Folge 79 - Wolfram Berger. Wenn das Theater zu theatralisch wird.

Shownotes

Warum eine Oper aus dem Walde Mutter Berger ihr Leben lang begeisterte, wieso der Jazz alles änderte und wie er mit Tarnen und Täuschen durch die Schulzeit kam, erzählt uns der große Schauspieler Wolfram Berger in einem heiteren Gespräch in seiner Wiener Wohnung. So verpasste er ganz absichtlich den großen Oskar Werner und diskutierte trotzdem mit seinem Deutschlehrer hingebungsvoll über dessen Auftritt.

Aus dem Blödeln wurde das Schauspiel. Es folgte das Studium, die ersten Bühnenrollen, allen voran ein schwieriger Text von Handke. Und dann: Der Weg raus aus Graz. Zu Hermann Beil. Boy Gobert. Claus Peymann. Und hin zu zahlreichen TV-Serien, von der Alpensaga, über deutsche, österreichische und Schweizer Krimis bis hin zum Bergdoktor. Das Fernsehen ist die Grundierung, meint Wolfram Berger. Aber die wahre Kunst zeigt er beim Sprechen, beim Lesen, beim Hörspiel. Er hat das Werk von Karl Valentin zu neuem Leben erweckt, er hat „Die letzten Tage der Menschheit“ komplett und solo eingesprochen. Er wurde zurecht vor kurzem von der ORF-Hörspiel-Jury zum „Schauspieler des Jahres 2025“ gekürt.

Die Liebe zum Werk von Karl Valentin, die Zusammenarbeit mit zahlreichen hochkarätigen Kolleginnen und Kollegen, das große Talent als Sprecher, wir berühren so viele Punkte wie möglich. Und dann hoffen wir auf einen Witz. Aber ob der auch wirklich kommt? Das erfahrt ihr nur, wenn ihr bis zum Ende dranbleibt.

Wer wissen möchte, was der ewig junge Berger in den kommenden Wochen und Monaten so alles aufführt, folgt ihm auf Facebook oder schaut auf die Website: https://bergerwolfram.at/cms/termine-mainmenu-2

Eine Produktion von DAS POD. Idee, Fotos & Moderation: Wolfgang Kühnelt, www.haubentaucher.at

Transkript anzeigen

00:00:00: Überhaupt, überhaupt hat es dem ins Hirn nicht gestaubt.

00:00:04: Immerhin immerhin ist jetzt was drin.

00:00:31: Am Mikrofon Wolfgang Kühnelt, heute zu Gast und wir freuen uns sehr.

00:00:36: der große Schauspieler, Sprecher Humorist The Voice Wolfram Berger.

00:00:41: Herzlich willkommen und vielen Dank dass wir bei dir sein dürfen!

00:00:45: Ja sehr gerne.

00:00:46: ich freue mich ja, dass ihr da seid endlich!

00:00:50: Ja endlich genau Fangen wir mal ganz von vorne an.

00:00:54: Der Berger Bub wächst mit seinen zwei Brüdern Helmut und Roland in Graz Geidorf auf, in der Postsiedlung – wenn ich nicht irre oder zumindest in der Nähe der Post-Siedlung?

00:01:06: Die Frage geht jetzt aber gar nicht so sehr auf die Siedlung, das kannst du nebenbei beantworten.

00:01:10: Die Frage ist woher kommt bei euch drei die Affinität zur Kunst und zum Schauspielfall?

00:01:17: Zum Kunst kommt der Hauptsicht vom Vater Aber der war jetzt überhaupt nicht nur das Schauspielkunst zu Hause, sondern eher in der bildenden Kunst.

00:01:26: Der hat viel gemalt, modelliert, gezeichnet und geschnitzt.

00:01:33: Er hat alles Mögliche gemacht bis zum Innenarchitekten – und das war schon bewundernswert muss ich sagen!

00:01:43: Da war so ein Vorbild, dass ich mir als Kind gedacht habe, das Bacchine muss irgendetwas anderes machen.

00:01:54: Ich hab schon ab und zu den Reiz in der Hand irgendwas zum Malen oder technisch etwas zu vollbringen.

00:02:04: Aber da gewinnt man ziemlich früh auf.

00:02:06: Ich schließ das zurück auf meinen Vater.

00:02:09: Aber der hat keinen, zum Beispiel für meine Mutter, mit einem Zahnarzt-Worrer aus einer Billiardkugel einen Anhänger machen ... Das ist ein Röschen!

00:02:22: Mit Spinnrat und allen möglichen Zeichen.

00:02:25: Es ist unglaublich.

00:02:26: Als ich da eingelege, habe er nicht mit seinen Torschenfädeln einen Schach geschnitzt, wo bei den Bauern ganz verschiedener Gesichter hat.

00:02:35: Das ist wirklich beeindruckende Sachen.

00:02:38: und jetzt die andere Seite, die darstellerische Seite.

00:02:42: das kommt möglicherweise hauptsächlich von meiner Mutter die aber selber auch nicht gespielt hat sondern der als Kind sehr beeinflusst war vor einem Schulkollegen der mit der ganzen Klasse oder mit der halben Klasse mit Freunden schon als zehn zwölf dreizehnjähriger in Waldkangen ist und denen Opern vorgesungen hat.

00:03:05: Meine Mutter war ihr Leben lang, hat sie immer von dem geschwärmt, dass sie als Kind Opern gehört hat von ihrem Schulkollegen.

00:03:14: Und wir sind dann ... Wir hatten ja kein Geld oder kaum Geld.

00:03:19: Und meine Eltern sind dann für die Katze Opern gegangen.

00:03:25: Ich hab mir schon mit fünf Jahren ins Reingold mitgeschleppt.

