Folge 81 - Johanna Pirker. Das Spiel des Lebens.

Shownotes

Johanna Pirker ist eine international renommierte TU-Professorin, Gamerin und Game-Designerin, Buchautorin und Indie-Musikerin. Sie wurde von Forbes unter die besten 30 unter 30 gereiht, sie pendelt zwischen München und Graz und sie arbeitet an einem UNO-Programm mit. Diese Frau ist wahrlich gut beschäftigt.

Wir haben daher auch einige Wochen investiert in die Terminfindung, aber schlussendlich hat es geklappt. Und das Resultat? Das kann sich wahrlich hören lassen.

Wir sprechen über Vorlesungen auf Twitch und wie man vielleicht ein Buch über Gaming ohne 700 Fußnoten schreiben könnte. Wir gehen den Zahlen und Fakten aus der Spieleindustrie auf den Grund. Und wir erörtern die Frage, wie oft man Platten veröffentlichen sollte, um Major Labels zu begeistern. Über Schlaf, Outdoor-Sport und das vielleicht interessanteste Game der Welt reden wir auch.

Spannende Einblicke in das Denken, Lehren, Lernen und Forschen bekommt ihr in dieser Folge in geschmeidigen 45 Minuten. Hört rein, ihr werdet es nicht bereuen.

Tausend Dank an Johanna für ihre Zeit. An euch für eure Zeit. Und an DAS POD für die Produktion.

Eine Produktion von DAS POD. Idee, Fotos & Moderation: Wolfgang Kühnelt, www.haubentaucher.at

Transkript anzeigen

00:00:03: Haubendauher,

00:00:04: der Podcast aus Graz.

00:00:07: Mit Popkultur und

00:00:09: Politik gutem Essen und schlechten Witzen!

00:00:21: Hier ist der Haubendocher-Podcast heute zu Gast und wir freuen uns sehr.

00:00:24: Johanna Pierker TU-Professorin Gamerin Autorin Musikerin bei der Indieband Coin Flip QD herzlich willkommen

00:00:32: Hallo.

00:00:34: Praktischerweise hast du Bios in verschiedenen Längen auf deiner Website.

00:00:38: Das kann man anderen Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen durchaus ans Herz legen.

00:00:42: Ich zitiere mal auszugsweise aus der Compact-Version.

00:00:45: Dr.

00:00:46: Johanna Pirka ist Informatikerin mit Fokus auf Spieleentwicklung, Forschung und Bildung.

00:00:50: Sie verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Gestaltung, Entwicklung und Bewertung von Spielen und VRerfahrungen und sieht diese als Werkzeuge zur Förderung von Lernen, Zusammenarbeit und der Lösung realer

00:01:02: Probleme.".

00:01:04: Sie begann am Massachusetts Institute of Technology mit der Forschung und Entwicklung von VR-Erlebnissen.

00:01:11: Wahrscheinlich besser, we are!

00:01:13: Derzeit ist sie Professorin für Games Engineering an der Technischen Uni Graz und war Professorin Familieninformatik an der Ludwig Maximilian Uni in München sowie Gastprofessorin an der ETH Zürich.

00:01:28: Und auf der Tür München bin ich jetzt.

00:01:30: Ah, okay!

00:01:30: Genau

00:01:31: das ist das blöde mal verschiedene Varianten im Lebenslauf.

00:01:35: Fast.

00:01:35: Deswegen haben wir das jetzt geklärt.

00:01:37: Deine Forschung konzentriert sich auf Spiele mit Schwerpunkt auf KI, HCI was immer das ist Datenanalyse und VR-Technologien.

00:01:44: Johanna wurde in die Forbes thirty under thirty Liste der Wissenschaftlerinnen aufgenommen.

00:01:52: Das war jetzt die kurze Version.

00:01:54: Dazu kommen dutzende Publikationen und vor allem auch ein Buch, der Game is on!

00:01:58: Wie Gaming Unsere Welt Revolutioniert's?

00:02:00: twenty-fünfundzwanzig bei Eco-Wing erschienen.

00:02:04: So jetzt kommt noch ein kurzes Zitat und dann legen wir wirklich los.

00:02:07: Du sagst zum Buch auf deiner Webseite ich habe versucht einen Buch zu schreiben.

00:02:10: schon währenddessen ist mir aufgefallen wie unbefeckt es sein wird und so viel fehlt.

00:02:16: Ja meine Frage was ist denn drin und was fehlt?

00:02:19: Also ich glaube im wissenschaftlichen Bereich hast du halt immer den Anspruch, dass jeder Satz also das ist was wir lernen auch soll natürlich von siebenhundert Quellen belegt sein.

00:02:30: Das ist auch richtig und wichtig so.

00:02:32: Und natürlich ist es dann schwierig der Spagat zu einem Pop-Science Buch, also wo man versucht populär wissenschaftlich den eigenen Fachbereich möglich simple nicht mit siehundert Zitaten sondern nur mit zweihundertzitaten zu erklären.

00:02:45: Und das sind natürlich schon relativ schwierige.

00:02:48: auf die anderen Seite dass wir halt beim Schreimacher aufgefallen, das ist ein Bereich der erstens so unendlich schnelllebig ist.

00:02:57: Das heißt, es kommen ja ständig neue Ergebnisse, Forschungsergebennisse, aber neue Spieler aus und das ist eigentlich auch eine These des Buchs dass die Spinnenindustrie immer auch so eine Glaskugel in der Zukunft ist und wir voll viel dafür für die Zukunft lernen können, ihr schreibt so ein Buch was dann natürlich ab dem Zeitpunkt wo du den Satz geschrieben hast wie der Vergangenheit ist und auf der anderen Seite Kernelement, also die Spielerindustrie an sich und Spielerwelt ist so komplex und so diverse.

00:03:30: Es ist so unmöglich das auf wenigen Seiten zusammenzufassen und vor allem was mir auch ganz wichtig mitzugeben dass das nicht nur Ich möchte nicht nur meine Welt erklären, ich möchte keine Perspektive erklären.

00:03:44: Und habe auch versucht deswegen, ich glaube zehn am Schluss von zehn andere Stimmen in diesem Buch mitzugeben also durch Interviews und durch Gespräche weil wie gesagt dieses Medium so komplex ist und für alle was anderes bedeutet.

00:03:59: macht das Sinn?

00:03:59: Ja total ich schaue noch gerade auf die Trinkflasche weil du bist sicher der erste Gast die erste Gästin mit einer MIT-Trinkflosche.

00:04:05: das ist nicht so schlecht finde.

00:04:08: Aber mal kurz zurück zum Buch, unser Rätselncent am Haubentauch.

00:04:11: Mein lieber Kollege Patrick hat als Learnings-Folge in das hervorgehoben rund drei Komma.

00:04:16: vier Milliarden Menschen Spielen Videospiele und die Hälfte davon ist weiblich Und es ist glaube ich schon was, was viele Menschen nicht bedenken wir gerade da vorne im Foyer mit einer Kollegin geredet Dass eben der weibliche Anteil an Spielerinnen also so groß ist.

