Folge 77 - Şeyda Kurt. Liebe, Hass und Literatur.
Shownotes
Şeyda Kurt ist ihrer eigenen Schreibweise folgend: freie Journalist:in, Kolumnist:in, Bestseller-Autor:in, Kurator:in, Moderator:in. Ach ja, außerdem ist sie preisgekrönte Podcaster:in. Vielleicht ist sie zu all dem auch noch Aktivist:in, womöglich sogar so etwas wie eine Nachrichten-Influencer:in mit einem interessanten Insta-Account.
Zu bereden gab es daher viel im Haubentaucher-Studio. Und das taten wir wenige Stunden vor Şeydas beeindruckender Eröffnungsrede beim Elevate Festival 2026. Sie erzählt von ihrer Kindheit, dem frühen Wunsch nach einer journalistischen Betätigung, ersten Erfolgen und schlechten Erfahrungen in der Branche. Sie erzählt von der Arbeit an ihren Büchern und lüftet ein bislang gut gehütetes Geheimnis.
Dabei wird klar: Şeyda Kurt ist in der Lage, alt hergebrachte Begriffe wie Liebe und Hass neu zu denken und zu interpretieren. Ihre oft scharfsinnigen Bemerkungen werden begleitet von einer manchmal überraschenden Dosis guter Laune und Optimismus.
Nur den türkischen Witz der Mama, den müssen wir euch leider vorenthalten. Euch gute Unterhaltung. Şeyda Kurt und dem Elevate Team vielen Dank!
Eine Produktion von DAS POD. Idee, Fotos & Moderation: Wolfgang Kühnelt, www.haubentaucher.at
Transkript anzeigen
00:00:03: Haubendauher, der Podcast aus Graz.
00:00:07: Mit Popkultur und
00:00:09: Politik gutem Essen und schleppten Witzen!
00:00:19: Hier ist der Haubendocher-Podcast am Mikrofon.
00:00:22: Wolfgang Kühnald heute zu Gast und wir freuen uns sehr.
00:00:25: Shader Kurt freie Journalistin, Kolumnistin Buchautorin Kuratorin Moderatorin Speakerin bei der Eröffnung von Elewade, Fast hätte ich's vergessen, preisgekrönte Podcasterin.
00:00:39: Herzlich willkommen!
00:00:40: Hallo, ich freu mich sehr hier zu sein.
00:00:43: Shada wann ist in dir der Gedanke gereift dass du Journalistin werden willst oder vielleicht sogar musst?
00:00:49: Ui... Ich glaube da kam das eine zum anderen.
00:00:52: Ich habe eine zehn Jahre ältere Schwester und als die dann mit dem Abitur fertig war in ... Also, hier heißt es auch Abituur oder?
00:01:00: Natura
00:01:01: heißt's.
00:01:01: Aber wir verstehen Abituren!
00:01:02: Genau ihr versteht das schon.
00:01:04: ich muss da keine Fußnote hinzufügen.
00:01:07: Die hat nämlich damals nach dem Abi ein Praktikum gemacht bei einer kleinen Zeitung und ich fand das irgendwie ganz aufregend.
00:01:15: sie wäre dann total desillusioniert und fand das alles ganz schrecklich.
00:01:19: aber da hat dann irgendwie so war dann so'n Keim in meinem Kopf der dann immer weiter gereift und gewachsen ist Und ich habe schon als Kind immer sehr gerne geschrieben.
00:01:30: Ich war ein Kind, das sehr viel Zeit mit sich selbst verbracht hat, oftmals auch sehr viele Langeweile hatte und dann hat es glaube ich meine Kreativität und meine Vorstellungskraft etwas angeregt und ich hab sehr viel geschrieben also ich habe eher Geschichten geschrieben, Romaner geschrieben.
00:01:47: Dann dachte ich später, ah, ich kann ja irgendwie gut schreiben.
00:01:50: Aber die Vorstellung, dass sich irgendwann mal einen Roman oder ein Buch veröffentlichen würde war so weit weg, das ich dachte aber es kann nicht damit am besten machen und ich war auch schon immer sehr politisch interessiert und engagiert.
00:02:03: dann dachte ich Gut, mache ich Journalismus?
00:02:05: Aber bis ich da hin angekommen bin hat's auch noch einmal gedauert weil ich mich sehr lange auch nicht in den Journalismus getraut habe, weil ich mir gedacht hab wie soll ich das überleben also wie soll Ich mit meinem Miete zahlen?
00:02:15: Und dann habe ich erst mal viele Jahre Kulturarbeit gemacht.
00:02:18: Ich hab für Filmfestivals und für andere Kulturveranstaltungen gearbeitet, und hab sozusagen ganz viele Umwege genommen bis ich beim Journalismus angekommen bin.
00:02:26: Dann habe ich gemerkt, eigentlich wollte ich eigentlich immer Bücher schreiben!
00:02:29: Der Journalismus war auch nur so ein Sprungbrett... ...und dann habe wieder nochmal ein paar Umwegesackgassen und Kreuzungen genommen und bin da heute angekommen wo ich jetzt bin.
00:02:40: In Folge eins des Haumdaufer-Podcasts war Nava Ibarhimi zu Gast.
00:02:44: Ich weiß nicht, ob du ja der Name was sagst?
00:02:46: Ja!
00:02:47: Bachmannpreisgewinnerin und ... Was du vielleicht nicht weißt, Journalistin mit Wurzeln aus Köln.
00:02:53: Ja ich glaub das hab' ich mal gehört.
00:02:55: Das
00:02:56: hättet ihr gemeinsam.
00:02:57: Sie hat tatsächlich glaube ich mittlerweile den dritten Roman draußen.
00:03:01: Ich habe aber nichts übersehen in der Recherche.
00:03:03: ein Roman von dir gibt's noch nicht.
00:03:05: Noch nicht, aber...
00:03:07: Okay, dazu kommen wir dann vielleicht noch zu den Zukunftsplänen.
00:03:10: Das klingt ja sehr spannend!
00:03:12: Auch wenn du gesagt hast, du hast es gebraucht um in den Journalismus zu finden das doch schon während des Studiums journalistisch gearbeitet.
00:03:18: Da wird schon einiges zusammengekommen sein und ich gebe zu die Frage ist immer knifflig.
00:03:22: aber gibt's einen Beitrag der dir besonders wichtig ist wo du sagst er hat vielleicht für dich am meisten bewegt oder der war... Ja ich weiß nicht so bewegend für andere Leute dass er meist Resonanz bekommen hat oder was auch immer?
00:03:36: Also während meines Bachelorstudiums habe ich tatsächlich auch schon Praktiker gemacht bei verschiedenen Zeitungen, damals beim Kölner Stadtanzeiger.
00:03:44: Das ist die größte Lokalzeitung in Köln.
00:03:46: später in der Kulturredaktion Der Tatz und da hab' ich schon einige Texte geschrieben.
00:03:51: Ich glaub', der Text, der für mich irgendwie Wo ich jetzt im Rückblick sagen würde, das war vielleicht irgendwie eine Art Durchbruchwahr.
00:03:58: Da habe ich aber schon im Master Kulturjournalismus in Berlin studiert und da habe ich damals einen Text veröffentlicht, indem es darum ging dass ich damals nach meinem Bachelorstudium als ich noch in Köln war angefangen habe für ein Kulturmagazin zu arbeiten und da sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe ganz schreckliche Arbeitsbedingungen hatte herrischen, sehr altmodischen Chef.