00:03:29: Ich kann mir zwar die Musik nicht mehr an jeden Ton erinnern, aber ich kann mich noch an einige Bühnenbildreste erinneren.

00:03:37: Fafners Burg oder das Gold wie es auftaucht und das hat mich dann so fasziniert dass ich einige Jahre bis zu meinen glaube seizehnten Lebensjahr manchmal drei bis fünf Mal in der Oberwehr war Ab und zu meinem Theater, aber ich habe zwanzigmal die Zauberflöte alle Werte obern.

00:03:59: Auch viele Wagner obern, dass man hinten gegen und zurückkehrt.

00:04:03: Also es war spannend, das war eine ganze Truppe, die da immerhin aufgerannt ist um gute Plätze zu erwischen.

00:04:11: Da war ich glaube also wirklich einige Jahre.

00:04:14: Und dann schlagartig mit sechzehn hab' ich Kabarett gespürt bei den Spielvögeln Die Tellerwäsche In die Nähe von Jazz, von Cabaret, da war das Kauf, wurde ja eröffnet.

00:04:32: Das Jazz-Käler in der Bürgergasse.

00:04:35: Von dort weg war ich nie mehr in der Ober.

00:04:38: Ich glaub das nächste Mal dann zehn Jahre später vielleicht aber dann auch noch mal rudimentär.

00:04:42: Aber dann war ich nur im Jazz-Skuller und vor dem Startpark.

00:04:48: Bei der Postzielung hast du kurz gezuckt?

00:04:49: War das nicht die Postzielungen?

00:04:52: Naja!

00:04:53: Ja, schon.

00:04:55: Meine ersten fünfzehn Jahre habe ich in der Köbbler Gasse gewohnt und da hat es einen großen Park gegeben damals.

00:05:01: Da durften sie spielen oder wir.

00:05:04: Und ja, da haben wir zuerst in der Großfamilie gemoht hauptsächlich meine Großeltern und mein Großvater war Postdirektor.

00:05:14: Kratz I, Privoaufgabe und dort haben gewohnte meine Großheltern Meine Eltern mit drei Kindern und die Schwester meiner Mutter noch, mit einem Kind.

00:05:28: Und ab und zu kamen der Vater des Kindes dazu.

00:05:32: Die zwei sind dann ausgewartet.

00:05:35: Da war ich schieben, sechs, sieben ... Und dann, wo ich fünfzehn war, sind wir zum Lindweg gezogen und dort die berühmte Postsiedlung.

00:05:48: Auf deiner Website steht mit Tarnen und Täuschen durch die Schulzeit.

00:05:54: Du bist

00:05:55: auch keine jährige gegangen, aber nicht bei meinem Großvater.

00:05:58: oder wie war das?

00:05:59: Nein ich bin also sagen wir mal in die gegengleiche Schule gegangen im fünften BRG in der Grabenstrasse.

00:06:09: Ja bei da...hörste Kirchen?

00:06:11: Grabenkirchen

00:06:13: oder?

00:06:15: Auf jeden Fall dort.

00:06:16: Und da war zuerst alternierend immer das zweite Begeber, das glaube ich, oder?

00:06:23: Du würdest auch keinem mit gar nicht so gut rassen.

00:06:24: Da nachher die Karneeregasse war.

00:06:27: Aber da wurden zwei Schulen untergebracht und da hatten wir Wochenweise, Vormittag- und Nachmittagsschulden.

00:06:36: Was war dir denn lieber?

00:06:37: Ich

00:06:37: glaube damals schon Nachmittags.

00:06:40: Da ging er aus schlafen!

00:06:42: Und wie konnten wir jetzt mit Tarnen und Täuschen durch die Schulzeit über mal den jungen Hörern und Hörerinnen ein paar Tipps?

00:06:48: Na ja, es ist so.

00:06:49: Also Grundbedingung ist das man sehr schlau und gescheit ist.

00:06:53: Mit Dummheit kommst du nicht weit.

00:06:55: Sagen wir mal mit Neifität vielleicht schon aber ich war auch sehr schlaw und gesscheit glaube ich.

00:07:02: Ich war immer so irgendwie... Wir hatten zwei Vorzugschüler.

00:07:06: Das wollte ich gar nicht sein.

00:07:07: Ich wollte wieder ein Streber, noch eine Genie sein und die zwei waren wirklich so.

00:07:12: Und ich war aber in einem vorderen Feld immer angesiedelt mit guten Noten und habe aber dann schon ziemlich viel gemerkt, dass es mir dieses autoritäre Dings überhaupt nicht passt.

00:07:28: Es hat sich ja dann in meinem ganzen Leben niedergeschlagen mit Theatern, Formen der Bevormundung.

00:07:39: Wir haben zum Beispiel ein paar Lehrer gehabt, also unerträglich.

00:07:44: Also wirklich so Old Nazis, die den noch in der siebten Klasse die Ohren umdraht haben und die Haare gestreckt und so Ecken stehen.

00:07:55: Unglaublich eigentlich!

00:07:56: Und das hat mir alles dermaßen ... ja damals war ich kein Auf.

00:08:05: Ich habe mich da durchgeschwindelt, ein bisschen schweigmäßig im Nachhinein.

00:08:10: Mit viel Blödsinn machen und daher kommt vielleicht auch meine schauspielerische Energie oder die wurde dort vielleicht gepflegt dass ich einfach so viel Plätsing mache.

00:08:23: Ich habe die ganze Klasse auf der Mausen unterhalten mit den läppischsten Sachen.

00:08:27: Also, ja ... Ja, ich weiß gar nicht was alles für Pläte sind.

00:08:31: Das könnte ich jetzt auch gar nichts schildern.

00:08:34: Aber mit dem bin ich irgendwie so durchgetäuscht und geschwindelt.

00:08:44: Nach dem Studium?