00:04:32: Ich glaub dass wissen viele Menschen Nicht allein Das Ist Schon interessant Am Buch Vor allem auch, dass die Gaming-Industrie mehr einnimmt als Filmbuch und Musikbranche gemeinsam.

00:04:42: Auch extrem arg.

00:04:44: Videospiele positive Auswirkungen auf Sozialleben und Psyche haben.

00:04:47: Man sogar mit PowerPoint starten könnte um Spiele zu entwickeln.

00:04:51: Schauen wir mal ob du uns das noch erklären kannst?

00:04:54: Und ja... Du deine wissenschaftlichen Projekte eigentlich irgendwie wie Games anlegst.

00:05:00: Das interessiert mich jetzt besonders.

00:05:01: das Ende Wie geht es mit Wissenschaft und Spielen?

00:05:05: Naja Ich möchte das sogar ein bisschen größer ausholen.

00:05:09: Das ist typischer Akademisch, oder?

00:05:11: Lass mich mal damals in den Neunzehnhundert zwölf

00:05:13: starten!

00:05:14: Na also die Grundidee war auf jeden Fall aufzuzeigen wie bunt die Welt und wie komplex diese Welte ist.

00:05:20: der Spieler weil alles was du jetzt gerade gesagt hast sind diese typischen Vorurteile.

00:05:24: ist das so viel positive in dieser Welt versteckt.

00:05:29: Auf der einen Seite können wir Spiele verwenden, damit man beispielsweise Gesundheitsapplikationen motivierender machen, dass auch Lernen schöner gestalten.

00:05:44: Für mich war es ein Teilweise – wie kann ich das höflich formulieren?

00:05:49: Eine Qual, mich durch manche lernthemen zu bringen!

00:05:53: Ich finde es auch recht unfair, wie das aktuelle Lernsystem funktioniert.

00:05:57: Also du bist oft abhängig von Einzelpersonen die dich motivieren.

00:06:00: Es ist eben speziell Lehrer und Lehrerinnen.

00:06:03: Du bist davon abhängiger in welchem Land du geboren bist, wie du lernen kannst.

00:06:07: Und als ich selbst, weil wir so schanksprochen hast wo ich dann selbst im MIT war und gesehen habe wie die für sich lernen dürfen beispielsweise.

00:06:15: Die haben einfach so viele finanzielle Möglichkeiten dass sie die kursten Experimente durchgehend machen können.

00:06:24: Wie kann man das so zugänglich wie möglich machen?

00:06:27: Und das war dann damals ein gemeinsames Projekt, also wo wir uns überlegt haben.

00:06:32: Wie können wir spiele Technologie verwenden und spiele Design-Elemente?

00:06:38: einfach dass man lernen für alle zugängliche macht.

00:06:41: Deswegen egal was wir erforschen, wir verwenden ganz oft und es müssen nicht die Entwicklung von Spielen sein sondern können auch eben traditionelle Lernumgebungen sein, Physiklabore.

00:06:52: Das könnte digitale Zwillinge sein für die Industrie aber wir verwenden als Grundlage Spielermechaniken und Spiele-Technologien Und das ist halt total spannend was da alles möglich ist.

00:07:04: also stelle dir vor ich spielst du selbst?

00:07:08: Ja aber halt bei Weiten nicht so gern wie Du oder mein Kollege.

00:07:11: deswegen habe ihn das Buch rezensieren lassen.

00:07:13: klar ich spiele jeden Tag

00:07:15: Was denn zum Beispiel

00:07:16: Wörtle und solche Sachen.

00:07:18: Ja, das ist auch toll!

00:07:19: Ich versuche meiner Demenz vorzugreifen indem ich jeden Tag gegen zwei Freunde, ich glaube acht oder zumindest sechs solche Wörterlähnlichen Geo-Geschichte und solche Games...

00:07:31: Das sind so bunte Geogessersachen schon?

00:07:33: Auch ja habe ich auch gespielt derzeit lang.

00:07:36: Ich glaube das habe ich eher aus deinem Buch.

00:07:38: Glaube ich weiß nicht.

00:07:39: irgendwo auf einmal ist es aufgepoppt.

00:07:42: Aber bei Weitem bin ich nicht so tief drinnen.

00:07:46: Ich kenne mir total schlecht mit Videospielen aus, aber grundsätzlich spielen finde ich extrem gut und wichtig.

00:07:52: Und super ... Ich denke, ich versuche Gemification ein bisschen ernst zu nehmen oder halt vielleicht nicht ernstzunehmen in meinen Vorlesungen.

00:08:03: Aber das ist halt so banal was ich da mache im Gegensatz zu dem, was du und deine Kollegen und Kolleginnen da machst.

00:08:10: Ja!

00:08:10: Aber das Thema prinzipiell find ich superwichtig.

00:08:14: Aber es geht ja gar nicht darum, dass man das perfektioniert.

00:08:19: Sondern dass man versucht kleine Elemente zum Beispiel in die Vorlesung mitzubringen.

00:08:24: Gamification an sich ist ein sehr polarisierender Begriff.

00:08:30: Im Game Design verwenden wir ihn eigentlich nicht mehr so gern weil er auch sehr missbraucht worden ist.

00:08:38: Es war halt manchmal so die Idee jetzt vor allem aus der Marketingschiene Man möge doch einfach ein paar Punkte und ein paar Batches geben.

00:08:48: Und dann ist es gamifiziert, und alle wollen dann vielmehr meine Schubordruckte zum Beispiel auf der Webseite

00:08:53: kaufen.".

00:08:54: Also jetzt sehr überspitzt gesagt aber trotzdem was uns wichtig ist so die Grundmotivation wenn wir einen Spiel des Seins oder eine Spieleumgebung des Seines oder etwas unter Anfangszeichen gamifizieren wollen.

00:09:11: Im Englischen würde man sagen, meaningful.

00:09:14: Was ist das gerne mit meinem Deutschen?

00:09:15: Sinful.

00:09:17: Also dass ich persönlich so eine Sinnhaftigkeit darin erkenne und das ist das was man mit solchen Sachen relativ gut machen kann.

00:09:24: wenn ich da... Ich gehe jetzt mal weg von einem Punkt nach, wenn ich es sage okay Ich sehe erstens ein gewisses Ziel-Hinarbeit.

00:09:32: Ich sehe, dass experimentierende Spiele auch voll cool sind und Sachen ausprobieren können.

00:09:37: Das Experimentieren mich da irgendwo weiterbringt oder das es begleitet ist von einer Story, dass ich andere Charaktere, andere Perspektiven kennenlernen.

00:09:46: Das ist das was mir mit meaningful oder mit dieser Sinnhaftigkeit meinen.

00:09:49: Und auch da ist für unterschiedlichste Bereiche ganz viel im Gaming Bereich.

00:09:53: Der ist ganz zurück zu deiner Urfrage weil... Was hat das alles mit der Wissenschaft zu tun?

00:10:00: Wir wollen einfach diesen Raum aufmachen.

