmacht.
00:40:59: Der Österreicher in jeder Meinung war immer unfähig als Koloniale Macht.
00:41:03: Die hatten glaube ich einmal einen Insel unter Maria Theresienzeiten.
00:41:06: Das ist ein großer Vorteil dass wenn jene Kolonials macht waren Aber natürlich, also die Leute sind schon sehr sensibel auch im Wording.
00:41:15: Also wir haben das Wort naivverwendet in einem Text, dass ist uns angekreidet worden und dann auch einen Zitat wurde uns angekreitet... hat Montice Göhre im achtzehn Jahrhundert von primitiver Kunst gesprochen, auch da wurden wir dafür gescholten.
00:41:33: Wobei ich gesagt habe das ist ja deklariert gewesen als Zitat und ich hab natürlich auch schon Interviews gehabt wo man mich dann gefragt hat ob ich da ein Problem damit habe.
00:41:42: und ich habe an und für sich wenn ich das Gefühl hätte dass wir da irgendwas geraubt hätten dann gehört es rettoniert aber die Sachen sind völlig legal auch erworben worden und freiwillig verkauft worden.
00:41:54: Und einer Journalistin, die dann im Gespräch erzählt hat, dass sie aus einer Afrika-Reise einen Holzlöffel, einen geschnitzten mitgebracht hat.
00:42:01: Da hab ich sie gefragt, na wiesen Sie denn?
00:42:03: Ob da nicht mehr einmal Weihwasser geschöpft worden ist?
00:42:05: Vielleicht ist das in Kult verwendet worden?
00:42:06: Na wiesen sie denn das?
00:42:08: Da ist sie ganz nervös geworden!
00:42:09: Also ihr wisst es oft nicht.
00:42:11: Was ich Ihnen schon sagen kann... also Afrikaner, die diesen Kulturbereich kennen, verhalten sich in der Ausstellung wie wir uns in Kirchen verhalten.
00:42:19: Es is eine Konnotation damit verbunden.
00:42:23: Also da ist auch Ehrfucht drinnen, aber mich hat auch einmal ein Herr anonym angerufen und hat mich auf Englisch angesprochen dass wir über Restitution reden und deshalb das Gleiche erklärt, dass wir gerne darüber reden können.
00:42:37: es war dann der Ganesische Botschafter aus Wien, der dann hier war und er hat sich schalend gelacht weil er natürlich offensichtlich ist das auch immer der Schreckschuss der Afrikaner bei den europäischen Weisen.
00:42:48: Das
00:42:48: so zum Spaß?
00:42:49: Ja mal austesten wie man darauf reagiert!
00:42:52: Und ich muss sagen... Wie gesagt wenn da etwas unrecht ist, dann gehört es gerade gebrochen.
00:42:57: aber Ich habe bis jetzt nichts gefunden wo ich das Gefühl hätte als würde irgendjemanden vom Hals gerissen.
00:43:04: Immer noch interessanter habe ich dann die Glasperlen-Sammlung gefunden.
00:43:07: Weil Glasperl, wenn in der Schule aufgepasst habt sind ja quasi die Verkörperung des kolonialen Deals – wie kommt man darauf das zu sammeln?
00:43:16: Wie immer alles durch Zufall!
00:43:18: Ich hab in der Neuschelgasse gewohnt während meiner Studienzeit und danach.
00:43:23: Und dort gab es eine kleine Galerie, Herrn und Frau Hofer.
00:43:27: Und da hab' ich's erste Mal, also fuhren regelmäßig nach Nigeria und in den Kamerun Und dort habe ich das erste Mal eine Elefantenmaske mit Glasbärlenbestät gesehen oder war so irritiert, weil ich das nicht kannte.
00:43:41: und so ist es passiert.
00:43:42: Also dann habe ich gedacht, dass kann nichts sein, warum kenne ich das?
00:43:45: Dann beschäftigt man sich und dann kommt man irgendwann mal drauf, so wie Sie es richtig sagen die Europäer haben mit dem Tant der Glasbäre mit allen Naturvölkern gehandelt.
00:43:57: Also es gibt indianische Goldbärlen arbeiten, es gibt im afrikanischen Goldbären ... also Gasbärle nicht Goldbäre.
00:44:03: Glasbärlene arbeiten gibt's auch in Afrika, in Amerika, in Asien und in Indien weil die Europäer das halt in großen Mengen herstellen konnten.
00:44:13: Die Naturvölker eben nicht!
00:44:16: Und das war ein sehr begehrtes Tauschgut.