00:04:22: Der sich aber immer als so ein Linken progressiv und eigentlich ist er irgendwie an der Seite solidarisch mit seinen Arbeiter innen.
00:04:31: Aber ich habe es kaum mehr als ein paar Monate da ausgehalten.
00:04:35: Und darüber habe ich dann meinen ersten Text geschrieben, der auch in einer größeren.
00:04:40: Also ich hatte ja schon, wie gesagt bei der Tatzenpa Texte schon im Praktikum veröffentlicht.
00:04:43: Aber das war so für mich ein Text, der auch sehr persönlich war und gleichzeitig politisch und wo ich dann zum ersten Mal auch in einer größeren, ja einen größeren kommerziellen Blatt nicht, dass es online veröffentlich habe.
00:04:58: Und da hab' ich gemerkt, so Eier irgendwie kann ich das!
00:05:01: Das funktioniert gut.
00:05:02: Und dann später habe ich ja auch bei einem jungen Format des Zeitverlags von Zeit online gearbeitet.
00:05:11: Das war genau die Ansprache, die ich da erprobt habe – also so ein junges Online-Publikum ansprechen mit einer Mischung aus persönlichen und autobiografischen und gleichzeitig politischer Recherche.
00:05:25: Da erinnere ich mich an den Text gerne zurück oder auch ungern, je nachdem.
00:05:30: Ja, verstehe ich beides.
00:05:32: Zum Journalismus kommen wir dann noch.
00:05:33: Ich muss jetzt mal kurz zum Podcast abbiegen, weil das hier ist ein Podcast.
00:05:37: und wie bist du zum Podcast gekommen?
00:05:39: Und vor allem auch, wie entstand
00:05:41: Nr.A.,
00:05:42: Zwei, Zwanzig, ein Jahr nach Hanau kann man jetzt schon sagen.
00:05:45: also erstens preisgekrönt und zweitens ein wahnsinnig guter Podcast.
00:05:49: ich habe den gehört ohne zu wissen dass du nach Graz kommst also Monate vorher und bin immer noch total geflasht muss man sagen Wie kamest du zu diesem Genre?
00:05:58: Wie kam ich zu dem Schauch?
00:06:00: Ich muss mal gerade überlegen, ob das der erste Podcast war an dem ich gearbeitet habe.
00:06:03: Ich glaube aber schon, wenn nicht mich nicht irre.
00:06:07: Also ich hab natürlich im Masterstudium Kulturjournalismus, hab' ich natürlich auch ein ganzes Semester mit Radiojournalismus und Podcasten beschäftigt also hatte da schon so eine Art Grundausbildung.
00:06:20: und zu den Podcasten in zwei zwanzig ein Jahr nach Hanau kam ich weil mich die Produzentin, die Viola Funk damals angefragt hat Genau, vielleicht so.
00:06:29: Hintergrund dazu am neunzehnten Februar hat es in Hessen in Deutschland einen rassistischen Anschlag eines Faschisten und er hat dabei neuen migrantische Jugendliche ermordet später auch seine eigene Mutter bevor er sich dann suizidiert hat.
00:06:48: Und ich war eine der Stimmen, die damals unmittelbar nach diesem Anschlag auch auf Twitter.
00:06:52: Ich hatte damals schon eine relativ große Twitter-Reichweite Gedanken dazu geteilt habe.
00:06:59: und da ein Tweet von mir ist relativ viral gegangen als es darum ging.
00:07:03: Einer der Tatorte dieses Anschlags war einen Skischa-Bar.
00:07:06: später hat der Täter in einem Café noch Menschen ermordet und auf der Straße.
00:07:11: Und ein Gedanke war eben, dass dieser Anschlag auf migrantische Räume – also physische Röime wie zum Beispiel eine Skishabar.
00:07:19: Dass dem immer eine sehr lange Geschichte von politischer Kriminalisierung hergeht und einer Zielscheibenmachung auch in der deutschen Boulevardpresse vor allem wo dann immer wieder migrantische Orte wie Skishaars oder auch... andere Arten, überall wo sich migrantische Menschen aufhalten immer zur Zielscheibe gemacht werden und dass das alles in einem großen Zusammenhang betrachtet werden muss.
00:07:44: Und der ist da ziemlich viral gegangen.
00:07:46: und danach habe ich auch nochmal einen zwei anderen Podcasts damals zu dem Thema gesprochen und irgendwann etwa ein Jahr später kam dann Viola Funk die Produzentin auf mich zu und meinte her hättest du nicht mal Lust an diesem Podcast mitzuarbeiten?
00:08:00: Damit hat sie mich noch als Reporterin für den Podcast angefragt, also Reporterin und Moderatorin.
00:08:06: Es hat zeitlich bei mir gerade nicht so geklappt weil ich da an meinem ersten Buch gearbeitet habe, eine radikale Zärtlichkeit.
00:08:12: Und ja später hab' ich dann die Redaktion übernommen und ich finde so wie die Aufstellung dann am Ende war.
00:08:19: Also Alena Gjabarin hat dann die Reporterinnenrolle übernomen in dem Podcast, Schamdjaf hat dann moderiert und Viola Funk und ich genau haben die Redakktion gemacht – ich glaub', die Aufteilung!
00:08:30: war dann doch am Ende ziemlich gut und richtig.
00:08:33: Ziemlich gut ist wahrscheinlich ein bisschen untertrieben, wer es nicht gehört hat sofort wenn dieser Podcast vorbei ist auf dem Portal eurer Wahl beziehungsweise wahrscheinlich nur auf Spotify glaube ich oder?
00:08:43: Das ist eine gute Frage.
00:08:45: Es ist ein Spotify-Original-Podcast, deswegen ist er auf jeden Fall aus Spotify verfügbar!
00:08:50: Ich meine ich boykutiere ja mittlerweile aus Spotify aber ich habe mir noch nicht angeschaut wo es das sonst noch zu hören gibt, aber irgendwo auf jeden fall.
00:09:00: Ich denke man kann vielleicht auf YouTube auch mal suchen oder so.
00:09:03: Der Podcast wurde auf jeden Fall in der Kategorie Information mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet und will jetzt nicht übertreiben, aber sowas wie ein junger Pulitzerpreis in Deutschland.
00:09:11: könnte das schon so sein.
00:09:13: Was löst denn so einen Preis aus?
00:09:15: Wird man dann quasi zum Promi werden die Medien auf dich aufmerksam kommen dann Leute mit interessanten journalistischen Projekten oder ist es einfach nur ein gutes Gefühl?
00:09:26: Ich muss sagen, so ein gutes Gefühl war das damals.
00:09:29: Ich weiß noch, dass wir mit dem Team gemeinsam an dem Abend die Preisverleihung uns angeschaut haben in Berlin und ich weiß auch, es war irgendwie ... Sommerabend und es war eine schöne Stimmung.
00:09:42: Und man hätte sich freuen können, aber ich habe dann gemerkt als wir auch den Preis bekommen haben.
00:09:46: das hat so eine große Trauer in mir ausgelöst und immer wieder dieses Spannungsfeld in meinem Kopf wo ich bis heute keine richtige Antwort darauf habe.
00:09:55: Inwiefern ist okay ist Preise zu gewinnen mit Geschichten?
00:10:00: Wo es darum geht dass Menschen ermordet wurden und bis heute ihre Angehörigen um Aufklärung und Konsequenzen und Gerechtigkeit kämpfen?
00:10:08: Und natürlich haben wir einen Podcast gemacht, der jetzt nicht diese Geschichten einfach ausgeschlachtet hat.