00:10:03: Also wir haben all unsere Forschungsprojekte auch bewusst anklickt, also die UNOS SDGs, Sustainability Development Goals.

00:10:14: Das sind siebzehn Ziele definiert von der UN Wo es darum geht, dass man die Welt ein bisschen besser oder zumindest nicht schlechter macht.

00:10:21: Sagen Sachen wie Klima, Gesundheit, Ernährung, Wasser, Education und so dabei.

00:10:29: Und alles was wir forschen und entwickeln auch in diesem Games Bereich versuchen wir an diese Ziele anzulegen und zu zeigen hey mit Forschung anspielen und mitspielen können wir einen positiven Effekt auf unserer Gesellschaft haben.

00:10:46: Viele Lehrer und Lehrerinnen würden das ja sofort verstehen, dass Kinder zum Beispiel leichter zu motivieren sind wenn spielerische Elemente drin sind.

00:10:54: Innehmer mal anders viele einfach Angst haben, ja das ist jetzt mehr Aufwand als wenn ich mir einfach nur hinstelle unter Anti-Darfelschreib oder Powerpoint Folien an die Wand klatsche.

00:11:01: Jetzt bist du halt Spielerentwicklerin und hast wahrscheinlich einen unglaublichen Fundus auf auch an Sachen Und kannst halt selber was programmieren.

00:11:09: Gib uns mal so ein bisschen ein Tipp für Lehrer und Lehrerinnen wie sie trotzdem Die Spiellust, die ja wahrscheinlich fast jedes Kind in sich hat.

00:11:19: Nutzen können, wecken können, beibehalten

00:11:21: können.

00:11:22: Das was du sagst ist ganz wichtig Da möchte ich den Abendpunkt sagen für mich selbst irgendwie mitbracht hat, dieses Raus aus der eigenen Komfortzone gehen.

00:11:34: Also ganz oft ist das mit Ängsten verbunden und ich verstehe es total.

00:11:37: also wir sehen's wirklich.

00:11:40: auch Spiele und alle digitalen Tools machen dieser Schere weiter auf.

00:11:43: Also diese Spaltung wie unsere Gesellschaft ist auf unterschiedlichsten Ebenen gespalten.

00:11:48: ein ganz großer Spaltungspunkt ist die Technologie.

00:11:51: Der spaltet jung und alt was wir verwenden, was wir nicht verwenden wollen oder können.

00:11:59: Und das liegt auf jeden Fall auch in meiner oder unserer Verantwortung von Game-Designern, Game-Signerinnen.

00:12:06: Dass wir alle mitnehmen und Systeme für alle schaffen.

00:12:09: Wenn etwas nicht zugänglich ist, zugängig genug für alle, zum Beispiel ein Educational Tool, dann liegt es nicht an der Lehrperson.

00:12:18: ganz klar, dass wir gescheitert sind und dass wir nicht zugänglich genug gemacht haben.

00:12:23: Das ist übrigens der Forschungsbereich den du ganz am Anfang angesprochen hast.

00:12:26: HCI?

00:12:27: Was ist das Human-Computer Interaction Interface?

00:12:31: Also was darum geht, dass Menschen Maschinenkommunikationen und Interaktionen verbessern.

00:12:38: Das heißt wie das Menschen möglichst zugänglig mit dem Computer arbeiten können, mit Technologien arbeiten können Games oder KK Tours.

00:12:50: und wenn ich jetzt mit Lehrpersonen redet, dann ist ganz oft auch einfach Angst.

00:12:56: Und das ist natürlich wenn ich vor einem Haufen von Jugendlichen sitze die den ganzen Tag mit der Technologie umgeben sind.

00:13:05: Ich kann nicht plötzlich Expertin für das Thema werden und das ist der Anspruch eigentlich von einer Lehrperson dass sich dieser Expedi ist einfach noch drüberheit.

00:13:13: Das ist bei Spielen eine ganz schwierig Und da mutige ich meistens, sich dann auch darauf einzulassen, dass man eher mit den Jugendlichen spielen kann und nicht nur dieser Separat.

00:13:26: Ich bin jetzt die Lehrperson und muss darüber lernen, sondern dass man sich auf der Erfahrung gemeinsam einlässt.

00:13:34: Als Startpunkt nehme ich ganz oft Minecraft.

00:13:37: Das ist was als Jugendliche ganz viel privat spielen und das errate ich auch oft Eltern.

00:13:44: Es ist relativ zugänglich, also gibt es verschiedene Varianten davon.

00:13:50: Aber es gibt halt so viele Möglichkeiten und das kennen die Jugendliche oft auch von daheim aus der Freizeit und bietet aber trotzdem ganz viele Lehrmöglichkeiten.

00:14:01: oder auf der anderen Seite – da kann man auch ein bisschen Freiheit lassen!

00:14:05: Da würde ich mich immer darauf einlassen dass sich das selbst mit ausprobieren.

00:14:10: Und auf der anderen Seite, was wir zum Beispiel versuchen von unserer Seite zu entwickeln sind wirklich kürzere Erfahrungen.

00:14:17: Das heißt Erfahrungen die es gar nicht viel Game-Erfahrung brauchen, die gar nicht viele Computererfahrungen auch per se brauchen und vielleicht nur zehn Minuten langsam.

00:14:27: Da haben wir beispielsweise mit der Mikrobiomsforscherin Gabi Berg und ihrem Team ein richtig cooles Zehnminuten Spiel.

00:14:40: Ich sage immer, Spieler haben verschiedene Superpowers.

00:14:44: Das heißt Sachen, Elemente die Spieler mitbringen, die vielleicht klassisches Medium lehrend nicht mitbringen kann.

00:14:51: Was meine ich damit?

00:14:54: Also erstens möchte ich gleich sagen, ich würde nie ein Medium ersetzen wollen was gut funktioniert im Lehrkontext beispielsweise.

00:15:00: Wenn ich ganz viele Sachen funktioniere voll gut wenn ich es lese und versuche zu verstehen lesen ist extrem wichtig das Kompetenz auf der einen Seite.

00:15:10: oder es gibt total tolle Dokumentar- und Lehrfilme die wir dann wieder ein anderes Thema vermitteln.

00:15:16: Aber Spiele können zum Beispiel Sachen, die diese Medien nicht so gut können oder vielleicht gar nicht können.

00:15:22: Zum Beispiel dass ich in eine andere Person reinschlüpfe.

00:15:27: Dass sich dann die Welt aus einer komplett anderen Perspektive sehen kann.

00:15:31: was heißt es plötzlich ein Flüchtling zu sein?

00:15:33: Was heißt das plötzlich ein anderes Geschlecht anzunehmen?

00:15:36: Was ist das plötzlich in einem ganz anderen Land aufzuwachsen als ich verschiedene Perspektiven sehen kann oder dass ich Entscheidungen treffen muss.

00:15:46: Das heißt, wenn ich wirklich schwierige Entscheidungen habe – es können zum Beispiel auch ethische Dilemma da sein.