00:44:20: Interessanterweise und das war auch eine Chance oder ist noch immer noch ein bisschen eine Chance dass viele Hardcore-Afriker Sammlers sagen, naja das ist ja Importware.
00:44:30: Das ist ja nicht wirklich afrikanische Kunst was ich als absoluten Schwachsinn interpretiere.
00:44:36: aber soll so sein dann habe ich meine Ruhe beim Sammeln.
00:44:38: also da sind Kunstwerke auf aller höchsten Niveau
00:44:42: und das heißt sie fahren dann einmal im Jahr nach Afrika?
00:44:44: Ich war noch nie in Afrika.
00:44:45: Okay.
00:44:46: Ich war
00:44:46: auch nie in Africa muss ich ehrlichweise sagen.
00:44:49: das haben mir auch diese Galeristen gesagt die sind damals wie mit ihnen geredet hab.
00:44:54: Also nach zwanzig Jahren, wo wir nach Afrika fahren, kratzen wie immer noch an der Oberfläche.
00:45:00: Und auch der Herr David, der hat dann in Afrika gelebt, also der war glaube ich fünfzig Jahre lang sehr eng mit Afrika verbunden, seine zweite Frau war Afrikanerin – da muss man schon sehr tief drinnen sein!
00:45:10: Das ist bei uns, wie lange braucht man bis man auch in einem Dorf in Neuhaus zum inneren Kreis gehört?
00:45:18: Das ist nicht so einfach... Haben
00:45:26: Sie eigentlich selber mal probiert Kunst zu machen?
00:45:29: Nein, nein.
00:45:30: Ich wollte eigentlich Bildhauer werden!
00:45:33: Ich weiß bis heute nicht warum ich an der Decke geworden bin aber es ist ja sehr nahe an der Bildhauerei und ich beschäftige mich schon sehr... ich habe als Jugendlicher habe ich schon einiges gemacht und das juckt mich auch immer.
00:45:43: Ich sage ganz ehrlich man merkt dann schon also dass ist ein Knochenjob für viele.
00:45:50: Also es ist Kunstzumachen.
00:45:51: Ich sag den Leuten immer wenn sie sagen das kann ich auch sagen wunderbar probieren.
00:45:54: Das klang jetzt gleich an damit Das sollte man nie unterschätzen, was das für Arbeit ist.
00:46:00: Wenn ich eine Idee sehe wie die Müllsäcke, dann kann es natürlich ... Kann ja zwar daneben hängen aber ich muss halt immer auf die Idee kommen?
00:46:06: Ja da ist der Gerhard Kaiser!
00:46:08: Also das sind handgeschweißte Folien und da geht's um Dokumentieren von Materialien.
00:46:15: also finde ich hoch spannende Arbeiten.
00:46:17: Da ist zum Beispiel die Juja Haugeneder, da ist die Fohle selbst gegossen, das ist wirklich kein Weißleim.
00:46:23: Also das ist schon interessant Und das ist auch immer für ein Lernprozess, wie die Leute zu ihren Themen kommen.
00:46:32: Erzählen Sie mir noch etwas über den Gang und dann gerne über den Garten?
00:46:35: Zum Beispiel der Gang ist immer ein Beispiel für mich, ich glaube es sind siebenundfünfzig Meter lang.
00:46:40: Beide Gänge bei uns sind von Künstlerinnen gespielt und instiniert worden in einer Tiefgarage, würden Sie sagen einen hässlichen sechszehnmeterlanger Betongang und eine Künstlerin mit Intervention macht es zum Erlebnis – und das ist auf was Kunst kann!
00:46:57: Man kann auch wunderbar inszenieren.
00:46:59: Auch das ist immer wieder wichtig, man sich verorten kann.
00:47:01: Wo stehe ich jetzt im Relation zum Museum?
00:47:03: Da ist der Garten und da ist die Halle.
00:47:05: Es ist ganz wichtig dass man sich immer ein bisschen orientieren kann!
00:47:09: Und auch der Gaten ist ja in Wirklichkeit aus der Not eine Tugend gemacht weil wie wir gesehen haben was das wegführendes Aussups vom Museum kostet, haben wir gesagt, das tun wir nicht.
00:47:22: Wir schütten es dahinten an in Form von Hügel.
00:47:26: Ich habe dann schon einen Gartenarchitekten zugeholt und so ist der Garten entstanden, weil wir auch gewusst haben dass die großen Skulpturen und Lastigen nicht im Haus unterzubringen.
00:47:38: Das hat eine doppelte Funktion also einerseits als Außenlage aus Kulturen aber eben auch für den Erdhaushub.