00:08:45: Natürlich!

00:08:46: In das Geschichte fällt mir gerade noch ein Die auch das Theater betrifft.

00:08:51: Da durften wir einmal eine Stunde früher weggehen, weil Oscar Werner Torquato Taso spielt und im Nachhinein tut es mir sehr leid aber damals war es ganz klar, dass wir nicht gehen.

00:09:05: Wir haben eine Stunde vorher ausgehaut, das war wichtig!

00:09:08: Und ich konnte am nächsten Tag ohne zu wissen wie die Aufführung war, aber auch ohne zu wüssten was der Torquatotasso war Habe ich mit dem Deutschlehrer eine ganze Stunde zum Gaudium meiner Schulkollegen, die wussten das sie nicht war.

00:09:22: Mit dem Deutschler diskutiert über die Aufführung gestern und die haupt es irgendwie dann täuschen und tarnen.

00:09:28: Heute kennen immer so Lenken dass er eigentlich das erzählt hat was ich ihm dann bestätigt noch einmal erzählen habe.

00:09:35: So hab' ich's in Erinnerung.

00:09:38: Also da warst du nicht mehr weit zum... Studium und dann zum Schauspielhaus Graz.

00:09:44: Der Weg führte dann aber nicht nach Wien, Hamburg oder Berlin wie vielleicht bei manchen sondern in die Schweiz.

00:09:49: Warum denn dieses?

00:09:52: Also angefangen hat es einmal dass ich schon im Graz sehr schöne Erlebnisse hatte was der Arter anbelangt.

00:10:02: Ich hab viel Horwart gespielt und die habe mich in diesen Dichter verknallt also in seine Dichtung.

00:10:09: Ich habe dann das Glück gehabt, den Casper vom Handgeher als österreichischer Erster Film zu spielen.

00:10:15: Und das war glaube ich so das Dynamische überhaupt für mich, für diesen Beruf.

00:10:22: Da kam so viel vor was ich im Leben wichtig finde die Entwicklung der Sprache, die Entwicklung des Denkens, Gemeinsamkeit und die Zerstören durch die Gemeinsamenkeit.

00:10:38: Und das Stück hat mich damals schon sehr bewegt, war schwer zum Lernen bis dann auch.

00:10:44: Ich weiß noch, die erste Seite habe ich nach einer wochenvergeblichen Lernung das Buch weggeschmissen und hab gesagt, das kann man nicht lernen so.

00:10:55: Dann habe ich mir gesagt, ich will das aber unbedingt weil es war so geil!

00:10:59: Und dann bin ich wochenlang ... Ich glaube, wir haben sieben Wochen Proben gehabt oder acht.

00:11:03: Bin ich wochan lang durch den Lechwald, durch den Stadtpark überall, bin ich da durchgerannt und hab mit diesen Texten hineingehemmert.

00:11:12: Dann war das auch ein toller Erfolg!

00:11:15: Und von dem hat...

00:11:17: Handkewer war aufzufrieden?

00:11:20: Ja, ich glaub schon soweit, ja also... Also

00:11:21: er hat sich nicht bespürt.

00:11:22: Ich

00:11:22: habe ihn nicht mehr nachgefragt, der hat sicher was gefunden.

00:11:28: Aber so, also ich war glücklich und rundherum hatten wir begeisterte Schreiber- und Zuschauer gehört.

00:11:39: Ich hab dann nicht beim Hartgedlangen nachgefragt ob das in seinem Sinne auch gut war.

00:11:45: Auf jeden Fall ... Ja, das war die... Na und dann über das?

00:11:54: Werner Dügelin in Basel auf mich aufmerksam geworden.

00:11:57: Und das war damals wirklich eins von den führenden frischen, jungen Theatern.

00:12:04: Hermann Beil hat dort sein Debüt als Traumatur gegeben und hat dort eigentlich schon das eingeführt was er noch mit den Bayernern über Jahrzehnte gemacht hat nämlich ein Theater sozusagen für die Leute also lustvoll Also nicht so verhirnt, wie dann auch viele Theater waren.

00:12:26: Es war sehr ... kreative Anstalt und trotzdem war es mir zu eng.

00:12:36: Und ich musste an ein Mitbestimmungstheater gehen ans Neumarktheater.

00:12:41: Ein kleines Theater mit weniger Gage, obwohl ich Angebote an alle großen Bühne gehabt habe.

00:12:47: Ich weiß noch, wo der Boykoba zu mir gesagt hat und was machen sie nächstes Jahr?

00:12:52: Das sage ich ganz nahe mag.

00:12:54: Sind Sie Wahnsinnig!

00:12:57: Wahrscheinlich schon aber das war für mich eines von den wichtigsten Entscheidungen dass ich dort hingegangen bin weil das hat sich in meinem Leben dann immer weiter und weiter so entwickelt.

00:13:09: dass ich heute aber sowas vom glücklich mit meinen Beruf bin weil ich alles machen kann was ich möchte Außer Film regiert, habe ich mich nie dran gewagt.

00:13:20: Das war mir dann doch... Ich hab gemerkt es gibt so einige Leute die... ...ich muss jetzt meinen Film, ich mache jetzt meinen filmen und das war mir ein bisschen zu.

00:13:32: diesen Mut und diese Huts behaupte ich gar nicht Und auch nicht diese Überheblichkeit eventuell.

00:13:37: Da musst du einiges mehr können als nur deinen Filmen machen wollen.

00:13:44: Wie gesagt, das haben wir auslassen aber sonst glaube ich ziemlich viel gemacht, was den Beruf betrifft.

00:13:49: Du hast den Bayernmann schon erwähnt?

00:13:51: Du hast unter ihm bei ihm in Bochum gespielt?

00:13:55: Wie war denn?