00:10:14: In dem Podcast haben auch die Perspektiven der Angehörigen und der Aktivistinnen, die sich dann direkt nach dem Anschlag zusammengefunden haben, einen sehr großen Raum eingenommen.
00:10:23: Aber trotzdem war das immer für mich das Gefühl so... diesen Preis haben vielleicht eigentlich ganz andere Menschen verdient und die wollen vielleicht aber auch erst gar keinen Preis.
00:10:31: Die wollen eigentlich ganz, ganz andere Dinge, die wollen nämlich Gerechtigkeit.
00:10:35: deswegen hat die Freude jetzt nicht unbedingt so große Wellen geschlagen an dem Tag Aber später ja natürlich, wir wurden immer wieder zu Gesprächen und Podiengesprächen eingeladen.
00:10:46: Aber ich würde jetzt nicht sagen das ist für mich... Ich mache ganz viele unterschiedliche Sachen und Podcasts sind davon ein Genre von vielen.
00:10:54: Es war jetzt nicht so dass ich gesagt habe okay jetzt leg' ich hier die größte Podcast-Karriere meines Lebens hin und wir wurden auch im Team ausgezeichnet.
00:11:01: also es haben dann noch unterschiedliche Leute aus dem Team natürlich weiterhin.
00:11:04: Also Alena Schabarin hat ja noch Wie Videojournalismus gemacht.
00:11:09: Sam Duff macht ja noch ganz unterschiedliche Sachen.
00:11:11: Ich glaube, ge-podcastet hat sie danach auch... ich habe auch danach auch noch ge-Podcasted.
00:11:16: Anderweise in einem Podcast, der hieß Man lernt nie aus.
00:11:19: Der übrigens auch super sicher, wenn gestern am Abend ein bisschen ranquert?
00:11:23: Genau!
00:11:23: Also wir haben bei alle natürlich weiterhin in die Richtung gearbeitet aber es ist jetzt nicht so ... ich glaube das ist jetzt kein Pulitzerpreis am Ende des Tages
00:11:31: Aber schlecht ist nicht.
00:11:33: Du hast schon gesagt, du bist auf vielen Feldern unterwegs und so viele Felder, dass ich jetzt kaum das alles reinbringe.
00:11:39: Aber was wir natürlich besprechen müssen sind die Bücher.
00:11:43: Dein erster Bestseller – und das kann man wirklich sagen!
00:11:45: Das ist ein Bestsella von zwanzig-einundzwanzig radikale Zärtlichkeit, warum Liebe politisch ist.
00:11:51: Meine Frage ist sie das wirklich immer?
00:11:53: Und ist es nicht vielleicht sogar das Problem an der ganzen Sache?
00:11:56: Das ist eine sehr gute Frage.
00:11:57: Wo fange ich da an ohne jetzt einen großen philosophischen Nachmittag hier an?
00:12:02: Da
00:12:02: gibt mir ja mal die Hypothese vielleicht in den kleinen
00:12:04: Buch.
00:12:04: Die Hypothesie des Buchs, dass all diese Systeme auch Unterdrückungssysteme, die Menschen global hierarchisieren und ausbeuten, das die natürlich auch in unsere Beziehungen hineinwirken, dass unsere Bezüge kein Luftlehrer-Raum sind, dass auch da Systeme oder Logiken wie das Patriarchat oder Rassismus etc.
00:12:29: weiter fortwirken und dass gleichzeitig aber auch unsere Beziehung ein politischer Raum ist, indem wir auch sowas wie Widerstand üben können oder uns zusammentun können, solidarische Beziehungen aufbauen können oder auch erproben können was es bedeuten würde in einer Welt zu leben in der es all diese Unterdrückungssysteme Mechanismen nicht gibt.
00:12:49: In dem Sinne ja das ist die große Hypothese des Boos.
00:12:52: Man kann natürlich, ich finde es auch heute sehr interessant darüber über den Begriff des Politischen zu streiten.
00:12:57: Also man kann natürlich sagen nicht alles muss zwangsläufig dieselbe Qualität des politischen haben.
00:13:04: also wenn jetzt mein Partner meine Partnerin mich auf eine Art Weise ärgert muss ich jetzt nicht sagen oh mein Gott das ist so politisch.
00:13:12: wir müssen jetzt noch mal eine politische Debatte führen warum du jetzt den Joghurt gegessen hast oder so.
00:13:17: Da gab es auch, würde ich sagen in den letzten Jahren gerade so eine Internetbubble.
00:13:22: Manchmal auch so Tendenzen wo ich gesagt habe okay das ist jetzt schon wieder so eine Hyper-Politisierung um ein Begriff des belgischen Historikers Anton Jäger zu benutzen.
00:13:31: also wo dann plötzlich alles politisch ist und alles was man sagt irgendwie auch politisch aufgeladen ist und wo das am Ende nur noch so eine Art der Selbstdarstellung wird und es darum gar nicht geht irgendwie gemeinsam große politische Visionen und sich zu organisieren, da hinzukommen.
00:13:46: Und natürlich kann man auch sagen, wenn man Räume politisiert... Das ist eine feministische Krux zum Beispiel zu sagen.
00:13:52: Wenn wir sagen unsere Beziehungen sind politisch inwiefern beansprucht dann z.B.
00:13:57: auch so was wie ein Staat zu sagen okay dann kann ich auch in diese Räumen eingreifen weil die sind ja nicht mehr einfach per se privat sondern das ist ja auch ne politisch öffentliche Sphäre.
00:14:06: und dann kann der Starter vielleicht auch irgendwelche Ansprüche anstellen mit eingreifend zu können zum Beispiel uns sagen zu wollen In Frankreich gab es letztens Rundbriefe an vermeintlich gebärfähige Menschen, Frauen mit der Aufforderung doch mehr Kinder zu zeugen.
00:14:23: Und dann fängt dann irgendwann der Staat auch an das in seinem Sinne zu missbrauchen.
00:14:28: Ja da sind sehr viele Fragen offenbar die aus so einer Frage wie du sie gestellt hast aus einer sehr guten Frage dann resultieren die man noch endlos diskutieren könnte.
00:14:38: So, ich habe ja das Buch leider noch nicht gelesen aber das werde ich nachholen.
00:14:42: und weil ich ganz ehrlich bin.
00:14:43: Ich hab auch das Buch von zwanzig drei und zwanziger noch nicht gelesen.
00:14:46: vielleicht fange ich sogar mit dem an...
00:14:48: Gar nicht schlimm!
00:14:50: ist die Reihenfolge es vermutlich egal, nehme ich einmal anderen.
00:14:53: Aber ich fange vielleicht mit dem an, zwanzig dreiundzwanzig erschien das Buch Hass von der Macht eines widerständigen Gefühls.
00:15:02: Ich habe mich jetzt da auch mehrere Sachen gefragt.
00:15:04: erstens is Hass wirklich noch Widerstand?
00:15:06: Ich denke gerade die Politik nutzt Hate und Rage-Bate momentan sehr bewusst.
00:15:12: niemand so deutlich wie der amerikanische Präsident Und ich glaube, ich habe auch ein Podcast von dir gehört zum Thema Hass.
00:15:18: Du findest ihn einfach auch wichtig für uns Menschen und das finde ich auch super dass man das mal aufs Tapet bringt weil eigentlich hat der ja ganz schlechtes Image.
00:15:26: Bei dir kommt da viel differenzierter über.