00:47:45: Also alles was Sie an Hügeln sehen ist der Erdhaus-Hub von Museum
00:47:49: Und da steht jetzt ungefähr, wie viel was und mit welchem Fokus?
00:47:54: Weil ihr habt es ja womöglich dann noch einmal...
00:47:57: Ja aber der Garten ist also gewisse Sachen im Garten werden nicht mehr verschoben.
00:48:00: Also ich glaube der Stein da oben hat zwölf Tonnen das ist schon sehr mühsender drüben.
00:48:04: die große Arbeit vom Janos Magic hat glaub ich achtzehn Tonnen diese aufs Fundament gedübelt.
00:48:09: Was in den Garten kommt und sehr schwer ist, ist fast permanent muss man sagen.
00:48:14: Wir haben natürlich kleinere Arbeiten, Branzen.
00:48:16: Die zum Beispiel wo jetzt zwei in die Halle reingekommen sind.
00:48:18: also kleinere Sachen holen wir schon rein aber die großen schweren Sachen werden einfach auf Dauer geparkt weil sie eben auch im Ab- und Aufbau so wahnsinnig aufwendig sind Und wir sind erst viel später drauf gekommen.
00:48:31: das sind so die Zufälle die passieren dass wir mit den Hügeln unbewusst die umgebende Landschaft kopiert haben.
00:48:39: wenn Sie schauen sind das überall schon so etwas lauter kleine Hügelchen unwissentlich kopiert.
00:48:47: Es war aber ursprünglich die Idee, den Ausum so zu verteilen dass also Vordergründe oder Hintergründe bis Kulturen entstehen und auch so eine Mulde ist nicht zufällig.
00:48:57: Also diese Mulden hat den Grund das ist darunter in der historischen Sammlung und er trägt die Decke weniger.
00:49:03: Das heißt da kann man nur sehr wenig draufstellen.
00:49:06: an dem Regen ist auch diese Fieberglasarbeit von Thomas Stimm.
00:49:10: Die ist zwar sehr groß aber sehr leicht.
00:49:12: jetzt noch siebenhundert Kilo Und das steht auch am Gang, also auf dem stabilsten Teil.
00:49:17: Also auch die Mulde ist sozusagen allein der Logik geschultet und da sind eben zwei Skulpturen, jetzt zwei Branzen, die momentan in der Halle unten sind.
00:49:26: So was Kleines unter Anführungszeichen kann man schon hinein transportieren, welche Sachen bleiben?
00:49:31: Auch die Wiese!
00:49:33: Aber es gibt eine wahnsinnige Vorliebe, der liaunigst für größere Skulpture.
00:49:37: kann das sein?
00:49:38: Naja ich weiß, wir sind sicher, wenn nicht sogar das Museum in Österreich mit den Röstenplastik und Skulpturen, also auch mit dem größten Anteil.
00:49:47: Und ich weiß nicht, ob das vielleicht auch dem geschuldet ist, dass sich Bildhauer werden wollte?
00:49:50: Also wir haben uns immer schon interessiert!
00:49:52: Auch mein Vater hat immer bis drei Dimensionale... Und das hat auch mit der Architektur... Mein Vater hat ja immer sehr viel Architektor gebaut.
00:49:58: Also woher das kommt?
00:49:59: Ich weiß es nicht, aber es ist einfach ein sehr spannendes Thema.
00:50:02: halt auch sperrig.
00:50:04: Spannend und sperrig.
00:50:07: Moment, da eine Lieblingsarbeiter heraus.
00:50:09: Na ja, wir haben jetzt gerade Zwei Arbeiten haben wir heuer neu aufgestellt.
00:50:14: Da drüben, der Tony Craig.
00:50:17: Ich habe viele Lieblingsarbeiten, weil ich sehr stark involviert war, zum Beispiel dahinten beim Göschel.
00:50:22: Da hab' mich die Pläne und die Produktions-Dinge gemacht.
00:50:25: Da habe ich die Produktion spänig gezeichnet.
00:50:27: Also bei dem war ich also bei der Produktion direkt dabei.
00:50:31: Beim Tony Craig stand jetzt zwanzig Jahre lang in den USA bei unserem Haus das wir aber aufgegeben haben und damit kam sie jetzt zurück nach Europa Und da war für mich sehr spannend, wir hatten nämlich keine Möglichkeit.
00:50:43: Wir sind in der Coronazeit abgebaut worden in den USA und ich hatte nur vier oder fünf Fotos und konnte eben beim Abbau nicht dabei sein und habe dann sehr mühsam eine Woche lang mit so kleinen Holzkletzen aus Speerholz nachschlasern lassen und hab dann so lange herum gespielt bis es im Holz wieder nachbauen können.