00:13:57: In Stuttgart zuerst, naja der Weg war der, dass ich dann am Neumarktheater, das ist dann geplatzt.

00:14:05: wie viele Mitbestimmungsversuche an der Mitbestimmung und an der Naivität von uns auch mehr wollten als jetzt der Mensch damals oder immer vertragen hat, oder verträgt.

00:14:22: Und dann war ich plötzlich so irgendwie auf mich gestellt... Ich war aber auch nicht ein Kabarettist oder ein One-Man Dynamiker, also ich war ein bisschen hilflos, da habe ich angefangen noch nicht zu inszenieren.

00:14:45: Aber Fernsehen zu machen, da war Alpensaga, da haben wir angefangen Filme mitzumachen, Fluchtgefahr, also schöne Rollen auch mit Film.

00:14:54: und dann habe ich irgendwann einmal den Beil angerufen und gesagt, sagen mal, ich fühle mich so hemmertlos.

00:15:00: Ich sagte ja komm' zu uns!

00:15:02: Da haben sie mich genommen, weil ein Jahr in Stuttgart und ein Jahr im Bochum.

00:15:07: und im Bochem hab ich schon gemerkt es ist nicht mein Bier das Theater Es war mir zu theatralisch.

00:15:18: Ich habe es lieber irgendwie direkter, was ich nachher beim Jazz gefunden hab bei Jazzmusikern.

00:15:26: Deswegen mache ich so viel mit Jazz-Musikern weil ich mich dort sofort zu Hause heim fühle.

00:15:32: Das fängt beim Witz erzählen an geht aber in die ernsthaftesten ... Aus einer anderen Sitzung ist vielleicht der blödeste Wort, aber ernsthaft ist er miteinander sein.

00:15:44: Und da fühle ich mich nach wie vor immer sehr

00:15:47: aufgehoben.".

00:15:49: Du hast das Fernsehen schon erwähnt?

00:15:51: Du machst eben eigentlich viel im Fernsehen in den jahrzehnten Alpen-Sager.

00:15:56: Hast du erwähmt, Kottern warst du oft zu sehen, Datort mehrmals Jahre lang Trautmann, Soko Donau ...

00:16:03: Und

00:16:04: vor allem auch eine meiner heimlichen Lieblingsserien, unsere heimliche Lieblinsserien der Berg-Doktor bis vor kurzem.

00:16:12: Was regt dich denn an solchen Formaten an?

00:16:15: oder was reizt dich zu solchen Formatten außer die hoffentlich fürstlichen Honorare?

00:16:22: Wieso schon richtig sagst du das Honorarium?

00:16:26: Sagen wir mal ... Ja, das ist eigentlich ... Die Grundierung der ganzen Geschichte.

00:16:34: Ich hab in den Achtzigerjahren von der Schweiz aus, Schweiz, Deutschland und auch ab und zu in Österreich schon viel getreten.

00:16:43: Damals gab es noch nicht so viele Serien.

00:16:45: Da habe ich Spielfilme, hauptrollen gespielt ... Und da habe ich wirklich gesagt, das rein.

00:16:53: Dann kamen immer mehr Serien ins Blickfeld.

00:17:01: Und da war mit es dann, am Anfang habe ich auch den Euro-Kopf in der Schweiz gespielt.

00:17:06: Den Schweizer Euro-Cop als Österreicher und dort hab' ich einfach gemerkt das geht mir zu oberflächlich beziehungsweise nur das zum Machen.

00:17:17: Wir haben ja irgendwie Fahrt gewiesen weil ich hab' dort schon gemerkt Ich hab gerne inszeniert, ich hab gern gesungen, ich habe gern mit verschiedenen Lieblingsdichtern gearbeitet, ich bin Valentin schon in den Siebzigerjahren angefangen Und das war eigentlich so der Grundstock, vor allem den Geschichten für meine Solo-Geschichten und mit Musikern.

00:17:42: Und dadurch ... Ich mein mir macht es eigentlich fast immer Spaß gemacht.

00:17:48: Und jetzt auch Gott.

00:17:49: beim Bergdoktor darf ich überhaupt nicht klagen!

00:17:52: Das war gut gespielt.

00:17:54: Es waren absolute liebe Kollegen inklusive einem wunderbaren Team.

00:17:59: Man ist verwöhnt.

00:18:01: Du hast eigentlich ... Marcello Mastriani hat einmal gesagt, warum machen Sie so viele Filme?

00:18:09: Es geht mir nirgendwo gut über den Film.

00:18:12: Sie sagen mir, wann ich aufstehen muss und was ich anziehen soll.

00:18:16: Sie bringen mehr Kaffee, wenn ich will.

00:18:18: Sie bringen mich wieder nach Hause.

00:18:20: Warum soll ich nicht

00:18:21: filmen?".

00:18:22: Das ist ein Aspekt für den künstlerischen Bedarf.

00:18:29: etwas beiseite schickt?

00:18:31: Wir sitzen gerade in Wien, in deiner Wohnung.

00:18:34: In wenigen Stunden wirst du im ORF Radio Kulturhaus eine wichtige Auszeichnung bekommen und zwar vor allem für deine Hörspieler.

00:18:43: wenn ich es richtig verstanden habe Die Jury hat vorab verlauten lassen entnahm ich der Tagespresse.

00:18:51: In ein Spiel nimmt Wolfram Berger sein gesamtes Wesen mit, er bringt seinen Geist ebenso zauberhaft und kraftvoll ein wie seinen Körper.

00:19:00: Man kann mit großem darstellerischen Personal kaum mehr erschaffen als Wolfram berger solistisch.

00:19:06: in seinen Untertönen entstehen ganze Menschenwelten.

00:19:09: Es ist schön!

00:19:11: Wann hast du denn gemerkt dass du in diesem Feld brillieren kannst?