00:15:29: du hast zb zwischen verschiedenen Formen des Hasses unterschieden.
00:15:33: fangen wir mal so an.
00:15:34: Ist Hass tatsächlich Widerstand oder ist Hass nicht eigentlich schon sowas wie ein Marketingprodukt?
00:15:38: Zum Beispiel von Politik?
00:15:40: und welche Form von Hass isst ihr denn am liebsten?
00:15:44: Alles gleichzeitig, wie so viele Dinge in der Welt.
00:15:47: Also was mir ja schon sehr wichtig war bei dem ersten Buch das ich geschrieben habe auch bei der Liebe zu sagen liebe ist nicht per se gut oder schlecht.
00:15:56: also die welt kann man nicht an so einfache kategorien vor allem so etwas wie gefühle emotion effekte einfach packen und sie dann entgut und böse einteilen.
00:16:06: also ein gefühl hat keine natur In dem Sinne, es kommt immer auf den historischen Kontext an.
00:16:13: Es kommt oft das Machtgefüge an in dem Gefühle erlebt werden und in die Tat umgesetzt werden.
00:16:19: Und genauso ist natürlich auch so was wie Hass nicht per se schlecht oder gut.
00:16:24: Es kommen drauf an ja natürlich die politische Rechte nähert Hass, streut ihn setzt ihnen systematisch ein um Menschen gegeneinander aufzubringen.
00:16:33: Aber auf der anderen Seite gibt es ja auch sehr berechtigten Hass, zum Beispiel gegen so etwas wie... Also ich schreibe den Hass immer und das ist auch das was sich an ihm so faszinierend finde.
00:16:42: Es ist eine radikale Infragestellung von Dingen, die ich erlebe oder von Verhältnissen in denen ich lebe.
00:16:49: Der Hass ist ja auch dieses Gefühl das kennen wir ja alle nicht einfach weitermachen zu können sondern es ist etwas sehr laut.
00:16:56: Es ist ein Grollen dass irgendwann vielleicht aus so einem Unbehagen Das wir eh spüren Irgendwann sich so Bahn bricht und einfach sich sehr laut äußern kann.
00:17:06: Und Ich finde es gibt Verhältnisse Die genau das erfordern Dass man sie radikal infrage stellt.
00:17:11: In meinem Fall würde ich sagen So wie Klimakatastrophe, die endlose Ausbeutung unseres Planeten zum Profit und für Privilegien von einigen wenigen oder ob das Patriarcherart oder Kolonialismus etc.
00:17:26: Ich finde das sind sehr berechtigte Anliegen, die man hassen kann.
00:17:30: Hassen muss vielleicht auch sie radikal in Frage stellen aber dann warum es mir ja immer geht wenn ich auch sage Gefühle sind nicht per se gut oder schlecht.
00:17:38: Was mich dann besonders interessiert und das ist der zentrale Punkt in beiden Büchern, ist die Frage nicht was fühlen wir sondern was tun wir am Ende?
00:17:47: Kollektiv.
00:17:48: Also wie kann man auch Gefühle ein kollektives Handeln übersetzen?
00:17:52: Ein Handeln das letztendlich... für das kämpft, was uns allen zugutekommt und zwar ein besseres Leben.
00:17:59: Eine freiere Gesellschaft, eine klassenlose Gesellschaft vor allem.
00:18:03: Und das ist immer so ein bisschen... sind die Widersprüche durch dich mich da entlang hangle auch in dem zweiten Buch?
00:18:09: In dem Hassbuch?
00:18:11: Jetzt ist es so dass gerade erfolgreiche Frauen queeren Menschen und Transpersonen im Netz besonders viel Hass entgegen schlägt.
00:18:19: Wie gehst du damit um, das wird dich ja auch betreffen?
00:18:22: Nimm mich einmal an!
00:18:23: Du hast so viele Follower da werden nicht nur nette Menschen drunter sein.
00:18:28: Wie gehe ich damit um?
00:18:29: Ich muss sagen es war viel schlimmer als ich auf Twitter war damals.
00:18:32: Twitter war ein Komplettkatastroph.
00:18:34: Da hatte ich auch irgendwie relativ großen Account und irgendwann habe ich das einfach nicht mehr ausgehalten weil da irgendwie alles nochmal gefühlt schnelllebiger ist.
00:18:44: Ich hatte noch das Gefühl, ich wandere da auf einem Minenfeld und jeden Moment kann irgendwas explodieren.
00:18:49: Und dann bin ich da tagelang auch von eingenommen... ...und ich habe auch irgendwann gelernt dass ich nicht unbedingt mir da ein dickeres Fell anlege mit der Zeit sondern dass es jedes mal wenn ich einen Shitstorm bekommen habe Das Gefühl haltet, dass mir das komplett den Boden unter den Füßen wegreißt.
00:19:07: Heute bin ich hauptsächlich auf Instagram unterwegs, da geht alles erst mal ein bisschen gediegen dazu.
00:19:13: Und natürlich bekomme ich dann auch ... Ich glaub, man muss mal unterscheiden.
00:19:17: Kriegt man manchmal berechtigte Kritik?
00:19:19: Da versuche ich irgendwie anders mit umzugehen.
00:19:21: oder sind da einfach Leute die wir trollen?
00:19:23: und meistens schaue ich mir dann diese Profile an, die mir irgendwelche bösen Nachrichten schreiben.
00:19:27: Das sind dann einfach wirklich Troll-Accounts.
00:19:30: Also das sind dann Accounts ohne eigene Followerschaft und die dann so selbst ein paar Leuten folgen.
00:19:34: Und dann denke ich immer so, okay welcher Bot sitzt da jetzt dahinter?
00:19:40: oder ne?
00:19:41: So sind das überhaupt reale Menschen.
00:19:43: Ich hab auch eine sehr, sehr strenge Blockierpolicy.
00:19:46: also ich blockiere einfach direkt und ich diskutiere auch erst gar nicht meistens mit Leuten irgendwie öffentlich und so und ich glaub deswegen... Ich versuche diese Mechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie nicht dahingehend zu bedienen.
00:19:58: Und deswegen glaube ich, dass auch viele Hater so ein bisschen manchmal das Interesse daran verlieren sich mit mir anzulegen.
00:20:04: öffentlich weil ich meistens das Versuche an mir abprallen zu lassen und erst gar nicht öffentlich darauf einzugehen weil ich habe Kollegen die führen öffentliche Diskussionen bis zum Umfallen.
00:20:13: Manchmal finde ich die auch wichtig, finde ich sehr bewundernswert.
00:20:16: Ich hab da gar keine Energie für, ich hab da auch gar keine Lust drauf.
00:20:19: Die bösen Arrichten, die ich dann manchmal bekomme ja ... Manche beschäftigen mich dann ein paar Tage, dann habe ich sie wieder vergessen.
00:20:26: Manche führen zu sehr viel Wut und Hass- und Rachegefühlen.
00:20:30: Die muss sich dann irgendwie anders produktiv umwandeln.
00:20:34: Aber ja es ist leider das Los in der Öffentlichkeit zu stehen.
00:20:38: Ja
00:20:39: aber ich denke einen guten Zugang!
00:20:41: Es bleiben trotzdem ab und zu Narben, glaube ich.
00:20:44: Wenn man über solche Sachen stolpert.
00:20:47: Auf jeden Fall.
00:20:48: Jedenfalls arbeitest du viel und das ist vielleicht auch eine gute Ablenkung.