00:15:51: Diese typischen ….

00:15:53: dass ich dann nicht… auf der Couch sitzt und man denkt, das ist jetzt eine schwierige Entscheidung die Person treffen muss.

00:16:00: Sondern dass ich selbst diese Entscheidung treffe.

00:16:02: Und jedes Mal wenn ich eine Entscheidung treff, werde ich wieder kurz angehalten dazu.

00:16:06: Jetzt muss ich überlegen was ist die Entscheidung?

00:16:08: Die gute?

00:16:09: Wer sind die Konsequenzen?

00:16:10: Auch das ist ein leeren Brotzeiss!

00:16:12: Das kann Spielervorgut.

00:16:13: Wir haben das.

00:16:14: um zurückzukommen in diesem Spiel The Tiny Microbiome Tales einfach einen zehn Minuten Spiel wo ich sehe welche kleine Minimalentscheidung.

00:16:24: Also ich sitze da dir gegenüber, hab da mein Kaffee, hab die Entscheidung gehabt was ich erst trinken werde, wie diese kleinen Mini-Entscheidungen zum Beispiel einen Einfluss auf unser Mikrobiom haben und da wollen wir einfach nur.

00:16:39: das einzige Message, den wir eigentlich senden wollen ist dass alles einen Einfluß hat und dass man versteht wie die unterschiedlichen Einflüsse, ob es einen positiven oder negativen Einfluss hat.

00:16:51: Aber einfach dieses Verständnis, wie viele Elemente darauf einen Einfluß haben.

00:16:55: Und das hat zehn Minuten Spielen.

00:16:56: Man braucht null Vorfahrung.

00:16:59: Man hat dieses Story Game mit den Entscheidungen.

00:17:03: So was funktioniert glaube ich ganz gut auch im Lehrkontext.

00:17:06: Wenn ich's dann auch – und das ist jetzt wieder die Rolle von den Lehrpersonen – wenn mit den Lernenden diskutieren kann.

00:17:15: Das ist ganz, ganz wichtig!

00:17:18: Im Grunde kann man das Spiel verstehen wie eine erste Aufgabe und die Lehrperson.

00:17:24: Es ist so schön in einem System dass ich dann eine direkte Person habe mit der ich das durchdiskutieren kann und da funktionieren ganz viele Spiele gut.

00:17:34: diese Setting haben kleinen Diskussionsbogen am Schloß, dass ich dann wirklich auch dieses kritische Denken motiviere.

00:17:43: Die Frage kriegst du wahrscheinlich öfter?

00:17:46: Wie viele Stunden spielst Du denn ungefähr pro Tag und was derzeit am liebsten?

00:17:51: Ah das ist eine gute Frage!

00:17:56: Das klingt vielleicht voll blöd aber ich bemühe mich wirklich, dass Ich regelmäßig spiele.

00:18:01: also das habe ich in meinem

00:18:03: Job nicht schlecht.

00:18:04: Ja, also der Job ist irgendwie so rundherum.

00:18:07: Aber mir ist es auch ganz wichtig, dass ich aktuelle Titel spiele und die haben ja da ein bisschen im Kalender immer notiert, dass jetzt zumindest einmal die Woche ein größeres Spielfenster habe und ich streame auch immer live aus dem Spiel.

00:18:21: Und das hat mich motiviert... Wir sagen ja oft nah fürs Spielen bleibt zu wenig Zeit.

00:18:29: Man muss auch sagen, also für mich ist jeder Abend ... Ich lese es nicht gerne ein Abend, das ist dann wirklich voll fürs Lesen.

00:18:38: Ein Abend ist voll für coole Filme anschauen und ich möchte dabei immer Platz finden für Spieler oder auch für aktuelle Spiele.

00:18:48: Und manche Spiele sind... Ich weiß, es klingt das Blöde.

00:18:52: Manche Spiele sind total entspannend und das sind oft Cozy Games sagt man, die mich dann haben hartnabel als Tag wieder ein bisschen entspannen.

00:19:01: Manchen Spielen sind auch voll anstrengend wo ich voll viel denken muss und wo komplexe Rätsel lösen muss.

00:19:08: Deswegen ist es auch nichts wo ich wirklich planen kann okay?

00:19:11: An dem Abend kann ich dann das oder das Spiel spielen.

00:19:14: das kommt doch auf meinen Vortrag an.

00:19:18: Aber einmal die Woche, wenn man wirklich gesetzt, dass ich neue Spiele ausprobieren möchte, aktuelle Titel ausprobierend möchte und mich motiviert es total, damit ich das im Livestream machen kann.

00:19:30: Das heißt, ich verwende eine Plattform, die heißt Twitch.

00:19:32: Twitch ist die Plattform wo wir eben eigentlich andere beim Videospielen zuschauen.

00:19:38: Ich misuse die Plattform auch ab und zu, also ich hab dann auch angefangen während Covid meine Vorlesungen auf Twitch zu machen.

00:19:46: Das war halt auch voll cool!

00:19:47: Ich find's immer voll schön wenn ich irgendwie jetzt auch Wissen zucklinglicher machen kann und frei für alle machen kann... ...und Twitch ist ja für jeden Fall eine Plattform wo ich Zielgruppen erreiche, die vielleicht sonst gar nicht erreichen.

00:20:00: Und das ist für mich halt auch eine Art Wehe mit einer Total tollen spannenden Community plaudern kann.

00:20:08: Also ich glaube du hast ganz am Anfang auch dieses Vorurteil braucht, dass Gaming oder Gamer oft auch super asozial sind und wenig Freunde haben oder alles alleine im Keller machen.

00:20:21: aber allein das Streamen jetzt also ich spiele ein Videospiel kann auch ein Videospiel nur für eine Person sein Und man kann sich das so vorstellen.

00:20:30: Ich spiele das und bin halt live.

00:20:32: in unserem Video Chat kann man sagen, Video Live Stream und da schauen ein paar Dutzend oder ein paar hundert Menschen zu.

00:20:41: Und reden währenddessen mit mir und untereinander kommen einmal die Woche regelmäßig zusammen wie in Österreich würde man sagen früher will im Beisel zum Karten spielen und wir treffen dort und reden dann halt über die aktuellen Entwicklungen vielleicht auch manchmal was in der Wissenschaft gerade passiert ist.

00:21:00: aber das ist so eine richtige größere Community die sich zu Interessensgebiet, Games, Wissenschaft, Technologie der regelmäßige Austauscht.

00:21:12: Stand Mai, twenty-sixundzwanzig.

00:21:14: und sofern es sich in unserer Sendezeit ausgeht was spielst du jetzt besonders gern?

00:21:19: Ah ja!

00:21:22: Was spiele ich jetzt aktuell?

00:21:24: Ich liebe Indie-Games.

00:21:28: Ich finde es total spannend, was in der österreichischen und deutschen Szene abgeht.

00:21:32: Das letzte Spiel, das ich gespielt habe war ein Super Meat Boy, das ist sehr spezifisch.

00:21:41: Das ist ein Spiel, bekannt als Super Meatboy.