00:19:14: Dass du zwischen verschiedensten Rollen in Windeseile wechseln kannst das du die unterschiedlichsten Charaktere Im wahrsten Sinne des Wortes verkörpern kannst.

00:19:23: Wann entstand also die Liebe zum Hörspiel, zum Beispiel?

00:19:28: Da kann ich ganz weit zurück schauen.

00:19:31: Ich habe in dieser heimatlosen Zeit damals, wo ich nicht am Theater war ... Da habe ich verschiedene Tätigkeiten gesucht und bin unter anderem zur Schweizer Blindenhörbücherei gestoßen.

00:19:46: Und für die habe ich die ganzen letzten Tage der Menschheit aufgenommen, alleine.

00:19:50: Vorher hat man das Stück gespielt in Basel und dort habe ich gemerkt es ist ein absolutes Talent von mir zwischen den Figuren hin und her zu springen und auch so einzusteigen dass sie glaubhaft sind.

00:20:04: Ja, das habe ich dann gemerkt und es ist immer noch so.

00:20:09: Ich kann in Sekundenschnelle mich ein anderes Lebewesen verwandeln als Schauspieler und gleichzeitig mich aber nicht vergessen.

00:20:17: Ich konnte jederzeit während ich die tragischste Sache erzähle die Zunge zeigen wenn du willst.

00:20:23: Das hört man jetzt im Radio natürlich nicht.

00:20:26: Aber... Und da bin ich ziemlich früh darauf gekommen dass ich dieses Spiel mit verschiedenen Figuren das habe ja auch beim Valentin Ich habe nie ein bisschen Karlstadt gebraucht, sondern ich hab immer sie oder diese verschiedenen Partner selber gespielt.

00:20:40: Und dort habe ich schon gemerkt, das ist der Talent von mir, dass mich mein Leben lang begleitet und dass meine große Freude machte.

00:20:49: Das war eigentlich die erste Bekanntschaft mit wirklich einem.

00:20:53: Und ich habe die ganzen letzten Tage gelesen, also jeden Satz!

00:20:57: Es waren viele Tage... Du hast in über hundert Hörspielen mitgewirkt, wie die Tiroler Tageszeitung berichtet hat.

00:21:07: Jetzt ist es nur so.

00:21:07: dem Hörsspiel deiner Parade-Disziplin geht's glaube ich nicht wahnsinnig gut und zwar nicht wegen dir!

00:21:14: Wie siehst du denn die Zukunft generell?

00:21:18: Deines wenn man sagen will Heimat-Senders Ö I und der Gattunghörspiel?

00:21:26: Du merkst an meiner zögerlichen Antwort, dass das schwer zu beantworten ist.

00:21:30: Man hofft natürlich!

00:21:32: Aber das betrifft ja nicht nur den Höhe eines was ich als Grund empfinde warum es jetzt nicht so eine Geschichte ist die im Leben da draußen pulsiert sondern weil generell finde dass das Stille des leise sehr leise geworden ist.

00:21:53: also Ich spür schon immer, dass noch viele Leute gibt, die das schätzen und das mögen.

00:21:58: Die das vermissen auch wenn es nicht stattfindet.

00:22:02: Aber ja... Es ist bunt heute, es ist schrill ... Das ist im Hörspiel schwer herzustellen.

00:22:12: Du kannst schon jetzt schnelle Schnitte amachen.

00:22:15: Aber das sind nicht dasselbe als wenn dir da so tausend was weiß ich machen.

00:22:21: Entgegenschrillen!

00:22:24: Insofern bin ich nicht sehr positiv, sehr optimistisch.

00:22:30: Aber hoffentlich schon immer.

00:22:33: Ich glaube auch, wenn man die längeren Zeiten beobachtet, das immer einst das andere bedingt.

00:22:41: Also dass ... Ich kann nur hoffen, dass den Leuten die Oberflächlichkeit, diese lautes Scharile irgendwann einmal auf den Nerven geht und auch wieder schätzen.

00:22:53: Ganz blöd gesagt einen Bechlein zu sitzen und das Errascheln zu hören.

00:23:02: Und der allen Rollen, die du gespielt und gesprochen hast was war dir denn die allerliebste?

00:23:12: Da kommt natürlich wieder die Klischee an und sagt, das waren alles meine Kinder.

00:23:17: Und ich hab alle Kinder gern!

00:23:20: Alle, die ich jetzt gerade im Moment im Arm schauke, habe ich gerne.

00:23:25: Es ist schon so, dass es natürlich bessere und weniger Liebe gibt aber ich kann's jetzt gar nicht aufziehen bei der Umzahl von Sachen, die Ich gemacht habe.

00:23:34: Wir fuhren dann immer spontan so... Auch ich habe mich schwer beim Erzählen von Anekdoten.

00:23:41: Was war deine Lieblings-Things?

00:23:43: Mir freut es dann schon immer wieder was ein, aber ja... ...Lieblingssachen, manche Sachen haben mir einfach durch ihre Gewalt und durch ihre Größe fasziniert.

00:23:59: Ich hab auch den Mann noch eine Eigenschaften gelesen, wo natürlich als Leseerlebnis oder ja schon eindrücklich war.

00:24:09: Ich habe gemerkt, ich mag drei fertig gelesene Stunden am Tag machen und ich hab gemerkt dass ich Gott sei Dank vom Blattgut lesen kann weil ich immer gedacht jetzt hat fast niemand diesen Roman fertig gelesen.

00:24:28: Jetzt werde ich nicht zwei Mal lesen.

00:24:30: also so viel sollen die nicht Gut, dann habe ich einfach auch das ausgenützt, dass ich so gut vom Blatt lesen kann.