00:20:51: Zum Beispiel moderierst du auch im Schauspielhaus Bochum die Reihe What a Crime?
00:20:55: Um welche Aspekte von Verbrechen geht es dir da und wen lädst du da ein?
00:20:59: Mhm!
00:21:00: Yeah what a crime is the Fortsetzung der... Gesprächsreihe What a Feeling, mit der ich angefangen hatte am Schauspielhaus Buchum und die Dramaturgin damals, die Leonie Adder.
00:21:12: Mit der ich zusammengearbeitet habe hat er dann die Idee zu What A Crime?
00:21:15: Und in der Gesprächssreihe geht es letztendlich um die normalisierten Skandale unserer Zeit also um die Frage welche großen Verbrechen unserer Zeit werden eigentlich als total normal und natürlich angenommen?
00:21:30: Wer gilt auf der anderen Seite als kriminell und muss ins Gefängnis?
00:21:36: Gleichzeitig finde ich auch andere Fragen sehr interessant.
00:21:38: Wie kommt diese große... deutsche Faszination für Krimis und True Crime.
00:21:44: Da muss ich mir auch an die eigene Nase erfassen, weil ich schaue mir wirklich sehr gerne true crime Sachen an also im Grunde dieses ganze Spannungsfeld von faszination über Verbrechen gleichzeitig auch immer stärker während der auch kriminalisierung zum Beispiel von linken protest oder Palästina-solidarischen Protest, wie wir in Deutschland erlebt haben oder auch von Klimaaktivistinnen.
00:22:10: Die in den vergangenen Jahren wirklich mit so öffentlichen Schauprozessen fast irgendwie zur Zielscheibe gemacht wurden.
00:22:18: also all diese Gemengelage und auf der anderen Seite selbst Menschen politische Menschen wie ich die sich gerne True Crime Sachen an einem Sonntagabend wenn sie mal eine Me Time Quality time haben wollen reinziehen.
00:22:29: Also das ist alles ziemlich abgefahren.
00:22:31: Und um dieser Singer geht es in dieser Gesprächsreihe.
00:22:34: In der ersten Ausgabe hatte ich den kurdischen Rapper Darbflex zu Gast, der sehr offensive politische Texte rappt und mit denen auch schon mal die ganze rechtsextreme AfD gegen sich aufgebracht hat.
00:22:50: Darüber haben wir dann gesprochen.
00:22:52: in der nächsten Folge.
00:22:54: Spreche ich mit der Anwältin Asha Hedayati, auch Bestsellerautorin Und der kritischen Kriminalogen Friederike Häuser überfragen von, wer gilt als kriminell?
00:23:06: Wen schützen Gesetze.
00:23:08: Warum sind gerade Frauen auch oftmals in Familiengerichten... Der Willkür des Staates ausgeliefert.
00:23:16: und was hilft tatsächlich Feministinnen dabei sich gegenseitig zu schützen wenn sie nicht unbedingt die Polizei rufen wollen.
00:23:23: Und dann, wen werde ich noch zu Gast da vielleicht gar nicht sehr schon mal verraten Oder vielleicht auch nicht, weil wäre dann irgendwie doof, wenn die Personen doch nicht kommen.
00:23:32: Ja das kann passieren aber da wird sie noch wie ein Vorschlag.
00:23:35: Ja oh mein Gott sehr gerne!
00:23:36: Im Haumdauer-Podcastarchie findet sich eine Folge glaube ich aus dem Sommer im Winter mit Corinna Berthold.
00:23:41: Stephan.
00:23:42: Sie ist Wissenschaftlerin an der Uni Graz und sie forscht zu True Crime.
00:23:46: Was fasziniert uns so?
00:23:47: Und vor allem auch warum schauen so viele Frauen und hören schauen Frauen so viel true crime?
00:23:53: dazu gibt es wissenschaftliche Studien was die Motivlage ist was man sich davon erwartet.
00:23:57: Vielleicht hörst du mal rein in die Folge.
00:23:58: Ich finde die Korinna wahnsinnig spannend, sehr Medienerfahren und ja vielleicht eine schöne Perspektive.
00:24:03: Habe ich auf jeden Fall jetzt auf dem Schirm?
00:24:05: Also es ist schon eine Person angedacht und angefragt für aber sonst würde ich mir diese Folge auf jedenfall zur Vorbereitung mal anhören.
00:24:12: Ja das wäre doch super!
00:24:13: Cool
00:24:14: Du moderierst, du schreibst Bestseller, du arbeitest für einige der meines Erachtens besten Medien im deutschsprüngen Raum, du gibst Workshops, du hast für das Theater gearbeitet.
00:24:22: gibt's eigentlich irgendwas was dir gar nicht liegt obwohl es zum Job dazugehört.
00:24:27: Ja, diese ganze so technische Infrastruktur.
00:24:30: Also ich hab ja auch mal wie gesagt auch so Radiojournalismus gelernt und so... Und ich mach das auch total gerne!
00:24:36: Ich find' das Formatradio auch total toll.
00:24:39: aber so Sachen schneiden also vor allem Audioschneiden und mit Schneideprogramm umgehen und sowas was ich ganz gut kann ist so mit Instagram Reels machen.
00:24:50: Das ist irgendwie für so Dummies wie mich.
00:24:52: Es ist super einfach zu händeln, aber alles habe merkt, alles was so Technik, Computer.
00:24:59: All das bringt mich einfach in Verzweiflung geht gar nicht.
00:25:02: deswegen kann ich nur... Ich mache dann einfach das Reden und das Schreiben und die technische Abfertigung müssen dann andere Menschen machen.
00:25:11: Ist bei mir ähnlich.
00:25:13: Grüße gehen raus an das Pot!
00:25:15: Ja hallo danke.
00:25:17: Du beschäftigst dich in deiner journalistischen Arbeit auch mit dem Nahen Osten.
00:25:20: Du warst im Jahr zwanzig-fünfundzwanzig in Palestina und hast dich über die Situation dort informiert, nun sind dieser Tage gleich zwei neue alte Kriege ausgebrochen.
00:25:29: Warum ist denn Hass?
00:25:31: Um auf deine Bücher nochmal kurz zurückzukommen anscheinend stärker als Liebe und Krieg für manche Mächtigen so wahnsinnig attraktiv dass man ständig irgendwelche neuen Konflikte beginnen
00:25:41: muss.
00:25:42: Ich fühlte es erst einmal immer schwierig, vor allem auch im Ostkontext über Hass zu sprechen.
00:25:50: Eigentlich habe ich in der englischen Übersetzung von dem Hassbuch noch mal auf Palästina und die Repressionen der letzten Jahre in Deutschland gegen palästiner solidarische Gruppen und Menschen ein.
00:26:03: Und ich meine auch dann Begriff zu verwenden, den ich später erfunden habe.
00:26:08: Aber mit dem ich auch immer mal wieder arbeite ist so Hassifizierung also das sozusagen politische Konflikte historisch gemachte politische konflikte hassifiziert werden und gesagt wird oftmals mit Blick auf der mittleren Osten ja da sind irgendwie Gruppen die hassen sich einfach bis auf die Knochen und sie werden sich jetzt für immer und ewig bekriegen was auch meistens eine Naturalisierung von Krieg auch mit sich bringt.
00:26:33: Aber erst mal dort ist, merkt man.
00:26:35: das Emotionale ist natürlich etwas was aus dem Konflikt.
00:26:39: Aus der Unterdrückung und der Ungerechtigkeit hervorgeht.