00:21:45: Es kam vor vielen Jahren raus.

00:21:48: Und was eins der ersten richtig großen Bekannten in die Titel.

00:21:52: Indie heißt, wie man im Gender gekennst ist aus dem Musikbereich oder aus einem Buchbereich oder einem Filmbereich, independent frei von den großen Publishern und... Ich finde es total magisch, was auch kleinere Teams entwickeln können.

00:22:07: Und da gab's ja eine neue Produktion von einem Spiel aber von einem deutschen Studio weil die Original Variante kam aus Amerika gibt es einen total tollen Film dazu über die Produktion Indie.

00:22:17: Game the Movie heißt er und da haben sie das total schön, dass uralte Zwei D spielt quasi in drei D neu übersetzt.

00:22:26: Und das ist halt für mich als Game Designerin total spannend wie man uns sieht, wie diese Elemente von zwei D auf drei D kommen können.

00:22:35: Sonst spiele ich auch immer ganz gerne Spiele wie Elden Ring.

00:22:42: Das muss ich ganz kurz erklären.

00:22:44: Es ist auch eine der Fragen zum Beispiel was ich als Gutes Education und Anfangszeichen Spielsee.

00:22:51: Ich sage immer so halb Scherz, halb Real Spiele wie Elden Ring oder Dark Souls Und das ist eine Reihe die fasziniert mich einfach total.

00:23:01: Das ist eine düstere Fantasy Welt und man muss halt ein ganz orge Monster besiegen.

00:23:09: Aber es ist richtig schwer.

00:23:12: Es ist total schwer als jeder neue Boss Beim zweiten oder dritten Mal, wie wir es inzwischen in der Spielerwelt auch teilweise kennen.

00:23:24: Es gibt schon aufs, sondern ich muss teilweise fünfzehig hundert Versuche trainieren und besser werden.

00:23:31: Es traut sich richtig schwer zu sein!

00:23:34: Und für mich ist das total schön, vor allem in der aktuellen Zeit, weil wir sind als ein bisschen getrimmt worden die letzten Jahre, dass halt Sachen immer leichter werden auch im Lehr-Content, also dass man sich wünscht gut Sachen müssen leicht sein, zugänglich sein.

00:23:54: Ich lese einmal drüber und hab so standen aber das ist es ja nicht!

00:23:58: Und Lernen muss nicht leicht sein sondern ich als Lernende muss sehen, dass auch wenn Sachen schwierig sind, dass ich es bezwingeln kann.

00:24:09: Das ist das coole.

00:24:10: Wenn ich meinen Studierenden vermitteln kann, egal was sie lernen wollen.

00:24:14: Sie können es wenn sie daran arbeiten, wenn sie versuchen sich zu verbessern und das Ziel kommt näher dann ist es für mich viel schöner als wenn ich die Leerinhalte maximal gemifiziert habe und es fühlt sich für alle wie ein Spiel und super leicht an weil das muss es ja gar nicht sondern eher dieser Scheu und diese Angst davor nehmen dass schwere Sachen unendlich weit weg sind und nicht schaffbar.

00:24:42: Und das macht dieses Spiel so gut.

00:24:44: Das es mir einfach zeigt, okay... ...das ist jetzt unendlich schwer!

00:24:47: Das ist nicht Level-Hundert schwer, sondern Level-hundertfünfzighundertneunzig schwer.

00:24:52: Aber du schaffst es trotzdem wenn du übst und weitermachst, wenn du daran arbeitest.

00:24:56: Diese Message finde ich auch für den leeren Kontext einfach so unendig schön.

00:25:00: Du wirst es schaffen, wenn man dich glaubt und arbeitet.

00:25:06: Dann ist jeder Boss bezwingbar.

00:25:08: Super Message muss man sagen.

00:25:12: Wie ist es, wenn du im Hörsaal ins Publikum schaust?

00:25:15: Also wenn ich in das Publikums schau, bei mir im Höhrsaal sehe ich zwischen sechzig und achtzig Prozent junge Frauen.

00:25:22: Wie ist das bei euch an der TU?

00:25:24: Wird das ausgeglichen oder ist das nach wie vor ein Thema?

00:25:28: Das ist immer noch ein ganz großes Thema.

00:25:31: Sei das jetzt in München oder sei das in Graz.

00:25:35: Wir arbeiten in der Informatik.

00:25:37: Ich bin ja reiner Informatikerin Es sind ganz wenige, also das ist der Frauenanteil sehr gering und umso weiter man nach oben schaut.

00:25:48: Also es ist auch ein bisschen nicht nur die Studierendenzahl sondern auch im PhD Level.

00:25:54: dann wird es noch mal weniger wenn man als Professor in einem Level schaut.

00:25:59: Ich selbst habe auch als Studentin keine einzige Professoren damals gesehen, wenn ich studiert hab.

00:26:06: Und das ist natürlich schon schade weil ich möchte immer erzählen, wie toll die Informatik ist und ich finde die Informatur so schade.

00:26:16: Wenn ein bisschen miskommuniziert ist zum Beispiel was die Informatie ist oder verwenden sie es?

00:26:22: Auch mir ist abgeraten worden das zu studieren aus den Gründen.

00:26:28: Was war deinem Hintergrund?

00:26:32: Keine Ahnung.

00:26:32: aber ich glaube viele wissen einfach nicht was die informatik war Und das war auch damals.

00:26:37: ruhig gesagt habe, ich würde das gerne studieren.

00:26:38: Nein, das ist nix für dich.

00:26:40: Das ist auch von Lehrenden kommen und da glaube ich muss man immer aufklären.

00:26:49: Ich bin da auch niemandem bös weil ich glaube es war einfach das Missverständnis was Informatik ist und dieses typische Was-Iss-Was-Verjemanden.

00:26:59: Man hat halt leider immer bestimmte Bilder im Kopf.

00:27:03: wenn ich jetzt Jetzt zum Beispiel, wenn die Zuhörenden fragen wird.

00:27:09: Wir haben dieses Klischee hier schon abgearbeitet.

00:27:11: aber wie schaut denn ein typischer Professor aus?

00:27:13: Wie schaut dann ein Gamer aus?

00:27:15: wie schaut der Informatiker aus?

00:27:17: und es ist halt meistens ein Professor wahrscheinlich die weißen lustigen Haare oder einen super Anzug an Und da muss ich mich halt immer hinstellen.

00:27:26: vielleicht schau ihr es nicht aus wie eine typische Professe.

00:27:29: Ich bin aber auch eine Professorin.

00:27:31: Warum kann man sich nicht jemandem wie mich vorstellen?

00:27:35: Das gleiche mit dem Gamer, also wenn die Statistik sagt was fuchtsig Prozent der Gamer identifizieren sich als weiblich dann kann man sich da auch ein Mädchen vorstellen.

00:27:44: Ich mag die KI-Boxes nicht, die Pandora Boxen dann nicht aufmachen aber wir wissen ja dass zum Beispiel KI auch mit den ganzen Vergangenheitsdaten trainiert worden ist.