00:24:39: Das kann jetzt so schwer schildern aber das funktioniert und das hat mir natürlich schon beeindruckt da, dass das über diese lange Zeit... Und dort hat mich sehr fasziniert rauszufinden ohne mich zu überlegen zu haben.

00:24:55: Aber es hat sich ja gegeben, dass verschiedene Kapitel verschiedene Farben haben.

00:24:59: also Das Kapitel Morsebrocker ist ein dumpfes, dunkles Kapitel und das Kapitel Clarisse ist ein schrilleres Kapitel.

00:25:10: Und da gibt es eben so verschiedene Dinge die ich nicht bewusst eingesetzt habe aber die sie mir ergeben haben.

00:25:17: Die Sie.

00:25:17: während dem Lesen habe ich mich irgendwie von einer anderen Luft gegeben.

00:25:23: Und das ist spannend!

00:25:26: Du warst jetzt der lange Jahre frei beruflich tätig?

00:25:30: Das bringt Unabhängigkeit, aber halt auch Unsicherheit in einem Job wie deinem.

00:25:35: Und trotzdem würdest du es heute wieder machen?

00:25:39: Auf jeden Fall!

00:25:45: Wenn ich... das heißt nicht dass ich mir alleine arbeiten mag.

00:25:49: Schon im Konsens mit anderen Aber weil ich im Moment mir so verschiedene Körperschaften oder so aussuchen kann Beziehungsweise in so Gruppen hineingeraten, wo ein Auge-in-Auge nicht hierarchisches Denken oder Miteinanderarbeiten stattfindet.

00:26:14: Also wenn man dieser seine Funktion hat, der Regisseur ist dazu da, dass er mir auch was sagt.

00:26:23: Aber im besten Fall kann ich sagen... Du bist jetzt, ich biete dir jetzt mal hundert Sachen an und du sagst mir was auf.

00:26:31: Bleib bei dem oder bleib bei den?

00:26:32: Also das ist für mich eine Reife auseinandersetzend.

00:26:35: Und anders als für mich ein Regisseur sagt, du musst jetzt so machen und jetzt mach' mit aus klavisch nach.

00:26:41: So, das geht nur so.

00:26:42: Da wird's für mich unangenehm und das möchte ich ... muss ja nicht

00:26:46: mehr.".

00:26:48: Du hast in deiner Wohnung zahlreiche Musikinstrumente habe ich dahinter mir gesehen und du stehst auch immer wieder mit Musikern vermutlich auch mit Musikerinnen auf der Bühne.

00:26:57: Christian Bakhanich zum Beispiel, in letzter Zeit immer wieder, du hast auch mit Markus Schirmer, der auch schon diesen Podcast war geradezu legendäres Kaveré-Dur, ähnliches Dur gebildet.

00:27:08: wie suchst du deine PartnerpartnerInnen aus?

00:27:11: Wie entstehen solche Partnerschaften?

00:27:16: Ja, die entstehen fast von selber!

00:27:20: Einmal wird jemand hereingeschwemmt in eine Gruppe, dass der Parker nicht an Gitaristen mitbringt oder so.

00:27:32: Oder ich ... Ja wie sind die alle entstanden?

00:27:36: Ich weiß es gar nicht mehr.

00:27:38: Wie ist selbstverständlich also das man spürt?

00:27:41: Also was war sie mir im Buch nicht zum Beispiel bei dem ich sehr viel gemacht habe und den schon ganz lange keine?

00:27:49: Den habe ich über ein Uli Scherer kennengelernt, der leider gestorben ist.

00:27:53: Ein wunderbarer Pianist, den ich in der Schweiz damals gefragt habe ob er mit mir Konrad Bayer macht?

00:28:00: Weil mir dem sein Klavierspiel so gefallen hat.

00:28:04: und über den habe ich dann natürlich viele Leute von Vierner Artorchester kennengelernet Und da kommt wieder der dazu.

00:28:11: und dann über den höre ich mit einer anderen Gruppe.

00:28:15: Dann frage ich denen jetzt zum Beispiel in Salzburg im Literaturhaus auch wieder zwei wunderbare Schlagzeuger kennengelernt.

00:28:26: Oder ich habe den... Ja, also es kommt im Gespräch.

00:28:36: Das mag jetzt eine etwas Boulevardeske-Frage sein für einen Kulturpodcast aber ich stelle sie trotzdem du bist vergangenes Jahr achtzig Jahre alt geworden.

00:28:45: wie schafft man's da so jung zu bleiben?

00:28:51: Graut schon mag so gesagt, es ist nicht schwer allzu werden.

00:28:54: Man muss ein lang genug leben.

00:28:57: Er hat schon recht irgendwie.

00:29:01: Ich weiß das auch nicht... Also manchmal stelle ich's glücklich fest, dass wir irgendwie noch nicht herumwarzen wie eine alte Ende sondern dass sie irgendwie noch freulich dabei bin und ich kann andere anstecken und die stecke mich wiederum an.

00:29:18: Und ich denke mal, solange das einigermaßen im Griff ab so lang der Körper das noch mitmacht.

00:29:23: Ich stresse ihn nicht, also ich werde ihn nicht überhauen strengen.

00:29:27: Ich werd der Markus Hirmer sagt immer aber gell wenn man es jetzt wieder einmal spülen die Engel im Kopf macht schon die Salto-Rolle wieder.

00:29:36: Das sage ich nein den mache ich nicht mehr.

00:29:38: Ich mach ihm geist vielleicht oder ich mache irgendwie andere Release-Sachen oder so.

00:29:44: Also da musste ich schon irgendwie so dort hinbegen was dir auch noch entspricht.

00:29:49: Also zum Beispiel würde ich jetzt bei einer Anfrage von den Bergrettern wahrscheinlich nein sagen, wenn sie immer sagen muss jeden Tag zwei Kilometer bergauf gehen.