00:51:03: und jetzt haben wir sie also aufgebaut weil sie dann relativ schnell, weil wir eben gut vorbereitet waren.
00:51:08: Es ging, glaube ich, achtzehntonnen Korteen schon oder zwölf Tonne.
00:51:11: Ich weiß es nicht genau.
00:51:12: Aber da hat uns dann schon sehr gefreut, dass das so gut funktioniert hat.
00:51:16: So jetzt kommen wir zu unserem letzten Rubrik.
00:51:18: in aller Kürze.
00:51:19: Relativ kurze Fragen von mir, relativ kurze Antworten von Ihnen bitte!
00:51:24: Wie oft gehen Sie im Jahr in Museen die ihnen nicht gehören?
00:51:28: Viermal vielleicht, viel zu wenig Zeit.
00:51:32: Schönstes Museum indem sie jemals waren?
00:51:35: Schwierig...es gibt so grandiosem Museum.
00:51:37: schönstes Museum In der Steiermark die Weltmaschine von Gselmann.
00:51:47: Grandios!
00:51:49: Das sollte man sich anschauen, wenn man sieht was einen Menschen dazu treibt so etwas zu tun.
00:51:56: großartig hat mich wahnsinnig beeindruckt und die Schwiegertochter mit über Achtzig hat geführt um.
00:52:01: meine Kinder waren auch begeistert.
00:52:03: Sie dürfen sich jetzt ein Werk aus der Kunstgeschichte aussuchen?
00:52:07: Was nehmen sie?
00:52:09: Naja,
00:52:10: ich habe gerade gestern einen sehr schönen Bericht gelesen über einen Vermehrer.
00:52:14: Das ist natürlich sehr überheblich aber ein Vermeher wäre nicht so schlecht!
00:52:17: Sie würden ihn aber nicht da herinnen aufhängen?
00:52:20: Ah doch, natürlich!
00:52:21: Ach schon
00:52:21: okay... Schätze muss man zeigen.
00:52:23: Ähm,
00:52:25: Anschlussfrage sie dürfen einen Künstler oder eine Künstlerin treffen lebendig oder tot.
00:52:29: wen wählen sie?
00:52:30: Picasso, Banksy oder doch wen anderen?
00:52:34: Naja ich glaube da würde ich Picasso wählen weil er einfach an der Schnittstelle ist wo die Moderne explodiert ist.
00:52:40: Verraten Sie uns etwas, das kaum jemand weiß?
00:52:42: Haben sie irgendein peinliches Hobby?
00:52:44: Sammeln Sie Briefmarken?
00:52:45: Sind Sie aus Trevin-Fan?
00:52:47: Ich habe viele Peinlichkeiten.
00:52:48: Aber was ist wirklich peinlich?
00:52:50: Also ich schiene mich ehrlich gesagt auch für meine Fehler nicht!
00:52:53: Ich arbeite sehr gerne mit den Händen.
00:52:56: Das finde ich immer noch unterschätzt.
00:53:00: Der Intellekt wird einfach manchmal zu hochgeschrieben.
00:53:03: Ja, mit den händen arbeiten finde ich gar nicht peinlig, obwohl es eine Beherrsche... Und am Ende die letzte Frage, und es ist nicht politisch gemeint.
00:53:10: Rot oder schwarz?
00:53:12: Schwarz!
00:53:13: Die Farbe der Kunst.
00:53:14: An und für sich ja... Meine Frau sagt immer ich habe einen Hangen zu dunklen Bilder Auch hinter mir.
00:53:20: die Arbeit ist eigentlich auch schwarz-weiß.
00:53:23: Es ist einfach in der Monochromie etwas additiver zu entdecken.
00:53:27: Frankstein Herrn Solasch wieso er siebzig oder achtzig Jahre lang mit schwarz gemalt hat.
00:53:33: Lieber Herr Leaunek danke dass Sie uns empfangen haben, uns durchs Haus geführt haben.
00:53:38: Viel Erfolg jetzt nach dem Songkontest der Haubendorfer.
00:53:40: Ich glaube, da werden die Massen einparken.
00:53:43: Danke schön!
00:53:44: Wir freuen uns.
00:53:45: viel Dank dafür fürs Gespräch.
00:53:48: War das nicht fahr'n?
00:53:49: Das war der Haubentaucher-Podcast.
00:53:52: Wenn es euch gefallen hat, bewertet das Werk doch bitte positiv und teilt es auf den Kanal eurer Wahl.
00:53:59: Ewige Dankbarkeit ist euch gewiss.
00:54:15: Das war's.
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