00:27:56: und wenn ich jetzt eine Bildgenerierung des KI-Toolfrags stelle mir ein Bild von einem Gamer ein Englisch, wo du keinen Schändern hast.

00:28:06: Das heißt es muss so neutral sein und dann kommen drei Jungen dem Keller sitzen und einen Org Und der Org ist entscheidend für die KI wahrscheinlich her, als es eine Frau sein könnte.

00:28:19: Dann hat man sehr viele Fragezeichen im Kopf.

00:28:23: Die Bilder muss man einfach wegkriegen.

00:28:24: also auf der einen Seite diese Bilder weg kriegen wie jemand auszusehen hat was für jemanden ist.

00:28:29: ich glaube wir stellen noch jungen Menschen die falschen Fragen Wie oft kriegst du als vier-fünfjähriges Mädchen nur die frage Was mach ich das so werden wenn du groß bist?

00:28:38: und dann die Varianten die man hat okay entweder Lehrerin aber das ist das was ich kenne oder dass sie berufen Eltern, weil den kann ich auch oder vielleicht was aus dem Fernsehen gesehen habe.

00:28:47: Aber selten ist es halt dieses nette... Hey!

00:28:50: Ich hab eine voll coole Informatikerinnen mal gesehen.

00:28:53: Auch das könnte für mich passende Rolle sein.

00:28:58: und dass jetzt ... ich nehme da schon relativ ernst auch meine Rolle als Professorin in dem Bereich, dass ich sichtbar sein möchte einfach, dass sich zeigen kann, dass der Weg auch für junge Mädchen ... schaffbar ist, realistisch ist und überhaupt ein Weg ist.

00:29:15: Also ich glaube da muss man einfach mehr aufzeigen... ...mehr weg von den Klischees sich selbst dauernd fragen woher kommt denn das gerade mein Gedanke?

00:29:23: Warum glaub' ich dass ein Game momentlich sein muss?

00:29:26: Warum glaube ich dass der Professor weiß er Haare haben muss?

00:29:30: Wo kommen die eigenen Gedanken her?

00:29:31: und was sendet man selbst in die Welt?

00:29:34: So!

00:29:35: Das ist ein Popkulturpodcast und spielen ist natürlich Teil der Popkultur.

00:29:39: aber Pop ist natürlich auch Musik und da muss ich dich jetzt schon nachfragen.

00:29:43: Wie schafft man das neben der Wissenschaft, neben dem Spiel, neben den Forschen leeren?

00:29:47: Wandern, Radfahren und was immer du noch alles machst in einer Indie-Band zu spielen?

00:29:52: Hast du es auch im Kalender so eingetragen, was wir sich einmal in der Woche üben?

00:29:58: Und ich weiß nicht wie oft ihr spielst, quasi oft geht's sich das nicht aus oder?

00:30:04: Also die Zeitfrage... Jeder hat ein anderes Umfeld und andere Challenges, glaube ich, mit meinem Alltag.

00:30:13: Ich habe halt ein paar Sachen, die mir wichtig sind.

00:30:15: Ich sage immer das ist so meine Triforce also auf der einen Seite die Sport-Sachen und auf der anderen Seite auf jeden Fall die Musik.

00:30:23: Also ich gehe auch eher nicht gerne zu Konzerten.

00:30:25: Und das dritte ist natürlich meine Gaming Tech & Science Welt.

00:30:28: Das ist meine kleine Trif Force.

00:30:34: Wir haben regelmäßige Proben und sie sind einfach im Kalender Und Konzerte haben wir alle bei Wochen.

00:30:39: Da kann man auch auf der Website auch, auf Conflictcuted.com, dann schauen wir mal, wo wir das nächste spielen.

00:30:44: Also alle paar Wochen haben wir Konzerte.

00:30:46: Wir arbeiten gerade am ... Ich glaube, das vierte Album ist es jetzt?

00:30:51: Und ich glaub für die Sachen, die am wichtigsten sind, muss man sich auch in den Kalender tragen.

00:30:57: Der Tag, wenn du ihn dir überlegst... Sachen, also acht Stunden konzentriert das Arbeiten.

00:31:05: Acht Stunden schlafen.

00:31:06: Schlaf ist so wichtig!

00:31:08: Das ist für mich so sieben mindestens acht Stunden optimal.

00:31:14: Stundenschlafe ist super wichtig aber trotzdem bleiben dann acht Stunden Zeit die schön aufteilt werden können.

00:31:20: Also natürlich für vieles Familie dann Soziales Aber bei mir sind es halt auch diese Fokustage Montag Fokusband, Dienstagfokussport, Mittwochfokus und so weiter.

00:31:35: Und Wochenende wollen wir angehören, also im Wochenende zumindest ein Berg ist das Ziel.

00:31:41: Okay ja von wegen Alben wenn ich richtig recherchiert habe veröffentlicht die Band in schöner Regelmäßigkeit alle sechs Jahre ein Album.

00:31:51: reicht es in hektischen Zeiten wie diesen?

00:31:54: Es ist natürlich Also für die Band-Sachen, da gibt es unseren Liedsänger, der das Drama darum besser beschreiben könnte.

00:32:05: An deinem Lächeln sehe ich es gerade!

00:32:08: Ich glaube, dass es eine Problematik ist, sehr viele kennen mit Covid und es ist nicht unbedingt besser geworden.

00:32:16: Das Indiebandleben ist nicht leicht... Und das ist ja sehr egal.

00:32:21: Das sehe ich genauso in der Welt von Indie Games, da gibt es auch immer das Problem.

00:32:26: Da gibt es einfach so viele motivierte Menschen die ihre kreativen Werke daraus bringen wollen und das Gleiche passiert in der Musik und der Weg ist nicht leicht.

00:32:36: Wenige haben super viel Erfolg und viele haben Dimpfen halt dahin.

00:32:42: Soviel Indie-Podcasts?

00:32:46: Ja, es ist halt so.

00:32:48: Und natürlich ist unsere Aufmerksamkeit insgesamt sehr beschränkt und wir haben einfach nicht Platz für alles in unserem Leben und deswegen finden viele Menschen sich dann ab damit dass sie halt die best gerankten drei Sachen konsumieren, sei es als Spieler, sei das Buch oder Musik.

00:33:09: Ich kann da auch noch sagen, dass es nicht aus einer Selbstverzweiflung, dass unsere Musik zum Beispiel noch mehr Anklang finden sollt Es ist wirklich top produziert, aber dass man als Mensch sich auch daraus stürzt und mehr von diesen abenteuerlichen Indie-Musik in die Games und in die Büchern in das eigene Leben lasst oder eben in die Podcast selbstverständlich an der ersten Stelle.

00:33:33: Aber dass man es einfach dem auch mehr Platz gibt weil da sind so viele Schwanker dabei, die oft übersehen werden.

00:33:39: Aber ja natürlich also das Leben ... in die Bereichen welcher Welt auch immer ist herausfordernd, aber auch lohnend weil independent steht schon für sich als coole Möglichkeit dass man halt dann auch außerhalb vom Mainstream ausserhalb von dem was gerade alle lieben oder hören wollen sich doch frei bewegt.