00:29:59: Will ich nicht.

00:30:02: Du bist ja viel unterwegs.

00:30:05: Du hast viele Programme in vielen Städten.

00:30:08: was bringt denn zwanzig, sechsundzwanzig ungefähr so in groben Zügen?

00:30:11: Wie weit kannst du das abschätzen?

00:30:13: wie weit kannst es uns diskutieren?

00:30:15: Ich habe un längst eine Liste gemacht weil mich sogar nicht mehr ausgehend hab.

00:30:20: Ich habe es nummeriert.

00:30:21: dann.

00:30:23: Bei meinen Vorhaben von jetzt bis zum halbst auf sechsundzwanzig verschiedene Sachen gekommen und das ist schon lustig, so Sachen wie Josefasio de Nicolás Mahler der Karikoterist hat eine Ausstellung gemacht mit Zitaten aus von berühmten Schriftstellern.

00:30:46: Das wurde Ja, wird das heißen Literaturstriptis genannt.

00:30:51: Und der hat so Zeichnungen gemacht zu verschiedenen Texten und ich habe da diese Texte gelesen mit einem Xylophonisten oder ein bisschen als Schlagzeuger und es war wunderbar!

00:31:09: Und die hier sagen in Stena war aus dem Stand dann.

00:31:12: Oder ich hab' mit dem Geiger, Kaffka Texte gemacht und das war ohne Proben.

00:31:22: Also, oder mit dem Carina Saad werden mache ich ... Was habe ich mit dem Gott?

00:31:29: Ah!

00:31:29: Mann ohne Eigenschaften.

00:31:31: So hast du nicht die draus.

00:31:33: Und jetzt mache ich mit ihm Stefan Zweig Sternstunden der Menschheit.

00:31:38: Wir proben doch nicht also wir sprechen schon noch miteinander.

00:31:43: Aber er sagt einfach... Und dann spüle ich.

00:31:52: Das sind natürlich Glücksfälle oder Glücksgefühle, die sind nicht ersetzbar mit vielen Proben.

00:31:59: Aber das heißt nicht, dass wir nicht manche sagen, auch Proben?

00:32:02: Dass ich nicht viele Texte, wo ich gar nicht sage, es ist Probe ... Ich kriege, das hat meine Mutter damals schon gesagt, wenn du einen Text kriegst, verschwindest immer irgendwo und liest da an diese Texte!

00:32:16: Das habe ich immer noch, wenn ich irgendwie ein Programm im Auge habe.

00:32:20: Ich nehme die Text und mache sie immer unterwegs oder lese es wieder mal bearbeitet.

00:32:26: Wie viel Bearbeitung haben wir noch gemacht?

00:32:28: Die ganze Odyssee bearbeitet, mache ja mit einem Schlagzeuger ... Ja in Markus habe ich einige Sachen gemacht, keine Waltertiere

00:32:38: usw.,

00:32:39: wo ich dann auch selber die Texte entweder neu schreibe oder bearbeite.

00:32:44: Und dadurch wird das auch meins Und es wird auch so lebendig wie ich und hält mich auch wieder lebendiger.

00:32:52: Das ist insofern ein schöner Arbeitsprozess.

00:32:58: Ich habe unängst beim US-Widmer gelesen, sie haben ein Interview mit ihm.

00:33:06: Sie haben eigentlich ein gelungenes Leben.

00:33:08: Was ist für sich ein gelongenes Leben?

00:33:12: Da hat der US gesagt, ein gelungenes Leben ist wenn ich möglichst wenig feimt bestimmt arbeite und

00:33:17: lebe.".

00:33:19: Und das habe ich auch.

00:33:21: Wolfram Berger hat auch eine Website, er hat so was wie ein Newsletter über WhatsApp verschickt da immer wieder Updates.

00:33:29: also wenn ihr euch da draußen interessiert für das was zwanzig sechs und zwanziger alles passiert dann folgt es ihm oder folgt uns.

00:33:38: Ich hab mir jetzt gedacht bevor wir in die allerletzte Zielkurve einbiegen.

00:33:43: zwei Fragen sind glaube offen geblieben.

00:33:44: Da hast du versucht mit Tarnen täuschen dich herum zu Manifrieren, aber es ist mir dann doch aufgefallen.

00:33:51: Das eine war – habe ich zumindest jetzt keine Antwort klar vernommen?

00:33:55: Wie war der Peimann?

00:33:56: Wie waren das mit dir und dem Peimern?

00:33:58: Der war ja glaube ich schon ein bisschen fixer in seinen Ansichten.

00:34:01: Ja

00:34:02: für mich war da Peimmann auf die Schnelle gesagt Check-in und Hide.

00:34:07: Ich hab den manchmal erlebt, eine halbe Stunde Urgescheitesachen erzählen Und auf der anderen Seite war er manchmal so unerträglich Und ich hab nicht eingesehen warum Jede Woche ein erwachsener Mensch, inklusive Lore Brunner und

00:34:22: etc.,

00:34:23: weine in der Kantine sitzen.

00:34:25: Weil er einfach unerträglich und ungerecht war.

00:34:34: Ich glaube ich war der Anzüge, der ihn auf der Bühne zweimal zahlengeschissen hat.

00:34:38: Weil einmal weiß ich noch, da hat irgendein Ton-Techniker ... Eigentlich seine Existenz abgesprochen vor allem Menschen, aber so unangenehm.

00:34:49: und da habe ich gesagt Klaus das geht nicht.

00:34:53: Also ich vertrag so Ungerechtigkeiten gar nicht.

00:34:56: Und dann war es still und die Kollegen sind zum Teil ausgetragen und Buhre.

00:35:02: draußen habe ich gesagt, dass du das traust und so.