00:26:41: aber es ist sozusagen nicht der Ursprung des Konflikts oder Der Ursprungen hat natürlich immer geopolitische Gründe.
00:26:47: Es ist jetzt mit Palästina auch Besatzungsverhältnisse Etwas was ich auch nach dem Besuch, nachdem mich in der Westbank war Auch als Apartheid bezeichnen würde Wenn man da sieht wie palästinenser in abgeschlossen abgeriegelt Vierteln, Städten leben, gewisse Bushaltestellen nicht benutzen dürfen.
00:27:07: Gewisse Straßen nicht begehen dürfen, gewiße Autobahnen nicht befahren dürfen und all solche Sachen.
00:27:15: Und womit hat das zu tun?
00:27:17: Also warum wird ständig Krieg geführt?
00:27:19: natürlich einfach aus geopolitischen Interessenslagen.
00:27:22: wir leben gerade auch in einer Zeit wo sich auch die Krisen des Kapitalismus, sehr, sehr multiple Krisen in der Welt zuspritzen.
00:27:31: Es gibt sehr viele Kämpfe um Ressourcen im Mittleren Osten.
00:27:34: Gibt es eine Neuordnung des mittleren Ostens?
00:27:37: Wo vor allem so zwei Machtachsen von Israel auf der anderen Seite und die Türkei auf der Anderen Seite.
00:27:42: Und beide haben sehr große Ambitionen im mittlerer Osten ihre Machtfelder weiter auszubreiten.
00:27:49: Es geht um gewisse Sicherheitsversprechen, Bevölkerung machen, aber irgendwie auch ein Sicherheitsverständnis das immer nur offenbar auf Kosten der Unsicherheit und des Todes und der Zerstörung von anderen Menschen ist.
00:28:04: Also es geht natürlich auch jetzt gerade sieht man das ja ganz deutlich irgendwelche Interessens lagen die USA oder Europa oder auch dann.
00:28:15: so starten wieder Iran.
00:28:17: und also das ist irgendwie sehr wichtig diese Konflikte oder Kriege irgendwie auch als eine politische Folge von politischen Entscheidungen und politischen Asymetrien, Machtachsen zu betrachten.
00:28:30: Und sie nicht in dem Sinne zu emotionalisieren weil ich glaube das ist auch Kriege geben würde.
00:28:36: wenn jetzt Trump sich hinstellen würde und sagen würde Ich liebe alle Menschen auf der Welt Natürlich würden wir ihm das nicht unbedingt glauben, aber das würde am Ende nicht bedeuten dass es keine Kriege mehr geben würde.
00:28:48: Weil ja... Es braucht halt Ressourcen, es braucht Zugänge zu irgendwelchen Export- und Import- und Handelswegen und all solche Sachen.
00:28:58: Und das eher in dem großen Kontext sich anzuschauen wie die globale Wirtschaft funktioniert und was sie auch erfordert von den unterschiedlichen Akteuren.
00:29:08: An und für sich ist ein Podcast gut beraten, keine Tagesaktuellen Themen anzusprechen.
00:29:13: Aber ich würde es bereuen wenn ich dich nicht gefragt habe deine Familie hat türkische und kurdische Wurzeln.
00:29:18: wie groß sind deine Sorgen dass ich der Krieg um den Iran ausweiten könnte zum Beispiel auf kurdisches Gebiet?
00:29:23: gestern hatte er offensichtlich einen Versuch eine iranische Rakete Richtung Türkei abzuschießen.
00:29:28: Wie weit beschäftigt dich das auch als Person?
00:29:31: Als Mensch?
00:29:32: Es ist ja so das Ding, dass immer so viel passiert.
00:29:36: Vor allem im sogenannten mittleren Osten in West-Asien.
00:29:39: Ich persönlich versuche dann immer nicht ein großer Panik zu verfallen weil es ist mittlerweile alles so kurzlebig, dass man gar nicht weiß an welcher Ecke oder auch persönlichen Front sich gerade lohnt.
00:29:50: irgendwie eine Aufregung und Panik zum Verfallen.
00:29:53: Und in der Woche sehen die Verhältnisse schon wieder ganz anders aus.
00:29:59: Auf jeden Fall war das so, als der Krieg im Iran losging.
00:30:03: Dass ich mit meiner Mutter gesagt habe, die wollte in die Türkei reisen zu ihren Verwandten und ihr gesagt habt, warte erst mal ab!
00:30:10: Ich hatte kein gutes Gefühl zu wissen, dass sie mit einem Flieger über die Türkey fliegt, während vielleicht eine Rakete in eine innliche Richtung unterwegs ist.
00:30:20: Und was die Situation der Kurden betrifft?
00:30:23: Ist es eh immer ... Kutten sind auf vier verschiedene Staaten, die sie schon seit Jahrzehnten auch mit unterdrücken und versuchen jede Form von Selbstregierung zu bekämpfen und zu verhindern.
00:30:37: Also Türkei, Syrien, Irak... Es ist noch mal eine andere Situation, aber auch Iran.
00:30:43: Und da passiert immer so viel gleichzeitig und es ist immer sehr viel was bei mir los ist zu verstehen, zu versuchen was da passiert mit Freundinnen drüber sprechen irgendwie überhaupt eine Klarheit zu behalten und dann sich im nächsten Moment fragen was kann man jetzt tun?
00:31:01: Und dann gleichzeitig natürlich auch die Sorge über meine Familie.
00:31:05: Man weiß gar nicht, wo man anfangen und aufhören soll mit der Sorge.
00:31:09: Weil meine Sorge beschreckt sich jetzt nicht nur auf meine Familie sondern natürlich auch immer ganz viele Menschen, die ich erst mal gar nicht kenne weil wir sehen das ja auch gerade wenn.
00:31:20: so etwas wie der Krieg gegen den Iran hat ja immer ganz ganz viele Folgen Und Konsequenzen, die man im ersten Moment vielleicht gar nicht absehen kann und wo dann eigentlich so ein Krisenhärt ganz viele andere entzündet.
00:31:33: Am Ende ist das ein großes Feuer und am Ende ist da niemand von sicher.
00:31:37: Das ist sehr schwierig klar.
00:31:40: Aber auf der anderen Seite ist es seitdem ich denken kann auch gewesen in der Region, woher meine Eltern kommen.
00:31:46: deswegen hat man dann glaube ich auch irgendwann eine gewisse Resilienz entwickelt.
00:31:51: oder muss es auf eine Art und Weise
00:31:54: Ein Thema rund um Medien, gerade im deutschsprachigen Raum ist manchmal die Frage darf man als Journalistin auch Aktivistin sein.
00:32:01: Du bist beides oder sehe ich das falsch?
00:32:04: Ja, ich bin beides bzw würde ich sagen so... Ich arbeite gar nicht mehr so viel journalistisch.
00:32:12: also vor ein paar Jahren war das noch anders aber mittlerweile Wenn ich journalistisch arbeite, dann eher als Autorin.
00:32:19: Dass ich sozusagen Autorenbeiträge in die Kolumnen oder Kommentare mache.
00:32:25: Ich arbeite jetzt nicht in einer Redaktion und sitze da am Hebel und entscheide darüber welche journalistischen Inhalte sich verbreiten.
00:32:33: Deswegen würde ich heute mich gar nicht mehr unbedingt als Journalistin bezeichnen.
00:32:38: Ich bin auch Aktivistin ja!
00:32:40: Aber ich habe irgendwann gemerkt, dass es für mich sinnvoller ist, beides zu trennen.