00:34:00: Ich glaube mit einem großen Major-Label wird es wechselseitig verzweifelt, weil die würden das nicht zuschauen dass da alle sechs Jahre eine Platte kommt.

00:34:08: Was?

00:34:09: Ist es zu oft oder...?

00:34:10: Ich glaube es wird ihnen zu wenig sein aber ich weiß nicht ob's Major-Levels da draußen überhaupt noch wirklich gibt.

00:34:16: Obwohl ich habe im Walter Gröbchen Podcast gelernt eigentlich geht's denen sogar super!

00:34:22: Das ist auch so ein... Ein Irrglaube, dass die kein Geld mehr verdienen, die verdienen sehr gut Geld.

00:34:28: Es ist halt schwierig, also auch die ganze Musikszene hat sehr massiv verändert durch alles was digital gekommen ist.

00:34:35: Die Spotify und Co.

00:34:37: das ist ja für Artists wirklich schon sehr sehr sehr sicherlich.

00:34:42: Im Grunde hat sich sowieso alles auf die Live-Möglichkeiten.

00:34:46: um überhaupt irgendwie auch Geld für die eigenen Produktionen zu kriegen oder geschweige dann davon zu erleben, müsste ganz viel live passieren.

00:34:56: Live hat sich auch stark verändert durch Covid.

00:34:58: da war dann ja auch komplette Flut auf.

00:35:01: wie möchten jetzt die Artes, die wir alle versäumt haben?

00:35:05: Da war dann ganz wenig Platz für kleinere Produktionen und kleine Bands, kleine Projekte.

00:35:12: also da tut es ja auch ganz viel.

00:35:13: Und da möchte ich erstmal die Brücke zurückschlagen.

00:35:18: Ganz viel aus dem wie sich unsere Welt verändert kommt aus der Tech-Branche.

00:35:23: Auch da, was sich mit Spotify und den Streamingdiensten getan hat.

00:35:28: Und deswegen ist es glaube ich ganz wichtig welche Verantwortung wir wieder in der Informatik im Tech Bereich auch mitbringen und dass halt sehr viel davon mit Fokus auf den Menschen zentriert entwickelt wird und designt wird.

00:35:44: Dann macht es doch bitte der alternative Spotify, dass die Künstlerinnen und Künstlern fair bezahlt.

00:35:48: Es gibt ja Alternativen aber so ganz durchsehen die anderen nicht.

00:35:53: Ich wollte noch was fragen.

00:35:54: wir haben jetzt den Mai ist näher sich schon bald Mitte des Jahres.

00:35:59: Was machst du?

00:36:00: zwanzig sechsundzwanzig an Konzerten guck gibt's das Album dann schon zwanzigs sechsund zwanzigg voraussichtlich?

00:36:07: welche berge wirst du besteigen?

00:36:09: welche unis wirst Du besichtigen?

00:36:12: Das ist eine ganz schwierige Frage.

00:36:16: Würde man zuschauen, sieht man wie er das ganz beinlich berührt aufs Handy schaut damit ich die Konzerte lese zu suchen und dann draufkommt dass ich im Flugmodus bin?

00:36:23: Ja, das sieht man auf

00:36:24: der Website.

00:36:25: aber hast du

00:36:26: schon

00:36:26: irgendwas im Blick?

00:36:28: Ja also Konzertes, allein den Freitag kann man wieder... Konzerte in Feldbach, wir sind auch wieder im Salzburg und Kufstein irgendwann.

00:36:37: Im Ende des Jahres haben wir so Mini-Österrechtouren manchmal.

00:36:40: Also Konzierte gibt es coole.

00:36:42: Wir haben auch einmal im Jahr die sogenannte Novemberdepression.

00:36:46: Das ist

00:36:48: eine Mischung aus Märchenabend und die dann begleitet werden wird von der Musik.

00:36:55: OFC Bühne ist aber auch zu hören, C und Hörbühne.

00:36:58: Das finde ich auch immer.

00:36:59: Ich mag's so gern, wenn du diesen Medienmixer gehst und dann auch Lesung plus Konzert.

00:37:05: Das passiert bändweise.

00:37:06: Wann das Album fertig ist, trau' ich mich nicht sagen!

00:37:10: Ich mach Druck auf die Bände und hoff sie hören es nicht – ich schätze heuer!

00:37:16: Und persönlich ein ganz großes Projekt für Heuer.

00:37:24: erstens.

00:37:24: Ich würde gerne mein eigenes Spiel fertig machen Das heißt, ich arbeite schon länger an einem kleinen Indie-Game.

00:37:32: Ich muss sagen... Also das Buchschreiben per se war für mich eine ganz neue Herausforderung.

00:37:38: natürlich und was für mich am schönsten war, ich glaube es wird keine Literaturen oder Bellpreise gewinnen und ich hätte wahrscheinlich hunderttausend Jahre weiter dran geschrieben wenn nicht vom Verlag so der Pushpomben, hey!

00:37:49: Es war Zeit aber es war für sich schön zu sehen dass ich etwas abschließen kann Also dass ich an einem besonderen Projekt arbeite und das es aber irgendwann zu Ende kommt, weil selbst wird man halt einfach für immer dran weiterarbeiten.

00:38:02: Das war für mich schön zu sehen, das würde ich jetzt heuer gern mit dem Spiel auch machen.

00:38:06: Und der größere Challenge ist auf jeden Fall heuer auch mit Binside.

00:38:12: Ich glaube es ist seit ein paar Wochen sehr announced one, dass ihr es auch bei der UNO mitarbeiten darf.

00:38:20: Es gibt einen Panel, wo sich vierzig Menschen aus der ganzen Welt, also Ohnervertreter.

00:38:26: natürlich sind Vertreter in ein verschiedener Länder dabei.

00:38:32: Und da geht es auch darum dass wir die Risiken und die Möglichkeiten von aktuellen KI-System-, KI-Modellen total neutral independent bewerten und beschreiben.

00:38:48: Es ist natürlich ein ganz großes, wichtiges Projekt gerade.

00:38:51: Wir haben jetzt einen Report im Juli-Game und an dem arbeiten wir grad sehr hart.

00:38:56: Und wenn man es in Entweder hast du auch noch vierzehn Stunden pro Tag oder das mit den acht Stunden schlafen wird sich nicht ganz ausgehen?

00:39:02: Ich wollte noch ganz kurz zum Buch fragen wie von mir dann leider schon ins Finale der Veranstaltung kommen.

00:39:07: welche Reaktionen hast denn bekommen?

00:39:08: also klar Literatur Nobelpreis wird's nicht aber Du warst bei Barbara Stöckel Das ist die durchaus auch bemerkenswertes Kala der Popularität.

00:39:17: Was hast du so ein Feedback gekriegt?

00:39:19: Ich habe mich so gefreut, das war so positiv.