00:35:05: Was soll da meinen Turm oder meinen Kopf verpacken?

00:35:08: Nur weil ich jetzt das nicht gut finde.

00:35:12: Und so nachher kommt der Peinmann und sagt, Mensch hab' ich nicht schon gedacht, hab' nicht so gemeint manche.

00:35:17: Sog ich aber sag', das ist jetzt dem dort nicht

00:35:19: mir.".

00:35:19: Also insofern war es für mich ein ganz komischer auf der anderen Seite als Stehoff-Mantel ohne gleichen.

00:35:27: Ich glaube für Wien war er wirklich... Was man so hört auch, wirklich sehr gut als Aufbrecher von Vergrustungen und so weiter.

00:35:39: Das wird ja immer noch gut hervorgehoben von ihm.

00:35:44: Und das mag auch sein!

00:35:45: Und mit dem Beil zusammen, den ich über ihn sehr schätze ... Der war so der Leise, der zweite im Hintergrund ein bisschen.

00:36:00: Nein, das ist schon ein blöd.

00:36:04: Herrmann Beil!

00:36:07: Insofern waren sie auch ein gutes Team.

00:36:10: soweit, soweite.

00:36:13: Peimann war vorgeprescht und da war irgendein Farris von einem Stück gesagt, dann kommt er in die Probe, ich hab gedacht jetzt ist er zacknirrscht bis zum Gedingt.

00:36:21: Ich sag ihm den Kritik habe ich Hausverbot gegeben.

00:36:25: So kannst du es auch machen.

00:36:27: Dann sage ich trotzdem was, aber es war wichtig.

00:36:31: Ich meine, ich bin mein Leben überhaupt darauf gekommen, dass einige Charaktereigenschaften, die mir als junger Mensch unangenehmbar oder so wie Eitelkeit, die kann ich inzwischen differenzierter sehen.

00:36:42: Manchmal ist Eitelheit ein guter Zug an einem, weil er dich schöner macht... Also wenn es aber übertrieben ist, dann bleibt das nicht.

00:36:53: Aber er gibt dir auch Selbstbewusstsein.

00:36:56: vielleicht ein falsches Moment ... Weil ich bin ja doch zum Beispiel in einem sehr bescheidenen Elternhaus aufgehört.

00:37:07: Da war Bescheidenheit, ist deine Zier doch weiterkommst du ohne ihr?

00:37:12: Also aufgewachsen und da war lange Zeit habe ich mit manchen Sachen nicht getraut.

00:37:16: oder so was andere gesagt haben.

00:37:18: Ich bin gut!

00:37:22: Das spürt beim Paimon auch viel hinein.

00:37:26: Und die zweite Frage, die noch offen geblieben ist Rolle fehlt noch in deinem övre.

00:37:32: Shakespeare-König ist schon alle durch.

00:37:36: Na Theaterrollen fehlen mir gar keine eigentlich, ich hoffe dass das noch so irgendwie mit kleinen Überraschungen zu weitergeht, dass ihr mit vielen guten Menschen und lieben Menschen zusammenarbeiten kann.

00:37:52: So jetzt kommen wir zur letzten Obrik.

00:37:53: die heißt In aller Kürze Kurze Antworten bitte Dein Lieblingsbeißel in Wien und oder Graz?

00:38:01: Grießbauer.

00:38:02: Okay, im Schafdäu bei den wilden Backhändeln.

00:38:07: Dein lieblingswitz?

00:38:09: Nein, nicht mehr so viel.

00:38:10: Irgendwann hat der das schnell

00:38:11: einfällt.

00:38:12: Bei den Lieblinswitz machen wir sechs Folgen, jetzt haben sie mir auch gefragt, da sind noch viele Schneuerwitze.

00:38:18: Ich meine so viele Witze, ich muss mich jetzt warm reden für diesen Witz.

00:38:23: Wie die zwischendurch eine andere Frage stellen noch.

00:38:26: Lieblings-Schauspieler oder Schauspielerin muss keine Kollegin oder Kollege sein, mit dem du jemals auf der Bühne standest.

00:38:32: Wen bewunderst du besonders?

00:38:34: Oder hast bewundert für seinen Schauspielen?

00:38:36: Oskar Werner wahrscheinlich weißt du ihn nicht.

00:38:38: gesehen hast!

00:38:40: Ja, nein man, der war schon toll ja.

00:38:43: Also Lieblins-Schauspieler Maria gibt auch wieder so viele.

00:38:47: Ich habe halt gerne die Unterlingshabe Michel Picoli gesehen.

00:38:51: Wunderbar.

00:38:52: Aber jetzt gibt es Hunderte...

00:38:55: So, warst du schon ein Bitz?

00:38:57: Oh nein!

00:38:58: Ja ich weiß einen aber der ist nicht ziemlich rein.

00:39:00: Gut

00:39:02: dann kommen wir zur letzten Frage.

00:39:03: es ist nicht politisch gemeint das ist eine Casino-Frage Rot oder Schwarz?

00:39:07: Was?

00:39:08: Es ist nicht Politisch gemeinte eine Casinofrage Rot und Schwarz.

00:39:12: Schwarz ist eleganter und rot ist vitaler.

00:39:15: Sehr gut Lieber Wolfi, herzlichen Dank

00:39:19: Gerngeschön.

00:39:20: Ein schönes Jahr.

00:39:21: zwanzig sechsundzwanzig wünsche ich dir

00:39:23: Voll Danke.

00:39:25: War das nicht fein?

00:39:27: Das war der Haubentaucher Podcast.

00:39:30: Wenn es euch gefallen

00:39:31: hat, bewertet das Werk durch Bitte Positiv und

00:39:34: teilt es auf dem Kanal Eurer Wahl.

00:39:37: Ewige Dankbarkeit ist euch gewiss!

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