00:32:45: Also ich sage nicht, dass man nicht beides sein kann aber ich glaube das dem Aktivismus zur Liebe so andersrum also nicht unbedingt im Journalismus zur liebe.
00:32:55: aber auch dem aktivismus tut es glaube ich nicht gut wenn man da Viele Dinge, gerade als Person in der Öffentlichkeit und mit einer großen Reichweite vermengt.
00:33:03: Und zum Beispiel sagt mein Instagram-Auftritt ist jetzt mein Aktivismus.
00:33:07: Ich kriege da auch manchmal Nachrichten von Leuten die mir dann bei Instagram schreiben und sagen Boah dein Aktivismus ist so toll und wichtig!
00:33:14: Und ich denke dann immer ihr wisst gar nicht was mein Aktifismus ist.
00:33:17: Also das was ich hier auf Instagram mache ist halt letztendlich es eine Marke.
00:33:21: Es ist Teil meiner Erwerbsarbeit.
00:33:24: Das geht natürlich auch sehr viel darum Werbung zu machen, auch für die Dinge, die ich dann auch wie verbreiten will oder vermagten will.
00:33:32: Und Aktivismus ist für mich was ganz anderes.
00:33:34: das passiert meistens in der Anonymität Das passiert im Kollektiv.
00:33:38: Das passiert meist ohne dass man einen Spotlight bekommt und sich dann irgendwie rühmen und selbst loben kann.
00:33:45: Ich habe gemerkt auch für Menschen mit denen ich zusammen auch Aktivismus mache zum Beispiel bei meinem Stadtteil Dass es auch ganz merkwürdig ist wenn man da irgendwie hinkommt dass ich da ja schon versuche, ein Verhältnis auf Augenhöhe herzustellen.
00:33:59: Und es ist da eher kontraproduktiv, wenn man das jetzt vermengt sozusagen mit der Person – der öffentlichen Person Shader Kurt.
00:34:06: und als Aktivistin will ich andere Dinge und mache andere Dinge als das.
00:34:11: Das ist
00:34:11: sehr schlau!
00:34:12: Danke!
00:34:14: Du hast fast dreihundertsiebzigtausend FollowerInnen auf Insta.
00:34:17: Ich habe gestern nochmal nachgeschaut und nachdem du das schon selber als deinen zentralen Kanal da ins Spiel gebracht hast, und wir auch ein bisschen vor einer medialen Transformation stehen, glaube ich, darf ich dich Creator oder Newsfluencerin nennen?
00:34:30: Oder würdest du das als Beleidigung zurückweisen?
00:34:32: Wie gehst du damit
00:34:33: um?
00:34:34: Na ja, ich würde mich jetzt nicht unbedingt beleidigt fühlen aber... Creator bin ich nicht unbedingt, weil es gibt ja schon Leute auf Instagram die da wirklich echt glaubt sehr viel Zeit und sehr viel Mühe reinstecken.
00:34:46: Welche Instagram-Formate zu kreieren wo sie eine unterschiedliche Ansprache, Adressierung ihres Publikums erproben.
00:34:53: bei mir passiert das ja alles eher sehr nebenbei.
00:34:56: also ich würde sagen Instagram ist ein sehr zentraler und wichtig aber nicht mein Hauptbetätigungsfeld.
00:35:02: deswegen wäre jetzt nicht Creator und das andere.
00:35:04: was war das?
00:35:05: Newsfluencerin?
00:35:08: Schon ein bisschen, oder?
00:35:09: Also ich glaube ja über News, Fluent ... also ich nehme Einfluss.
00:35:14: Ich übereinfluss auf andere Menschen über die News, die ich teile.
00:35:17: Ja, auf jeden Fall.
00:35:18: Wenn man das sozusagen jetzt von dem kommerziellen Aspekt abkoppelt, wo es darum geht als Influencerin darüber, weil niemand bezahlt mich.
00:35:25: Im Dura zu
00:35:25: hängen und sich dann zu bejahmen.
00:35:27: Niemand bezahlt dich dafür, dass ich gewisse Dinge teile!
00:35:29: Das hängt einfach...ja kann man schon machen.
00:35:32: Ich habe schon Schlimmeres gehört, ist okay.
00:35:34: Bin nicht geholgt.
00:35:36: Sehr gut Worüber wirst du denn bei der Elevator-Eröffnung sprechen, die in wenigen Stunden über die Bühne geht?
00:35:41: Also jetzt noch nicht die ganze Rede aber so ein paar Ansätze.
00:35:46: Also das Elevate Festival steht ja in diesem Jahr unter dem Motto Vital Science und was Philosophinnen tun habe ich mir erst einmal ziemlich den Kopf über den Begriff zerbrochen vor allem über die akurate Deutschübersetzung Weil man kann das natürlich technisch übersetzen und von Vitalparametern oder Vitalzeichen sprechen.
00:36:10: Ich habe dann sehr schnell ein Lebenszeichen gedacht, das sind auch Dinge die man relativ gut messen kann also einen Puls der schlägt.
00:36:17: Sprechen rufen eine Berührung Muskel die zucken.
00:36:22: Im Internet habe ich dann aber auch noch eine andere Übersetzung gefunden, und zwar die der Lebenswichtigen Anzeichen.
00:36:27: Und dann war halt was los so in meinem Kopf weil ich dachte ist es eigentlich dasselbe also sind Lebenszeichen das selbe wie lebenswichtige Anzeiche?
00:36:35: Weil gerade wenn wir nochmal über den Kapitalismus sprechen, der ja sehr gut darin ist Lebenszeichend zu verwalten und sich auch auf eine Art und Weise zuzulassen also das Menschen leben überleben Aber gleichzeitig auch ihnen dem zu berauben was ein Leben letztendlich lebt oder was ich als lebenswichtiger Anzeichen bezeichnen würde.
00:36:55: Und zwar sowas wie Zeit für Beziehungen, Räume für Selbstentfaltung, Röme in denen wir uns selbst auch widersprechen können und experimentieren können – all diese Dinge!
00:37:06: Deswegen ist das so der Ausgangspunkt meiner Überlegung.
00:37:09: Natürlich geht es auch um die Liebe und die Frage nach Gefühlen und welche Art von Liebe letztendlich nur auf Lebenszeichen abzielt, Lebenszeicheln zu erhalten.
00:37:20: aber Welche Liebe, welche Vorstellung von Liebe auch.
00:37:23: Dazu dien ich es lebenswichtige Anzeichen also auch unsere Beziehung und all das was man nicht messen kann, was man Nicht kalkulieren kann Auch dafür einen Raum zu bieten Also Bedingungen zu schaffen in denen wir nicht nur überleben sondern tatsächlich leben können.
00:37:39: Ja
00:37:40: Wenn ihr das hört, ist Elevator zwanzig sechsundzwanzig schon Geschichte.
00:37:44: Dann werdet ihr halt einfach die Bücher lesen müssen!
00:37:46: Ich freue mich schon auf den heutigen Abend.
00:37:48: Ich auch.
00:37:49: Das Jahr ist noch jung.
00:37:50: was bringt denn zwanzigssechsundzwannzig?
00:37:52: Wir haben ja schon so ein bisschen in die Richtung vorgespoilert.
00:37:55: quasi mir kommt vor der war irgendwas mit Bellatristik und einem neuen Buch.
00:37:59: Was passiert dann bei dir?
00:38:00: zwanzixechsundzwandzig?
00:38:01: Also, zwanzig sechsundzwanzig ist es ja, an dem mein allererster Roman erscheinen wird.