00:39:21: Also ich war... Das war ganz ehrlich, ganz panischer Moment wo das Buch rausgekommen ist weil ich ja kaum Zeit gehabt hatte.

00:39:30: also für alle die mich nicht kennen.

00:39:32: Mein Leben ist doch ein bisschen kotisch und die Deadlines... Du hast es auch schon mit mir erfahren!

00:39:39: Also mit Deadlines ist bei mir mal ein bisschen schwieriger als ich arbeite sehr viel daran, aber es wird dann immer relativ kurzfristig manchmal und es gab auch wenig Zeit.

00:39:49: Es gab kaum Menschen das gegenlesen haben.

00:39:51: Also es war eher so okay ist jetzt draußen, da schauen wir mal was die Erstlesenden dazu sagen.

00:39:57: und dann war ich so glücklich dass das Feedback eigentlich sehr positiv war.

00:40:02: also wirklich von totalen neutralen Stellen wo ich gemerkt habe, okay das was ich sagen wollte ist rübergekommen.

00:40:10: Weil das Buch ist ja doch etwas experimentell geschrieben.

00:40:12: also so eine Mischung.

00:40:15: Es war beim Schreiben schon schwierig und es war schon ein durchaus kritisches Feedback.

00:40:18: was ich kriegt hab auch vom Verlag dass ich mir voll schwer mit der Zielgruppe durch.

00:40:24: Und da stimmt, da stimmt!

00:40:25: Also ja aber während dem Schreiben eigentlich hab' ich mal gesagt eigentlich würde ich gern alle Läder miterreichen.

00:40:29: Leicht.

00:40:30: Marketing geht das leider

00:40:31: nicht.

00:40:31: Ist total schlecht.

00:40:32: Ich wollte sogar trotzdem was mir wichtig Wenn das jemand liest, der mich vielleicht kennt aus der Gamebubble, möchte ich für die Personen trotzdem irgendwas Neues drin haben.

00:40:44: Dass sie nicht um Geld verschwendet haben.

00:40:46: Auf der anderen Seite war aber die URA Idee vom Buch natürlich dass es Game Development und Gaming Wanna One ist.

00:40:51: Das heißt so zugänglich wie möglich und jemand der noch nie ein Videospiel gespielt hat bis in das Medien versteht Wie bringt man diese zwei Zielgruppen unter einer?

00:41:03: Und trotzdem glaube ich, dass das am Ende des Tages irgendwo gelungen ist.

00:41:08: Dass es dann doch relativ bunt war wie es designed war.

00:41:16: Das relativ kleine Schmankerl ist auch mit den Interviews.

00:41:19: dabei waren die für voll viel relevant waren und da war der schönste Feedback wo er die erste Person gesagt hat Das erste Interim ist glaube ich vom Spiegel gekommen auch.

00:41:34: Ja, war total schön zu sehen.

00:41:36: also das Buch hat sich voll schwer damit als Zielgruppe.

00:41:39: aber es ist total gut mit der eigenen Geschichte, mit den Geschichten der anderen und trotzdem diesen neutralen wissenschaftlichen Kommentaren dazwischen in einander gewebt Und da bin ich einfach so froh dass das anscheinend klappt hat.

00:41:56: Wie gesagt, Potenzial nach oben gibt's auf jeden Fall.

00:41:58: Also noch zwei drei Jahre

00:42:01: Die braucht für richtigen Gut.

00:42:03: Ich glaube es ist schon gut, dass das da ist und also für meinen Geschmack nimmt's zwei wesentliche Zielgruppen mit nämlich die, die wirklich gern spielen.

00:42:11: Die haben was davon und die die kaum bis gar keinen Zugang haben verstehen plötzlich auch viel besser.

00:42:18: Also das ist ja mal auf jeden Fall gelungen.

00:42:20: Das sind zwar sehr konträre Gruppen eigentlich mit sehr kontrieren Interessen Und vielleicht muss man sich ja von dem Gedanken verabschieden, dass man so ein Buch von der ersten bis zur letzten Seite kontinuierlich durchlesen muss.

00:42:32: Man nimmt sich halt die Sachen raus, die ihn interessieren und ich glaube das wäre für meinen Geschmack das Thema.

00:42:41: Wir kommen zur letzten Rubrik, liebe Johanna.

00:42:44: Die heißt in aller Kürze Es ist ein nebliger Tag im Winter aber es liegt immer in Schnee da draußen.

00:42:49: Im Zweifelsfall lieber Gaming oder doch Autorsport.

00:42:52: Ich gehe da mal raus.

00:42:54: Also stopp, stopp.

00:42:55: Ach so kurz!

00:42:57: Ja das muss reichen.

00:43:00: Man fragt sich ja bei deiner Bio schon ein bisschen warum du dann doch wieder in Graz bist?

00:43:06: Für die TU ist es sehr erfreulich aber du könntest wahrscheinlich ganz woanders sein.

00:43:10: Aber die Frage ist in der Pension immer noch Graz.

00:43:14: Also ich bin ja München und Grat, also ich pendle ja jede Woche hin und her.

00:43:18: Aber ich liebe Österreich und die Steinmark wirklich sehr.

00:43:20: Wir haben halt alles da.

00:43:21: und wo sehen wir in der Pension?

00:43:24: Keine Ahnung, irgendwo auf dem Berg auf jeden Fall!

00:43:27: Bestes Spiel ever.

00:43:29: und warum?

00:43:31: Da kann er erst nur auf den Nase fallen.

00:43:34: Dann

00:43:36: sagt halt drei.

00:43:38: Ich sag was seltsames.

00:43:40: Diablo ist sicher noch das beste Spiel und sicher nicht mein Lieblingsspiel aber Diablo ist ein Spiel, wo ich wirklich entspannen kann.

00:43:49: Heimkommen... Es gibt so viele Spiele, die mir voll viel gelehrt haben.

00:43:52: Es gibt voll viele Spielen, die mit total tollen Perspektiven gezeigt haben.

00:43:57: Für mich ist aktuell Diablo total schön, weil ich heimkommen kann und dann kurz abschalten kann, ein bisschen entspanneln kann auch wenn es total konträr aussieht, weil es relativ schnell geht das Spiel und sehr viel passiert.

00:44:10: aber wir haben gerade diesen Trend von Cozy Games darf auch so ein Spiel lang Hose geben sein, wenn es mir entspannt.

00:44:18: Das ist die seltsamste Antwort auf deine Frage und nicht kurz ich weiß.

00:44:21: Ich

00:44:22: habe die Frage noch nie wem vorher gestellt also ist das jetzt die beste Antwort ever!

00:44:26: Gut liebe Johanna herzlichen Dank dass du da warst.

00:44:29: Ich wünsche weiterhin ja auch schon Schlaf trotz all der Arbeit.

00:44:34: wir freuen uns aufs Album wann immer es genau kommt.

00:44:37: und ja euch da draußen auch herzliche dank fürs dranbleiben.

00:44:40: danke an das pot für die Produktion und bis zum nächsten mal

00:44:43: Danke, tschüss.

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