00:38:07: Ich hab ja bisher Sachbücher geschrieben und ein Buch mit ... also einen Sammelband mit herausgegeben, in dem es um Videospiele ging.
00:38:14: Noch mal ganz anderes Thema!
00:38:15: Aber im August erscheint mein erster Roman.
00:38:18: Er heißt Zeit der Monster.
00:38:20: Und soll ich auch verraten, worum es geht?
00:38:23: Oder machen wir das einfach mysteriös?
00:38:27: textmäßig, wenn du magst.
00:38:29: Ja das ist natürlich ein bisschen schwierig bei diesem Text weil in diesem Text geht es so um alles gefühlt was mich beschäftigt die letzten Jahre.
00:38:37: Das Buch ist
00:38:37: ziemlich dick, Sechshundertseiten?
00:38:38: Ne, sind sehr gute kompakte knapp dreihundert Seiten.
00:38:43: aber es geht letztendlich um die Zeit in der wir gerade leben aber an der Menschen glaube ich schon immer gelebt haben also das Gefühl dass die Welt aus den Fugen gerät und Gleichzeitig aber auch die Einsicht, dass die Welt schon vielleicht immer dabei war aus den Fugen zu geraten.
00:38:56: Und es ist kein Paradies gibt, zu dem wir einfach zurückkehren könnten mal auch dieses Paradies niemals existent war und das für viele Menschen das Leben schon immer irgendwie ganz schrecklich und aus den fugen geratend war.
00:39:10: Aber zwischen alldem in der Gleichzeitigkeit Menschen schon immer bemüht haben, das immer geschafft haben, des Schöne und das wahre und die Zärtlichkeit und das Leben mit seinen lebenswichtigen Anzeichen herauszudestillieren.
00:39:25: Und es ist ein Buch, jemand von meinem Verlag hat das sehr schön kommentiert.
00:39:30: Das ist ein unendlich trauriger Roman in sehr schillernden Farben, hat er gesagt.
00:39:35: Es ist auch sehr lustig!
00:39:38: und bewegt sich so zwischen unterschiedlichen Genres.
00:39:41: Und will eigentlich gleichzeitig dieser Genre alle sprengen, also es ist eine Mischung aus biblischen Mythen, türkischer Soap Opera, Pop-Roman ... alles irgendwie auf einmal.
00:39:56: Ein Wahnsinn!
00:39:57: Er scheint ungefähr Mitte März hast du gesagt?
00:39:59: Nee, Mitte August.
00:40:00: Ah, Mitte Agust!
00:40:01: Okay.
00:40:02: Ja wunderbar dann freuen sich die Menschen, die das jetzt ab Mitte März hören und werden schon Vorbestellungen
00:40:08: lauschen.
00:40:09: Hoffentlich!
00:40:09: Yes Wir kommen zu unserer letzten Kategorie, die heißt in Allerkürze.
00:40:14: Also trotz der Komplexität der Fragen bitte ganz kurze Antworten.
00:40:18: Was spricht nach wie vor für die gute alte Medien statt Köln?
00:40:24: Wow, ja kurz ne Das Wetter.
00:40:28: Wirklich, okay ... Ich nenne immer Köln-Kolifornien aber sonst nicht so viel die Leute.
00:40:35: Aber du bist eher in Berlin oder?
00:40:37: Äh nee ich bin eigentlich jetzt mittlerweile mehr fast mehr in Kölnen.
00:40:40: Okay Bin auch in Berlin aber schon mehr in köln.
00:40:44: Schon
00:40:44: ein bisschen cozy auf.
00:40:45: trotzdem ne
00:40:46: Für
00:40:46: manche rough für manche cozy
00:40:48: Kölne oder berlin?
00:40:49: Kölner also weiß nicht.
00:40:51: meine Dante lebt in der Gegend.
00:40:52: für dies ist es zu rough.
00:40:52: Die fährt dann nach Düsseldorf zum Einkaufen weil dir das schon zu steißig ist.
00:40:57: Also ich hab viele Jahre in Berlin gelebt, tu's ja immer noch und im Vergleich ist Köln genau das Gegenteil von Ruff.
00:41:05: Ja es geht immer rougher.
00:41:06: Passt
00:41:07: trotzdem Grüße an Dante Lilo.
00:41:08: Viele
00:41:09: Grüße!
00:41:09: Nächste Frage du triffst Alice Schwarz hat zufällig auf der Straße.
00:41:12: was sagst du ihr?
00:41:13: Mach mal Platz gerade zur Seite.
00:41:16: Lass mich mal durch.
00:41:18: Du sitzt beim Frühstück, was liegt neben dir?
00:41:21: das Tablet oder die gute alte Prinzt-Tageszeitung
00:41:24: In meiner Idealvorstellung, die Printzeitung.
00:41:27: In der Realität das Smartphone?
00:41:29: Ja genau!
00:41:31: Dein Lieblingswitz?
00:41:32: Bei ein Lieblinswitz...
00:41:34: Ich weiß, dass ist die schlimmste aller Fragen.
00:41:37: Deswegen habe ich sie mir für den Schluss aufgehoben.
00:41:39: Ein Lieblungswitz.
00:41:41: Boah da muss ich nochmal drüber nachdenken.
00:41:44: Meine Mutter erzählt mir meistens Witze, aber die erzählte sie dann im türkischen und es ist schwierig, die ins Deutschschutz übersetzt.
00:41:51: Dann müsste ich noch mal ... Kannst
00:41:53: du ihn auf Türkisch erzählen?
00:41:56: Nein, die Leute sollen das einfach selber checken.
00:41:59: Was hat sie mir denn zuletzt erzählt?
00:42:01: Es sind immer irgendwelche Witze bei Facebook.
00:42:05: Ja!
00:42:06: Ich ruf sie gleich mal an.
00:42:07: Kann ich das nachtragen?
00:42:08: Ja,
00:42:08: das machen wir.
00:42:10: Wir schreiben es in die Shownotes rein und dann lesen die Leute die ShowNotes.
00:42:13: Machen wir's so!
00:42:14: Allerletzte Frage und keine politische Frage ist eher eine Casino-Frage erot oder schwarz.
00:42:19: Oh... Trotzdem rot!
00:42:21: Super, obwohl du ganz schwarz heute angezogen bist.
00:42:23: Jetzt genau.
00:42:24: Großartig liebe Schäder.
00:42:26: vielen vielen Dank dass du da warst.
00:42:27: Vielen vielen dank für deine klugen Bücher und deine klugigen Gedanken.
00:42:32: Vielen
00:42:32: Dank fürs Einladen für dieses kluge Gespräch und die klugen Fragen.
00:42:36: Merci
00:42:36: vielmals.
00:42:37: Liebe Hörerinnen, liebe Hörera!
00:42:39: Schöner Dank.
00:42:40: geht an euch raus, dass ihr bis zum Schluss zugehört habt.
00:42:42: Volkster Shader unbedingt auf Insta.
00:42:44: Sie braucht noch ein paar tausend Follower innen und vor allem kauft ihre Bücher.
00:42:47: Und ganz wichtig hört's den Hanau Podcast.
00:42:49: das wäre wirklich die Empfehlung schlechthin.
00:42:52: Yes Das war es für heute.
00:42:53: Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße.
00:42:55: gehen raus Tschüss
00:43:07: Und teilt es auf dem Kanal Eurer Wahl.
00:43:10: Ewige Dankbarkeit ist euch gewiss!
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